<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698</id><updated>2011-11-05T17:12:04.194+01:00</updated><category term='Bewegendes'/><category term='Leben und so'/><category term='Weite Welt'/><category term='Fernwehsagen'/><category term='Leinwandträume'/><category term='Bücherwelten'/><category term='Dinge'/><category term='Fever Pitch'/><category term='Nicht kategorisierbar'/><category term='Hörsaalgeflüster'/><category term='Schreiberlingedinge'/><category term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Sweet and bitter things</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>124</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2830561503991948745</id><published>2011-01-28T02:44:00.007+01:00</published><updated>2011-01-28T02:56:45.535+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><title type='text'>Das innere Ungleichgewicht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Da ist diese junge Frau, gefangen im Körper eines weißen Schwans. Nur  die aufrichtige Liebe kann sie befreien. Faszini&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;ert von Tragik und Anmut  ihrer Gestalt verfällt ihr ein junger Prinz. Doch die schwarze Seite  ihrer Seele ergreift die Macht über ihr Tun, verführt den Angebetenen  und besiegelt das Schicksal beider. Die herausfordernde Rolle an einer  New Yorker Oper spielen zu dürfen ist der große Traum von Nina (Natalie  Portman). Der Direktor Thomas Leroy (Vincent Cassel) zweifelt jedoch  daran, dass die diszipliniert-kontrollierte und völlig verkopfte Nina in  der Lage ist, den leidenschaftlich-verführerischen Part des schwarzen  Schwans auf die Bühne zu bringen. Erst ein unerwarteter kurzer Ausbruch  Ninas stimmt ihn um. Leroy bringt einen Stein ins rollen, der zur Lawine  wird. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TUIgPZ7M9NI/AAAAAAAAAEg/wo1QwHtMlhw/s1600/Neues%2BBild.bmp"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 388px; height: 201px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TUIgPZ7M9NI/AAAAAAAAAEg/wo1QwHtMlhw/s320/Neues%2BBild.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5567047538412680402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Mit seiner &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0947798/"&gt;modernen Version von Schwanensee&lt;/a&gt; lockt der für  außergewöhnliche Filme bekannte Regisseur Darren Aronofsky seinen  Zuschauer auf eine Reise, die sich nach gemächlichem Beginn als  Achterbahnfahrt herausstellen wird - mit Loopings wie Faustschläge in  die Magengrube. Vor allem im letzten Viertel regelrecht in seinem  Kinosessel gefesselt - denn diesen Film muss man auf der großen Leinwand  sehen! - erlebt der Beobachter eine Wandlung der Protagonistin, die  ihm den Atem raubt. Viel ist in Kritiken zu &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;i style="font-family: verdana;"&gt;Black Swan&lt;/i&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; über die  Auseinandersetzung mit einem Mikrokosmos (oder auch gerne höher  gestapelt; einer Gesellschaft) des Leistungsdrucks die Rede. Der Krieg  der bissigen Zicken (u.a. Mila Kunis und die ein wenig in Vergessenheit  geratene Winona Ryder) soll das veranschaulichen, auch die Erwartungen  des Regisseurs oder der Wahn der Mutter (Barbara Hershey), selbst eine  gescheiterte Ballerina, die geplatzten Träumen nachtrauert. Doch Hersheys  Figur in ein solches SChema zu pressen, wäre unangebracht. Früh  entdeckt die Mutter, welche tiefschwarzen Charakterzüge in ihrer Tochter  schlummern. Sie ist die einzige, die Anzeichen richtig deutet und  versucht, die erwachsene Nina in einer Welt der Kuscheltiere und  Blümchenschlafanzüge zu halten. &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Ohne zu viel zu verraten: es wird ihr freilich nicht gelingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was folgt  ist ein Psychodrama, das sich gewaschen hat. Großartig insziniert und  gefilmt, mitreißend und faszinierend. Ein Film, der seinen Zuschauer  nicht so schnell wieder loslässt, für den Natalie Portman bei den  Vorbereitungen auf ihre Rolle und wärend der Dreharbeiten selbst  Höllenqualen durchlitten haben muss. Den Golden Globe hat sie als  Honorierung bereits erhalten, der Oscar könnte folgen. Wer sich von der  Ballett-Thematik abschrecken lässt, ist selbst schuld. Er verpasst  Großes.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="overflow: hidden; color: rgb(0, 0, 0); background-color: transparent; text-align: left; text-decoration: none; border: medium none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2830561503991948745?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2830561503991948745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2830561503991948745' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2830561503991948745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2830561503991948745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2011/01/das-innere-ungleichgewicht.html' title='Das innere Ungleichgewicht'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TUIgPZ7M9NI/AAAAAAAAAEg/wo1QwHtMlhw/s72-c/Neues%2BBild.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3599256695940707261</id><published>2010-12-25T15:43:00.010+01:00</published><updated>2011-01-03T01:23:41.555+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Ein Lied für Argyris</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Auf der Suche nach der passenden Mischung von persönlicher und künstlerischer Freiheit sowie dem nötigen Maß an beruflicher und finanzieller Sicherheit bin ich in diesem Jahr bei der Stuttgarter Zeitung gelandet. In einem Job, der es mir erlaubt, über einen Großteil meiner Zeit frei zu verfügen und Geschichten anzugehen, die mich reizen, weil sie den Blick auf Menschen richten, die Aufm&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;erksamkeit verdient haben. Die Begegnung mit dem griechischen Sozialarbeiter &lt;a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/2734853"&gt;Jorgos Louizos&lt;/a&gt; führte mich vor einigen Wochen ins Kino - zu einer Sonderaufführung der bemerkenswerten Dokumentation &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Ein Lied für Argyris&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; des Schweizers Stefan Haupt aus dem Jahr 2006 - einem Film, der definitiv Aufmerksamkeit verdient hat.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TRYK3prXS7I/AAAAAAAAAEI/Jncvm47F6HM/s1600/Argyrisjung.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 180px; height: 169px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TRYK3prXS7I/AAAAAAAAAEI/Jncvm47F6HM/s320/Argyrisjung.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5554639141604903858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TRYK_eDpCKI/AAAAAAAAAEQ/7D9Ky0op2iw/s1600/Argyrisalt.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 180px; height: 169px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TRYK_eDpCKI/AAAAAAAAAEQ/7D9Ky0op2iw/s320/Argyrisalt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5554639275924457634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich an eine Zeit vor gut 15 Jahren, da war ich des Themas überdrüssig. Immer wieder erzählten sie die gleiche Geschichte, immer wieder mahnten sie. Und so schlimm diese Geschichte auch war, die 50 Jahre und mehr zurücklag und durch Steven Spielbergs &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schindlers Liste&lt;/span&gt; so schmerzhaft eindringlich verfilmt wurde, so sehr hatte ich es satt, sie zu hören. Es wollte nicht in meinen Kopf, was ich, was meine Generation mit dem zu tun hatte, was unsere Großväter verbrochen hatten. Schlussstrichdebatten gab es damals schon zuhauf. Heute stehe ich auf der anderen Seite der Argumentierenden. Die Zeitzeugen sterben langsam aus. Umso dringlicher ist es, die Erinnerung aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stefan Haupt widmet sich in &lt;a href="http://www.fontanafilm.ch/DOKFILME/argyris/"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein Lied für Argyris&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; der Geschichte von Argyris  Sfountouris (Fotos siehe oben), der als  noch nicht Vierjähriger am 10. Juli 1944 (vier Tage nach der Landung der Alliierten in der Normandie) ein Massaker von SS-Schergen auf das griechische Bauerndorf Distomo  erlebte und überlebte, im Gegensatz zu Dutzenden seiner Verwandten und seinen Eltern. Seine Schwestern und er überlebten dieses feige Kriegsverbrechen, weil einer der Deutschen, die ihr Dorf überfielen, kleine Steine nach ihnen warf, um sie zu verscheuchen, bevor seine Kameraden sie entdeckten. Man stelle sich die Konsequenz eines solchen Handelns vor, man stelle sie vor, wie manchmal in Sekundenbruchteilen getroffene Entscheidungen Lebenswege verändern. Haupt zeigt aber nicht nur die unerklärliche Grausamkeit, zu der Menschen fähig sind, den existenziellen Kummer und die Ratlosigkeit, die eine solche Tat bei den traumatisierten Hinterbliebenen auslöst, er ordnet diese Tat und ihre Folgen ein in den Lauf der Zeit. Argyris, der trauernde Junge, der auf Bildern danach immer nur auf seine Zähne beißt, kommt in ein Pflegeheim, reist einige Jahre später in die Schweiz aus und landet im &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderdorf_Pestalozzi"&gt;Kinderdorf Pestalozzi&lt;/a&gt; für Kriegswaisen. Er studiert später Kern- und Astrophysik, wird noch später Entwicklungshelfer in Somalia, Indonesien, Nepal, trägt stets den moralischen Imperativ seines Vaters in und mit sich. Aus dem Jungen, der früh ein Leid erfuhr, das nicht in Worte zu fassen ist, wird ein Mann, der der Welt seinen Stempel aufdrückt. Den aber Zeit seines Lebens die Frage verfolgt, wie man mit so einer Geschichte umzugehen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann man solch ein Leid verarbeiten? Soll man es verdrängen? Seine Schwester, das zeigt die Dokumentation auch, hat den Weg hinaus aus ihrem Kummer nie gefunden. "Ihr Verstand ist stehengeblieben", heißt es - an jenem Tag, an dem die Deutschen kamen und töteten, Dinge taten, die unerklärlich sind, die man sich aber anhören muss, um sich selbst zu vergegenwärtigen, wie Menschen sein können. Um vielleicht für sich ein eigenes kleines Fazit zu ziehen, einen eigenen kleinen moralischen Imperativ für den Umgang mit Menschen und für individuelle gesellschaftliche Verantwortung zu finden. Als die Deutschen nach Athen kamen, gingen sie auf die Akropolis, um die Geschichte und Kultur der Hellenen zu studieren. Auf dem Weg zurück brachen sie hungernden Kindern mit einem Stück Brot in der Hand den Arm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nicht die individuellen Folgen für Argyris sind Thema des Films, auch die globalen. Die Tatsache, dass die Obristen 1967 ihre grausame rechte Militärdiktatur in Griechenland nur deswegen erwirken konnten, weil der Westen alle sozialistischen Gruppierungen aus Angst vor dem Kommunismus kriminalisierte. Oder Willy Brands Kniefall von Warschau im Dezember 1970, das Eingeständnis der Schuldgefühle einer neuen Generation, das den Blick auf die Deutschen veränderte. Auch der nach der Wiedervereinigung beginnende Kampf um Entschädigung der Überlebenden von Distomo gegen die Bundesrepublik, der auf höchster juristischer Ebene beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte noch nicht entschieden ist - und der von Argyris Sfountouris initiiert wurde. All diese Bausteine machen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein Lied für Argyris&lt;/span&gt; zu einer gleichsam spannenden Geschichtsstunde wie zu einem nachhaltig aufwühlenden Filmerlebenis - einem Dokument gegen das Vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3599256695940707261?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3599256695940707261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3599256695940707261' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3599256695940707261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3599256695940707261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2010/12/ein-lied-fur-argyris.html' title='Ein Lied für Argyris'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TRYK3prXS7I/AAAAAAAAAEI/Jncvm47F6HM/s72-c/Argyrisjung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8784379436900540094</id><published>2010-11-22T17:44:00.012+01:00</published><updated>2011-01-03T01:25:31.090+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Der Terror, hautnah</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Maschinengewehr im Anschlag stand er an der Stadtbahn-Haltestelle und nickte. Seine blonde Kollegin lächelte und sprach mit einer Passantin, die stehen geblieben war. Doch die Augen des eilig Vorbeilaufenden blieben haften - an einem eindrucksvollem Symbol, das so unmissverständlich wirkte, wie es keine Rede eines Bundesinnenministers oder keine Schlagzeile eines Scharfmacher-Blattes vermögen kann. Die Augen blieben hängen am Maschinengewehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später ist zu erfahren, dass ein privater Sicherheitsdienst im Rathaus jeden Menschen filzt, der sich Zugang verschaffen mochte. Besucher genauso wie Mitarbeiter, die nicht allgemein bekannt sind. "Eine reine Vorsichtsmaßnahme", heißt es. Wegen der höchsten Warnstufe aus Berlin. Wegen des in zwei Tagen beginnenden Weihnachtsmarktes. Und die dramatisch imagegeschädigten Beamten der Stadt, seit Monaten mit Revolutionären und Konterrevolutionären beschäftigt, haben eine neue Aufgabe. Sind plötzlich nicht mehr nur "Schachfiguren und Erfüllungshehilfen einer widerstandsverdrossenen Staatsmacht", sondern auch wieder Freunde und Helfer. Beschützer und Retter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angst ist ein mächtiger Begleiter, ein Diktator des eigenen Fühlens und Handelns. Wer Angst hat, geht keine Risiken ein, sehnt sich nach Sicherheit, nach einer Macht, die Schutz garantiert. Wer Angst hat, will keine Angst mehr haben. Wie real ist die Terrorgefahr in Deutschland? Wie wahrscheinlich ist es, dass tatsächlich ein paar Fundamentalisten im Reichstag Geiseln nehmen, sich unter die Besucher des Weihnachtsmarktes (oder die einer Demo gegen Stuttgart 21) mischen und in die Luft sprengen? Wer traut sich eine Antwort auf so eine Frage zu? Der Mann, der am Montagmittag, 22. November, 12 Uhr, auf dem Weg von einem Termin zurück in die Redaktion an zwei Polizisten vorbeieilte, traut sich nicht. Er denkt nur an die große Waffe. Und an die Macht der Symbole.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=TsWLyy8Uin0&amp;amp;feature=player_embedded"&gt;Hagen Rether - "Haben Sie auch so wahnsinnige Angst vor dem Islam. . .?" &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8784379436900540094?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8784379436900540094/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8784379436900540094' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8784379436900540094'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8784379436900540094'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2010/11/der-terror-hautnah.html' title='Der Terror, hautnah'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3951193532575278193</id><published>2010-07-18T03:37:00.006+02:00</published><updated>2010-07-18T03:57:35.698+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><title type='text'>Adieu, Selbstbestimmung</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Fast 40 und scheinbar noch nichts  erreicht im  Leben - das kann ganz schön frustrierend sein. Drei  gealterte  Jugendfreunde, deren Boygroup Berlin Brothers seit zehn  Jahren auf ihren  Durchbruch wartet, planen den ultimativen Coup.  Frontmann Johannes  Frederik Selinger nennt sich um in John F. Salinger,  setzt sich  Sonnenbrille und Cowboyhut auf, fälscht durch angeklebte  Haare seine  Koteletten und fliegt mit seinen Kumpels nach New York. Das  Rezept für  seinen Weg zum Ruhm: Salinger kündigt an, zu sterben und  lässt sich zum  Beweis den kleinen Finger der linken Hand amputieren.  Die Medien sollen  die Reise nach L.A. und in den Tod begleiten. Doch  diese beißen erst an,  als das Trio zu drastischeren Methoden greift. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TEJcnU8N8vI/AAAAAAAAADg/axL8qjRG-qQ/s1600/Short+Cut.bmp"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 230px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TEJcnU8N8vI/AAAAAAAAADg/axL8qjRG-qQ/s400/Short+Cut.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5495056326051361522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es ist ein Moment voller Biss und Ironie in &lt;a href="http://www.short-cut-to-hollywood.de/"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Short Cut to Hollywood&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Beseelt von seiner Narkose, sein Finger wird gerade in Großaufnahme chirurgisch entfernt, schaltet John F. Salinger den Fernseher im Operationswohnwagen auf laut. Zu sehen sind Mark Medlock und Dieter Bohlen, singend: "You can get it if you really try." Das filmische und musikalische Zitat, wie es später im Abspann genannt wird, ist eine Ohrfeige auf die Industrie medialer Traumfabriken, die mit den Sehnsüchten ihrer Konsumenten spielt, genau wie der gesamte Film von Jan Henrik Stahlberg und Marcus Mittermeier, die gemeinsam bereits &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Muxmäuschenstill&lt;/span&gt; drehten. Der unendliche Wille und individuelle Kampf nach Ruhm und Aufmerksamkeit lässt Menschen über Leichen gehen - während Regisseure Freudetränen in den Augen haben. Die menschliche Tragödie verkauft sich wunderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Salinger und seine Freunde werden bald feststellen müssen, dass es nicht ausreicht, sich einen Finger abzuschneiden, um in den Mechanismus aufgenommen zu werden. Erst ein weiterer gescheiterter und ein höchst erfolgreicher Knalleffekt später ist der Weg nach vorn geebnet, aus dem es freilich kein Entrinnen mehr gibt. Die Aufgabe der Selbstbestimmung ist der Preis für den Verkauf seiner Seele. Der Mensch aber ist ein kompliziertes Wesen, das sich zu häufig zu sehr von den Gefühlen des Jetzt leiten lässt und unfähig ist nachzuvollziehen, dass temporäre Emotionen temporär sind. Für den lebensmüden John F. Salinger wird das in dem Moment zum Problem, in dem er das Lächeln einer beliebigen Schönheit sieht und sich verliebt. Ein Lächeln, das ihm nur geschenkt wird, weil er der ist, zu dem er es gebracht hat. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit geringem Budget, aber selbstbestimmt, drehten Stahlberg und Mittermeier Short Cut to Hollywood in den USA, dem Mekka der (amerikanischen) Traumwandler. Vor dem Start ihres Filmes in Deutschland gelang ihnen ein entlarvender Werbegag, der ihr Werk adelte. Sie brachten die Meldung eines Selbstmordattentates in der kalifornischen Kleinstadt &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bluewater-Aff%C3%83%C2%A4re"&gt;Bluewater&lt;/a&gt; in Umlauf und narrten damit Agenturen und Medien, für die eine saubere Recherche und die Überprüfung aller Fakten dem Ziel untergeordnet sind, die Meldung als erstes zu haben. Willkommen in der Wirklichkeit. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3951193532575278193?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3951193532575278193/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3951193532575278193' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3951193532575278193'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3951193532575278193'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2010/07/adieu-selbstbestimmung.html' title='Adieu, Selbstbestimmung'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TEJcnU8N8vI/AAAAAAAAADg/axL8qjRG-qQ/s72-c/Short+Cut.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-6372414262951138278</id><published>2010-07-17T01:00:00.006+02:00</published><updated>2011-01-03T01:25:43.803+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><title type='text'>Eine Welt voller Autisten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Rizwan Khan, ein junger indischer  Muslim in San Francisco, leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer Form  des Autismus, die sich vor allem in der Empfindbarkeit von Gefühlen  anderen Menschen gegenüber zeigt. Trotzdem verliebt sich Khan sofort,  als er Mandira kennen lernt. Das Glück scheint vollkommen, als die  beiden heiraten und ein Geschäft eröffnen. Doch dann kommt der 11.  September 2001 - und ändert alles.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(Quelle: &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.moviemaze.de/filme/3334/my-name-is-khan.html"&gt;Moviemaze&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TEDtYK5HZ0I/AAAAAAAAADI/RGso0oUGrqo/s1600/Khan.bmp"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 228px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TEDtYK5HZ0I/AAAAAAAAADI/RGso0oUGrqo/s400/Khan.bmp" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494652544888563522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Großes Potenzial, grandios verschenkt - oder müsste man verscherbelt sagen? Verkauft zugunsten von Effekthascherei a la Hollywood? Schwerfällige Musik, deren unterschwelliger Patriotismus nicht dadurch besser wird, dass sie nach Indien und Bollywood klingt. Ständige Schwarzblenden. Eine Überdosis an schwulstiger Dramatik. Und fertig ist der Kassenschlager. Schade nur, dass die ansonsten viel versprechende Story dadurch schwer ins Hintertreffen gerät. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es gibt nur zwei Arten von Menschen: Gute., die gutes tun und Böse, die böses tun" - mit diesem Satz erklärt die Mutter von Rizwan Khan ihrem allein äußerlich erwachsenen Sohn die Welt. Rizwan kann das nicht nachvollziehen. Er leidet unter dem Asperger Syndrom, das es ihm erschwert, ja fast unmöglich macht, Empathie zu zeigen, Gefühle zu spüren. Rizwan wirkt schon in der Zeit vor dem Epochenwechsel des 11. September 2001 wie ein Fremdling. Filmische Mitmenschen wie Kinobeobachter lachen über ihn, dabei ist er eine tragische Figur, für die nur derjenige Verständnis und Fürsorge aufbringen kann, der vor Kraft und Energie nur so strotzt. Die Welt aber, schon vor den Terroranschlägen von New York kompliziert genug, wird durch sie noch unberechenbarer. Der außer Kontrolle geratene Krieg der Religionen in den Köpfen der Menschen scheint die Weltenbürger mit einem Handschlag ebenfalls zu Autisten zu machen - unfähig zum halbwegs harmonischen Miteinander. Die westliche Zivilisation, allen voran die vor Wut torkelnde letzte verbliebene Weltmacht, erstickt in Paranoia. Nachbarn werden zu potenziellen Selbstmordattentätern. Wie soll ein Autist in einer autistischen Welt klarkommen? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regisseur Karan Johar hätte mit etwas mehr Nüchternheit, mit etwas mehr Zurückhaltung bei den Effekten, einen richtig starken Film drehen können. Er entschied sich für die Melodramatik. Warum? Weil die Menschen in einer Welt voller Probleme keine Probleme sehen wollen, wenn sie ins Kino gehen? Aber trägt ein Kunstschaffender nicht auch Verantwortung für das, was er tut? Muss es nicht auch im Interesse Johars sein, den Spiegel zu nehmen, den er in die Hand gelegt bekommen hat und ihn vor die Gesichter seiner Zuseher zu halten? Ein bisschen weniger wäre im Falle von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;My Name is Khan&lt;/span&gt; so viel mehr gewesen.  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-6372414262951138278?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/6372414262951138278/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=6372414262951138278' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6372414262951138278'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6372414262951138278'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2010/07/eine-welt-voller-autisten.html' title='Eine Welt voller Autisten'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/TEDtYK5HZ0I/AAAAAAAAADI/RGso0oUGrqo/s72-c/Khan.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-7869182970222947090</id><published>2010-07-03T14:46:00.003+02:00</published><updated>2010-07-03T14:48:45.422+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dinge'/><title type='text'>Dinge, an denen man merkt, dass...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(heute mit einer Sonderausgabe: Momente, in denen man merkt, dass...) es zu warm ist. Man macht Kehrwoche, vergisst den Hausschlüssel in der Wohnung, läuft 400 Meter bergauf zum Kumpel, dessen Freundin die eigentliche Mieterin der Wohnung ist, aber gerade im Ausland weilt, holt sich den Ersatzschlüssel, läuft zurück und merkt, dass man den falschen Ersatzschlüssel geholt hat. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-7869182970222947090?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/7869182970222947090/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=7869182970222947090' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7869182970222947090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7869182970222947090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2010/07/dinge-denen-man-merkt-dass.html' title='Dinge, an denen man merkt, dass...'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-6983623251085165719</id><published>2010-05-15T11:35:00.004+02:00</published><updated>2010-05-15T11:51:51.894+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Gegenwartsstaub</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Wohnung ist sauber. Alles bis auf Vanessa. Aber die war nicht mehr zu retten, in ihrer jetzigen Form. Sie wird bald neubezogen. Doch die Wohnung ist sauber. Untrennbar damit verbunden war das Gefühl, in Stuttgart angekommen zu sein. Sich wieder bei Freunden melden zu können. An der Kurzgeschichte zu schreiben, die zu lange schon nur im Kopf herumspukte. Die Arbeit besser zu strukturieren, damit die nächsten Ausgaben des neuen Produkts kein Zeitkiller werden. Sich zu verabreden. Die Wohnung ist sauber und ich bin angekommen - und doch schweife ich ab, verliere die Gegenwart aus den Augen, strebe nach vorne, strebe nach mehr. Ich sollte es besser wissen, wo ich doch erst vor einem Monat in meiner Psychologie-Abschlussprüfung über Glückszustände und Tretmühlen referierte. Die entscheidende Erkenntnis, die man eigentlich ziehen sollte, ist, dass das Leben dann am erfülltesten ist, wenn man sich auf die kleinen Schritte, die kleinen Freuden konzentriert, nicht immer nach dem großen Ganzen greift, jetzt, sofort, am besten gestern. Nein, am schlechtesten gestern. Denn was gestern glänzte, hat heute Staub. Aber ich vergesse das zu häufig. Im Innern bin ich ein Getriebener.&lt;br /&gt;   &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Inspiriert von &lt;a href="http://pjaupe.wordpress.com/2010/04/20/nomadenleben/"&gt;Penny&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-6983623251085165719?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/6983623251085165719/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=6983623251085165719' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6983623251085165719'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6983623251085165719'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2010/05/gegenwartsstaub.html' title='Gegenwartsstaub'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-228751441518410430</id><published>2010-05-06T22:46:00.003+02:00</published><updated>2010-05-06T22:51:29.347+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dinge'/><title type='text'>Dinge, an denen man merkt, dass...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;. . . man alt wird: Man sitzt in einer von Studenten okkupierten Stadtbahn auf dem Weg zur Arbeit, hört zwei lamentierenden Frauen zu, die sich darüber auslassen, wie alt sie seien und wie schnell sich die Zeiten geändert hätten und man denkt sich, wie furchtbar jung diese beiden (wie sich herausstellte: 22-Jährigen) doch sind. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;P.S. Menschen der Kategorie Ü30 mögen die feine (Selbst-)Ironie besonders erkennen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-228751441518410430?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/228751441518410430/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=228751441518410430' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/228751441518410430'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/228751441518410430'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2010/05/dinge-denen-man-merkt-dass.html' title='Dinge, an denen man merkt, dass...'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-5481545998786583762</id><published>2010-04-08T12:04:00.004+02:00</published><updated>2010-04-08T12:13:38.242+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dinge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bücherwelten'/><title type='text'>Dinge, an denen man merkt, dass...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;... man zu viele &lt;a href="http://www.amazon.de/Small-World-Martin-Suter/dp/3257230885/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1270721487&amp;amp;sr=8-1"&gt;Alzheimerromane&lt;/a&gt; von Martin Suter gelesen hat: Man steht in der Postfiliale, um einen Nachsendeantrag zu beantragen, vergisst beim Zahlen mit der Bankkarte seine Pin-Nummer, versucht es stattdessen mit anderen Pins (sämtlichen Pins, die einem schon mal begegneten), beschwert sich beim Mann am Schalter, dass das Gerät die Karte, die man schon längst wieder eingesteckt hat, nicht mehr herausrückt, schafft es (nach einer Intervention seines Bankberaters) schließlich doch noch, in den Besitz von Bargeld zu kommen, kehrt zur Post zurück - und vergisst das Wort Nachsendeantrag.  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-5481545998786583762?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/5481545998786583762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=5481545998786583762' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5481545998786583762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5481545998786583762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2010/04/dinge-denen-man-merkt-dass.html' title='Dinge, an denen man merkt, dass...'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-4327429425969345888</id><published>2010-03-28T01:17:00.005+01:00</published><updated>2010-04-17T20:28:12.409+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Sozialisierung zwischen Zwang und Sucht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Meine Welt dreht sich zurzeit sehr schnell. Ein Umzug steht an, schrittchenweise. Eine Ära endet, endgültig am 14. April mit einer Abschiedsparty in Würzburg. Davor: noch zwei mündliche Prüfungen. Eine neue Ära beginnt, am Montag schon, in Stuttgart, der alten Heimat. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Blogeintrag ist fast zwei Monate her. Es gab nicht viel zu schreiben. Und was es zu schreiben gab, gab es anderswo zu lesen, in schön verdaulichen kompakten Dosen, dank des Eintritts in die schöne neue Facebook-Welt vor ziemlich genau einem halben Jahr. Anfangs noch etwas zögerlich, habe ich mich zuletzt mehr und mehr blindlings ins Vergnügen gestürzt, andere unermüdlich an Stimmungen und Situationen teilhaben lassen, meine Freundesliste angereichert, bin auf diese Art und Weise Rendezvous mit der Vergangenheit eingegangen. Doch je mehr ich mich kopfsprungartig in den Strudel des neuen Zeitalters begebe, desto antagonistischer sind meine Gefühle deswegen. Auf &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.stern.de/digital/online/generationenkonflikt-die-facebook-kluft-1553907.html"&gt;Stern-Online&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; ist ein Leidensbericht von Lucy Kellaway, Kolumnisten bei der Financial Times in London, erschienen, der davon handelt, wie wenig sie Facebook versteht. Eine Freundin,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; ironischerweise eine Netzfreundin, hat in ihrem &lt;a href="http://truth24timespersecond.blogspot.com/2010/03/profilneurosen-uberall.html"&gt;Blog&lt;/a&gt; unlängst ein flammendes Plädoyer gegen die Teilnahme an sozialen Netzwerken veröffentlicht. Das Grunddilemma, das dort zur Sprache kommt, beschäftigt mich im Besonderen, da ich in meinem &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.buchbensch.de/"&gt;Buch&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; eben jenen Verlust der ursprünglichen Kommunikationsfähigkeit anprangere, den ich auch durch die zunehmende Konzentration auf virtuelle Kontaktpflege verursacht sehe. Trotzdem bin ich ein Teil dessen geworden, was ich kritisierte - ein sehr aktiver obendrein. Weil es offenbar nur noch zwei Optionen gibt: sich unterzuordnen und mitzuschwimmen, um im vollen Umfang am Leben anderer zu partizipieren. Oder sich abzusondern, sich als Unzeitgemäßer zu outen, in der Gefahr, den Kontakt zu verlieren oder ihn gar nicht mehr erst herstellen zu können. Vielleicht ist das Argument des Zwangs aber auch nur eine feige Ausrede, dazu bestimmt, mein Selbstbild aufrechtzerhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich aber wirklich interessiert: Warum ist unser Leben, das durch die unbegrenzten Möglichkeiten der Virtualität um so ein vielfaches einfacher geworden ist, immer hektischer?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-4327429425969345888?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/4327429425969345888/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=4327429425969345888' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/4327429425969345888'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/4327429425969345888'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2010/03/sozialisierung-zwischen-zwang-und-sucht.html' title='Sozialisierung zwischen Zwang und Sucht'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-1117773671665856906</id><published>2010-02-13T11:40:00.007+01:00</published><updated>2010-04-25T11:30:32.866+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Ständig irgendwo</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wenn ein neues Kind geboren wird, hat das für gewöhnlich drastische Auswirkungen auf die Kinder, die schon da waren. Im Prinzip gibt es da zwei Möglichkeiten. Entweder das ältere Kind entwickelt sich zum rotzfrechen Quälgeist, der ständig beleidigt ist, weil ihm in seiner subjektiven Wahrnehmung keine Aufmerksamkeit mehr zuteil wird oder es entwickelt Muttergefühle (unabhängig davon, ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt) und will das Baby selbst schaukeln, wiegen und halten. Mein Baby namens Buchbensch entwickelt sich ganz gut, wenngleich nicht ganz so gut, wie ich gehofft hatte. Das ältere Kind - namentlich dieser Blog hier - fristet ein Dasein im Dunkeln. Martialisch wie ich bin, hatte ich den Erstgeborenen vor einigen Monaten sogar gelöscht. Ich hoffe, der Vernachlässigte möge mir verzeihen. Wenn Buchbensch aus dem Gröbsten raus ist, werde ich ihn (und seine geschätzten exklusiven Leser) wieder besser behandeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Davor muss ich aber erst eine neue Wohnung in Stuttgart finden, auf die Realisierung eines Projekts dort hoffen, das mir einen gut bezahlten Job bringen würde, in Würzburg mein Studium beenden, in Oberhof/Thüringen einen anderen Job erledigen, Kinofilme und DVDs anschauen, um sie zu rezenzieren, drei Kurzgeschichten für drei Literaturwettbewerbe verfassen, in Heidelberg einen Geburtstag feiern, eventuell Barcelona, München und Wien besuchen, ... - ich mach mich dann mal besser auf ins Irgendwo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-1117773671665856906?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/1117773671665856906/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=1117773671665856906' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/1117773671665856906'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/1117773671665856906'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2010/02/standig-irgendwo.html' title='Ständig irgendwo'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8792158372296166225</id><published>2010-01-16T14:27:00.003+01:00</published><updated>2010-01-16T14:38:26.012+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Der Tag des wandelnden Zombies</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mein Schlafrhythmus macht auf verzogenes Gör. Weil ich in den vergangenen neun Tagen die idiotische Idee hatte, immer erst zwischen 3.30 Uhr und 5.30 Uhr einzuschlafen, stampft er jetzt wütend auf den Boden, als würde ich ihm seine Schokolade verweigern. "Ich will aber jetzt anders sein", brüllt er mir entgegen, mit tränenerstickter Stimme. Und ich bin froh, dass ihn keiner hören kann. Als ich vorgestern zunächst bis 5.30 Uhr wach gelegen war und anschließend erst bis 11 Uhr, dann bis 13 Uhr und schließlich bis 15 Uhr geschlafen hatte, beschloss ich, mich ihm zu stellen. Ihm den Kampf anzusagen. Heute nacht habe ich durchgemacht. Jetzt sitze ich in der Bibliothek und fühle mich wie in der Überschrift angedeutet. Bin unfähig zu lernen, schaffe es aber wenigstens, die zu lernenden Dateien zu öffnen. Habe Nackenschmerzen (vom Nichtschlafen oder Doofliegen) und versuche verzweifelt, die Zeit bis später herumzukriegen. Damit ich heute Abend irgendwann den Schlaf der Gerechten schlafen kann, um morgen um 9 Uhr aufzustehen und wieder ein vernünftiger Mensch zu werden. Was tun also? Ganz einfach. Unsinn schreiben. Von Schlafrhythmen, die Kinderdinge tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke für die Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Ihr kommt doch trotzdem wieder vorbei, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8792158372296166225?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8792158372296166225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8792158372296166225' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8792158372296166225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8792158372296166225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2010/01/der-tag-des-wandelnden-zombies.html' title='Der Tag des wandelnden Zombies'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-7803700743444114746</id><published>2010-01-08T01:49:00.003+01:00</published><updated>2010-01-08T01:58:37.396+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hörsaalgeflüster'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Prioritätenprobleme</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dinge, die mich zurzeit beschäftigen: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;- Ich habe eine Bankkarte, die funktioniert. Yeah!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;- Ich habe ein virtuelles Interview für mein Buch-Projekt gegeben, das mich zwar gut und gerne eineinhalb Stunden Zeit gekostet hat, aber nach dem ich jetzt gespannt auf Resultate warte.&lt;br /&gt;- Das Projekt als solches. Ich schwebe zwischen Zuständen dauerhafter Begeisterung, Ungeduld und Gespanntheit, was schön ist, weil ich spüre, wie ich lebe und was doof ist, weil ich ein Entspannungsversager bin.&lt;br /&gt;- Mein Leben ls solches und wie es einmal aussehen soll, wenn mein Studium beendet ist.&lt;br /&gt;- Forumstätigkeiten.&lt;br /&gt;- Schokolade.&lt;br /&gt;- Filme.&lt;br /&gt;- Musik.&lt;br /&gt;- Andere Romane.&lt;br /&gt;- Ein Trip nach Barcelona.&lt;br /&gt;- Dieser Unsinn hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dinge, die mich beschäftigen sollten:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;- Prüfungen. Erschreckend schnell näher kommende. Mündliche. Lähmende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hole mir besser noch einen Schokoriegel.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-7803700743444114746?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/7803700743444114746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=7803700743444114746' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7803700743444114746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7803700743444114746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2010/01/prioritatenprobleme.html' title='Prioritätenprobleme'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3382684816144780087</id><published>2009-12-24T21:51:00.002+01:00</published><updated>2009-12-24T21:55:35.756+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Das Ende der Harmonie</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Der Weihnachtsfriede ist zerstört. Josephine tritt nach mir und faucht mich an. Jetzt liegt sie unterm Sofa und schmollt. Katzen haben auch kein Feingefühl. . .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3382684816144780087?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3382684816144780087/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3382684816144780087' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3382684816144780087'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3382684816144780087'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/12/das-ende-der-harmonie.html' title='Das Ende der Harmonie'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8442273086921843198</id><published>2009-12-16T00:06:00.004+01:00</published><updated>2009-12-16T00:14:53.737+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><title type='text'>Von Ursachen und wichtigeren Dingen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich weiß nicht, ob es die Aufregung oder die Kälte ist, aber ich zittere gerade unentwegt. Spätestens durch das Verschicken der Pressemitteilungen an verschiedene Medien ist es offensichtlich. Das Projekt von buchbensch hat begonnen. Näheres &lt;a href="http://www.buchbensch.de/"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8442273086921843198?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8442273086921843198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8442273086921843198' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8442273086921843198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8442273086921843198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/12/von-ursachen-und-wichtigeren-dingen.html' title='Von Ursachen und wichtigeren Dingen'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3257506056632873607</id><published>2009-12-05T03:11:00.005+01:00</published><updated>2009-12-05T03:17:32.802+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Der Abschied von der Illusion des Sinns</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Nacht in Folge des Tages, an dem man in der Magisterprüfung im Hauptfach Politikwissenschaften 19 Seiten über das Republikkonzept von Immanuel Kant, seine Konzeption des Ewigen Friedens und die Rolle des Rechts auf dem Weg zu dessen Verwirklichung geschrieben hat, muss gefeiert werden. Begossen. Dachte ich. Aber da D. aus Gründen, die das Leben manchmal so mit sich bringen, nicht in Feierlaune war und ich mich vor dem Moment in der Disco fürchtete, in dem ich mich wieder wie ein unbeteiligter Zuschauer vor einer Leinwand des Grauens fühlte, geboten zur Planänderung. Das Alternativprogramm: ein Plausch in der Kellerkneipe und zuvor: Corso-Kino Würzburg, zur Erweisung der vermeintlich letzten Ehre. Noch einmal in den kleinen Wohlfühlpalast, der Ende Dezember aufgibt, weil der Umsatz den Untergang vorhersagt. Noch einmal das beseelende Geräusch eines &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;echten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Projektors hören, dieses Summen, Rattern, Rauschen. Und dann dieser Film, der mit seinem typischen Vorspann, mit seiner tollen Musik, ja auch mit seinem Inhalt perfekter kaum sein könnte für einen Tag wie diesen, für einen Anlass wie diesen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/SxnB-UuZgJI/AAAAAAAAAC4/UqVoZKpLWM0/s1600-h/Whatever+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 397px; height: 221px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/SxnB-UuZgJI/AAAAAAAAAC4/UqVoZKpLWM0/s320/Whatever+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5411569703721730194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Woody Allen ist zurück in New York. Da kommen nostaligische Gefühle auf. Sein Neuester &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt1178663/"&gt;Whatever works&lt;/a&gt; weist zwar erstaunlich viele Gags auf, die einfach nicht zünden wollen. Doch dann ist da diese Geschichte und dieser Protagonist. Boris Yellnikoff (Larry David), verhinderter Physik-Nobelpreisträger, Hypochonder, Nihilist, elitärer Snob, Egozentriker, gescheiterter Selbstmörder - und doch liebenswert genug, um seine persönliche Eliza Doolittle zu heiraten. Das Südstaatendummchen Melodie (Evan Rachel Wood) verknallt sich in den Kauz, so absurd das auch klingen mag. Sie wächst an seiner Seite und wächst letztlich über ihn hinaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Konsequenz, mit der ein desillusionierter Woody Allen (oder hatte er nie Illusionen?) hier seinen Standpunkt vertritt, überragt jene früherer Filme um ein Weites. "Das ist kein Wohlfühlfilm", sagt Boris gleich zu Beginn. Er starrt dabei direkt ins Gesicht des Kinogängers, grinsend. Die Warnung will gehört sein. Das Dasein ist sinnlos. Das Leben eine pure Anhäufung von Zufällen. Liebe auch keine Lösung. Religion schon gar nicht. Die Bigotterie und Doppelmoral Amerikas bekommt von Allen einen gezielten Faustschlag mitten auf die Nase. Was aber ist das Leben ohne Haltepunkte? "Ich sterbe", quäkt Boris einige Minuten nach seinem Eingangsmonolog völlig entsetzt. Seine mitfühlende Ehefrau (die erste) will einen Arzt rufen. "Ich meine doch nicht jetzt", lamentiert der Sterbende sofort. "Irgendwann." Eine solche Haltung lässt nur eine Option. Man muss die Dinge beim Schopfe packen. Hauptsache es läuft halt - &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Whatever works&lt;/span&gt;. "Besser", sagte D. nach dem Gang aus dem Kino, "kann man &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Carpe diem &lt;/span&gt;filmisch nicht verpacken."  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="TixyyLink" style="border: medium none ; overflow: hidden; color: rgb(0, 0, 0); background-color: transparent; text-align: left; text-decoration: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3257506056632873607?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3257506056632873607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3257506056632873607' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3257506056632873607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3257506056632873607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/12/der-abschied-von-der-illusion-des-sinns.html' title='Der Abschied von der Illusion des Sinns'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/SxnB-UuZgJI/AAAAAAAAAC4/UqVoZKpLWM0/s72-c/Whatever+Kopie.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8426495267455228913</id><published>2009-11-26T22:10:00.005+01:00</published><updated>2009-11-26T22:21:16.720+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><title type='text'>Das Experiment im Kopf</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Der &lt;a href="http://aames80.blogspot.com/2009/11/von-guten-und-schlechten-nachrichten.html"&gt;Druckkostenbeteiligungsverlag&lt;/a&gt; hat sich noch einmal gemeldet. Mit einer schlechten Nachricht. Überspitzt formuliert heißt es in der Mail, weil ich so uneinsichtig sei und mich weigere, nachträglich Dialoge in mein Buch einzubauen (was den Roman komplett entstellen würde), wolle man von einer Veröffentlichung nun doch absehen. Meine Enttäuschung hielt sich in Grenzen. Vorgestern nun, es war eine dieser Nächte, in denen ich mich hilflos unter einer zerwühlten Bettdecke hin- und herwälzte, kam mir eine Idee: ich werde den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vorsätzlich Handelnden&lt;/span&gt; online veröffentlichen. Kostenlos. Ab dem 1. Januar. Nach und nach. Alle paar Tage ein Kapitel. In der Nacht, in der ich anschließend nicht mehr schlief, überlegte ich mir erste Schritte. Eine Strategie musste her. Wo soll ich veröffentlichen? Wie genau? Wie kann ich Werbung machen? Die Euphorie brachte weitere Ideen hervor. Doch ausarbeiten kann ich sie nicht. Noch nicht. Denn die Tatsache, dass ich stets und überall über Ablenkungen stolpere, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der 4. Dezember ein wichtiges Datum ist: der Tag der (ersten) Abschlussklausur. Die Zukunft beginnt am Tag vor Nikolaus.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8426495267455228913?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8426495267455228913/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8426495267455228913' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8426495267455228913'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8426495267455228913'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/11/das-experiment-im-kopf.html' title='Das Experiment im Kopf'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2611935830184558010</id><published>2009-11-11T19:13:00.007+01:00</published><updated>2009-11-11T19:30:22.962+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Die Grenzen der Öffentlichkeit</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich bin aufgewühlt. Ein Fußballer ist gestorben. Selbstmord. Robert Enke war sein Name. Und nun? Der Mensch will Erklärungen. Für alles. Und wie geht man als Journalist mit so etwas um? Ich bin froh, erleichtert, nicht in der Situation gewesen zu sein, über die Chronistenpflicht nachdenken zu müssen und wie weit sie geht. Was muss, was soll, was darf man über eine solche Sache schreiben? Ich wäre hilflos gewesen. &lt;a href="http://11freunde.de/bundesligen/125577"&gt;Dirk Gieselmann von den 11 Freunden&lt;/a&gt; hat das für sein Ausnahmemagazin gut gelöst. Den Luxus leisten kann sich nicht jedes Medium. Gerade diskutierte ich mit Kollegin I., selbst fassungslos, darüber. Wo fängt das Private an? Wo muss man die Trauer sich selbst überlassen? Zur Normalität übergehen, würden das Zyniker nennen. Es gibt einen Abschiedsbrief. "Über den Inhalt wurde nichts bekannt", hat man zunächst überall gelesen. Es sollte so bleiben. Ich befürchte, es wird nicht so bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2611935830184558010?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2611935830184558010/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2611935830184558010' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2611935830184558010'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2611935830184558010'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/11/die-grenzen-der-offentlichkeit.html' title='Die Grenzen der Öffentlichkeit'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-5037878361618062816</id><published>2009-11-10T16:04:00.009+01:00</published><updated>2010-04-25T11:38:58.097+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Die Raritäten und ich</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es gibt in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vanilla Sky&lt;/span&gt; eine Szene, da sitzt der von einem Unfall schwer entstellte Tom Cruise (David Aames) vor einer Horde von Doktoren und guckt doof aus der Wäsche. "Ärzte", sagt er angewidert aus dem Off. "Ihre Macht liegt in ihrem Fachchinesisch." Und dann, gewissermaßen aus Rache, sprudelt es aus ihm heraus. Er schlägt zurück. Mit einem Fachchinesisch, das man sich viermal anhören könnte und es noch immer nicht verstehen würde. Ich muss häufig an diese Szene denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hätte ich zurzeit genug damit zu tun, mich mit Kants Unfähigkeit, sich verständlich auszudrücken herumzuschlagen. Oder mit der EU. Oder mit dem Grundgesetz. Aber heute war ich mal wieder bei meinen Würzburger Neurochirurgen - und genoss ein weiteres Mal das ambivalente Gefühl, Ärzte mit meiner Geschichte zu beeindrucken. Dr. V. kümmerte sich um mich, weil meine eigentliche Neurochirurgin im OP stand. Ich bin es mittlerweile gewohnt, dass Dinge nicht so laufen wie sie sollen. Wenn man immer wieder zwischen vier oder fünf Ärzten verschiedener Fachrichtungen hin- und herreist, bleiben Missverständnisse und Versäumnisse nicht aus. Und bei V. fühlte ich mich in guten Händen (sein vollständiger Name liest sich in seiner Melodik wie der eines Virtuosen). Er ist Leiter der Sektion Tumorbiologie der Uniklinik Würzburg und hatte mit einer neuropathologischen Kollegin gesprochen, die auf ihrem Gebiet eine landesweit anerkannte Koryphäe sei. Wie geschrieben, hatte sich Tom, das ehemalige Etwas in meinem Kopf, ja nicht wie vermutet als Tumor, sondern als Entzündung der Blutgefäße (Angiitis) herausgestellt, hervorgerufen durch irgendeine autoimmune Fehlfunktion (also nicht durch Viren oder Bakterien). Meinen Stuttgarter Neurologen hatte das sehr gewundert, weil ihm der Zusammenhang zwischen der Angiitis und der Neurofibromatose nicht klar war. V. erklärte mir nun in Rücksprache mit Prof. Koryphäe (vergaß ihren Namen), dass es keinen einzigen dokumentierten Fall gebe, in dem beides zusammengefallen war - auch wenn die Statistiker zurzeit über eine Häufung der Fälle diskutieren würden (ohne, das muss man bei diesen Empirikern betonen, einen Beweis dafür zu haben).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der logische Schluss, den man daraus schließen müsse, ist, dass Tom und die Neurofibromatose in keinem Zusammenhang stehen, was insofern ein spannender Akt des Zufalls ist, weil beides (sowohl die Angiitis, als auch die NF) zu den medizinischen Raritäten gehören. Und wie ihn Sherlock Holmes gelehrt habe, meinte V., sei es sehr wahrscheinlich, dass - wenn zwei ungewöhnliche Phänomene zusammenkommen - sie in einem Zusammenhang stehen. Tun sie aber nicht,. Und ich weiß nicht so recht, ob ich deswegen stolz, amüsiert oder genervt sein soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich heißt das nun erst einmal: alles wie gehabt. Die Radiologen haben  bei einem Blick auf die operierte Stelle festgestellt, dass alles sehr gut verheilt und von Tom nichts übriggeblieben ist (was die Neuroradiologen wiederum nicht überprüfen konnten, weil mit der mitgegebenen CD irgendwas nicht in Ordnung war). Die regelmäßigen Kontrollen gehen trotzdem weiter. Irgendeine Ursache  muss die Angiitis ja haben. Man darf gespannt sein, welche Phänomene sich noch enthüllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-5037878361618062816?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/5037878361618062816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=5037878361618062816' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5037878361618062816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5037878361618062816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/11/die-raritaten-und-ich.html' title='Die Raritäten und ich'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2991759300010810069</id><published>2009-11-05T13:25:00.002+01:00</published><updated>2009-11-05T13:45:33.344+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><title type='text'>Von guten und schlechten Nachrichten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Alte Geschichte: ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Welche soll ich zuerst erzählen? Die gute? Na gut: ein Verlag hat Interesse an der Veröffentlichung des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vorsätzlich Handelnden&lt;/span&gt; angemeldet. Aber halt! Nicht gratulieren. Erst weiterlesen. Erst die schlechte Nachricht vernehmen: es ist einer der Vorlage, die eine Druckkostenbeteiligung vorlangen. Ich hatte ihn nur interessehalber angemailt, um die in der Branche (jener der erfolglosen Schriftsteller) weit verbreitete Ansicht zu verifizieren, dass Verlage wie dieser jedes Skript veröffentlichen, wenn es nur einen Anfang, einen Mittelteil und einen Schluss hat. Nun wäre es unfair zu sagen, der Verlag hätte sich mit meinem Manuskript gar nicht richtig beschäftigt. Die ausführliche Mail, die sie mir geschrieben haben, deutet darauf hin, dass sie das sehr wohl gemacht haben - auch wenn sie offenbar mein Ende (und damit eine zentrale Aussage) nicht verstanden haben.  T., meine Informantin in der Branche (jener der nichtdruckkostenpauschaleverlangenden Verlage) hat mir dringend geraten, die Finger davon zu lassen. Aber mein Interessedurst ist noch nicht gestillt. Ich habe zurückgeschrieben - und mich  vorsichtig danach erkundigt, was mich eine Zusammenarbeit denn kosten würde.  Fortsetzung folgt, beizeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun kümmere ich mich aber erst einmal um eine andere Veröffentlichung. Titel: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zweckentfremdete Partizipation - Instrumentalisierung von Volksabstimmungen zu Fragen der Europäischen Union am Beispiel der Länder Frankreich, Irland, Dänemark und Schweiz &lt;/span&gt;(in der Kürze liegt die Würze). Auflage: fünf. Die Kritiker warten schon.&lt;br /&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2991759300010810069?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2991759300010810069/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2991759300010810069' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2991759300010810069'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2991759300010810069'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/11/von-guten-und-schlechten-nachrichten.html' title='Von guten und schlechten Nachrichten'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2890786998274059988</id><published>2009-10-28T17:16:00.011+01:00</published><updated>2009-11-12T01:40:45.486+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bücherwelten'/><title type='text'>Nachsitzen im Uniklinikum</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Monatelang lag Donna Tartts &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.amazon.de/Die-geheime-Geschichte-Donna-Tartt/dp/3442429439"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Geheime Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; im Regal der ungelesenen Bücher und wartete geduldig. Vor einigen Tagen war das Warten vorüber. Ich nahm das Buch, das ich &lt;a href="http://aames80.blogspot.com/2009/03/ein-augenblick-ins-nichts.html"&gt;vor sieben Monaten in der Uniklinik&lt;/a&gt; begonnen, aber danach nicht fortgesetzt hatte, wieder zur Hand. Da ich kein Schnell- und erst recht kein Dauerleser bin - die Lektüre beschränkt sich meist auf zehn bis zwölf Seiten nachts vor dem Einschlafen - bin ich nur schleppend vorangekommen. Bis heute. Da hatte ich es bei meiner ambulanten Rückkehr in die Klinik dabei und las knapp 100 Seiten. In fünfeinhalb Stunden hat man eben auch eine Menge Zeit. . .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte wissen müssen, dass es soweit kommen würde. Oder zumindest ahnen. Schon in dem Moment, in dem ich die Sehschule der Würzburger Kopfklinik betrat. "Gibt's hier Freibier?", fragte der (noch) gut gelaunte Vater&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; in Anbetracht der gut besetzten Stuhlreihen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;. Sein nur ein paar Wochen altes Baby schrie da schon wie wild im Behandlungszimmer.  Doch ich war nicht in der Lage dazu, so weit zu denken. Ich hatte eine Nacht und vor allem einen Abend hinter mir, die mir in die Knochen gefahren waren. Mit Kopfweh wie ich es noch nie erlebt hatte. Schmerzen einer Art, die einen denken lassen, man hätte einen Tumor - schon wieder, bzw. &lt;a href="http://aames80.blogspot.com/2009/06/neues-aus-den-anstalten.html"&gt;diesmal wirklich&lt;/a&gt;. Oder, in diesen Tagen schlimmer: die Schweinegrippe. Nach eineinhalb Stunden Wartezeit wurden meine Augen untersucht, der Routinekram. Die Gesichtsfeldprobleme, wegen denen ich hergekommen war, waren erst danach an der Reihe. "Es kann aber dauern", sagte die Ärztin. Spätestens da hätte ich es wissen müssen. Oder ahnen. Und allerspätestens, als ich ans Behandlungszimmer kam, um meine Akte abzugeben. Ich könne mich ruhig setzen, sagte eine der sechs Personen, die auf den sieben Stühlen am Rand saßen. Fünf der Patienten hatten ihre Akten noch in der Hand. Also setzte ich mich - und las Donna, während man sich neben mir im Pfälzer Dialekt über Stricktechniken unterhielt oder sich um den Titel desjenigen stritt, der schon am längsten im Haus und am wenigsten untersucht worden war. Der schwerhörige Mann,  dessen Renate im totalen Kontrast die Ruhe in Person war, konnte sich gar nicht einkriegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich in den vergangenen Monaten daran gewöhnt, mit Zügen oder einer Mietfahrgelegenheit durchs Land zu fahren, mich von D. in den Supermarkt kutschieren zu lassen oder einfach zu laufen, wenn man laufen kann. Ich habe mich daran gewöhnt, beim Lesen einzelne Buchstaben nur zu lesen, wenn ich den Kopf drehe. Oder daran, dass sich - wenn ich durch die Stadt laufe - die Zweiergruppen, die mir entgegenkommen, als Dreiergruppen herausstellen. Weil mitte links, aus dem Nebel meines Gesichtsfeldes, plötzlich noch eine Person heraustritt. Ich habe mich daran gewöhnt, dass ich nur meine rechte Gesichtshälfte sehe, wenn ich in den Spiegel blicke. Doch ich könnte mich auch wieder daran gewöhnen, normal zu sehen. Selber Auto zu fahren. Meine Neurochirurgin hat sich bei meinem letzten Besuch bei ihr darüber gewundert, dass sich meine Beschwerden noch nicht gebessert haben. Aber bis zu einem Jahr könne es eben dauern. Und sie blieb mir nur zu warten. Mich zu gedulden. Nun war es mal wieder an der Zeit für eine Kontrolle gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann kam eine ältere Frau im weißen Kittel vorbei und lächelte uns an - und ich musste aufpassen, dass ich nicht "Was gibt's denn da zu grinsen" brüllte. Dieselbe Frau, goldig in ihrer Art, untersuchte mich später - und sagte Dinge wie "Prima" und "Gut", als würde ich bei einem Wettbewerb teilnehmen. Eigentlich sollte sich im Anschluss daran der Augenprofessor der Sache annehmen. Ich sah ihn auch noch mal kurz. Doch dann war er weg. Außer Haus. Und mir blieb nur Heidi. Die war zwar hübsch und blond und freundlich, aber vermutlich kaum älter als ich. Und Ärzten gegenüber, die jünger sind als ich, tue ich mich schwer - unabhängig von Geschlecht und Aussehen, um das noch mal klarzustellen. H. jedenfalls schickte mich ins Ultraschall, vor dem ich noch einmal wartete, und nahm mich dann zu einer Oberärztin mit, vor deren Zimmer Menschen warteten, die genervt auf ihre Armbanduhren starrten. Auch die Oberärztin blickte mir noch einmal ins Gesicht und - wie schon ihre Kolleginnen zuvor - etwas verwirrt in meine zwei Akten, eine kassenärztliche, die andere für die  private Zusatzversicherung. Dann sagte sie mir, was ich wissen wollte. Der Gesichtsfeldausfall im Zentrum leicht links sei eine nicht untypische Folge der OP. Im Vergleich zu den Untersuchungen kurz nach dem Eingriff habe sich das Feld, in dem ich nichts sehe, auf dem einen Auge halbiert und auf dem anderen um etwa ein Drittel verkleinert. Eine weitere Prognose zu stellen sei schwer. Spekulativ, im Prinzip. Ich würde mich also weiter gedulden müssen.  Und ohne dass ich sie danach gefagt hätte, führte sie noch an: "Autofahren können sie mit solchen Schatten im Gesichtsfeld auf keinen Fall." Ich hatte ohnehin nur eine kleine Hoffnung darauf gehabt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Warten geht weiter. Morgen wollte sich Heidi noch mal melden, um mit mir einen Termin zu vereinbaren, an dem auch der Herr Professor da ist. Am Freitag folgt in Stuttgart das nächste MRT. Und meine Neurochirurgin sehe ich in zwei Wochen wieder. Zum Glück habe ich Donna.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2890786998274059988?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2890786998274059988/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2890786998274059988' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2890786998274059988'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2890786998274059988'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/10/nachsitzen-im-uniklinikum.html' title='Nachsitzen im Uniklinikum'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8415718338368037981</id><published>2009-10-16T23:53:00.006+02:00</published><updated>2009-10-17T00:33:38.141+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><title type='text'>Fern von Frankfurt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Frankfurter Buchmesse läuft ohne mich ab. Es sind verschiedene Gründe, die mich in Würzburg halten. Die weniger wichtigen - wobei sich das weniger wichtige nur auf bestimmte Aspekte begrenzt - sind D. und die EU. Euroskeptikern muss hier jedoch sofort gesagt werden, dass mich nicht die EU (Barroso zum Beispiel) gegen meinen Willen festhält, damit ich beispielsweise darin gehindert werde, die Ratifizierung des Vertrags von Lissabon zu verhindern. Vielnehr habe ich mich in den vergangenen Tagen durch Schriften (zum Beispiel über den Vertrag von Lissabon) gekämpft, um auf eine eventuelle Frage dazu in der Magisterprüfung am 4. Dezember vorbereitet zu sein. Das hätte ich natürlich auch erst nach der Buchmesse tun können, aber es hat mich irgendwie nicht nach Frankfurt gezogen. Die Buchmesse selbst kenne ich von einem spannenden Interview mit Roger Willemsen im Jahr 2004 und die Vorstellung, mit eingeschränktem Sichtfeld durch die Hallen zu irren, hat mich nicht sonderlich motiviert. Zumal: das Ziel, noch Verlage ausfindig zu machen, die den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vorsätzlich Handelnden&lt;/span&gt; veröffentlichen könnten, - und das ist jetzt der wichtigere Punkt (wenngleich, wie erwähnt, nicht in jedem Aspekt) - bereits im Vorfeld auf digitalem Wege erreicht wurde. Fünf oder sechs weitere Verlage sind es, womit sich die Gesamtzahl auf 27 erhöht - genauso viele wie EU-Mitgliedstaaten, aber das ist nur eine zufällige Koinzidenz am Rande. Es sind meine ultimativen Bemühungen. Wenn's wieder nicht klappt, dann war das Manuskript eben einfach nicht gut genug. Und ich blicke nach vorne - mit einem angenehmen Geschmack im Mund. Der letzte Briefumschlag hatte was von Walnuss. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8415718338368037981?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8415718338368037981/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8415718338368037981' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8415718338368037981'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8415718338368037981'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/10/fern-von-frankfurt.html' title='Fern von Frankfurt'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8036360414801948519</id><published>2009-10-04T18:31:00.008+02:00</published><updated>2009-10-11T14:50:17.250+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Hans-Christian war ein Anarchist</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"...und was ist Deine Lieblingsstadt?", fragte der Trompeter, der mich in meine Lieblingsstadt brachte, irgendwo auf der A81. Immer wenn ich nach Stuttgart komme, spüre ich dieses wärmende Gefühl, das einem (fast) nur die Heimat geben kann. Die Fernsucht mag mich künftig in die noch so entlegenen Ecken dieses Landes treiben - man ist da ja spontan, flexibel und lebensdurstig -, ich werde immer gern zurückkehren. Und wenn ich dann mit der U-Bahn die Neue Weinsteige herauffahre, aus dem Dunkel des Tunnels zurück ins Licht komme und sich rechts neben mir die Stadt im Kessel zu Füßen legt, dann weiß ich auch warum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was das alles mit Schreiberlingedingen zu tun hat? Nun ja, mir ist während der U-Bahn-Fahrt gestern der erste Satz meines nächsten Romans eingefallen. Mein nächster Roman - das klingt nebenbei gesagt schon ziemlich seltsam, ziemlich abgehoben. Aber egal. Jedenfalls finde ich ihn gut, den Satz, den ersten, den so wichtigen. Ich glaube, Hans-Christian wird mir ans Herz wachsen. Irgendwann innerhalb der nächsten Monate.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8036360414801948519?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8036360414801948519/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8036360414801948519' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8036360414801948519'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8036360414801948519'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/10/hans-christian-war-ein-anarchist.html' title='Hans-Christian war ein Anarchist'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3656789828254196523</id><published>2009-09-28T23:17:00.002+02:00</published><updated>2009-09-28T23:20:26.308+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dinge'/><title type='text'>Dinge, an denen man merkt, dass...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;. . . man einem Frauenfilm beiwohnt: Man sitzt mit 19 anderen Personen in einem Kinosaal und die Männerquote beträgt fünf Prozent. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3656789828254196523?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3656789828254196523/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3656789828254196523' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3656789828254196523'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3656789828254196523'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/09/dinge-denen-man-merkt-dass_28.html' title='Dinge, an denen man merkt, dass...'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-7562283814698151936</id><published>2009-09-27T21:33:00.004+02:00</published><updated>2009-10-04T18:30:13.107+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><title type='text'>Briefkasteninhalte</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wenn man 14 Tage lang damit beschäftigt ist, Geschichten für ein Reisespezial in der Dinge-Kategorie seines Blogs zu recherchieren, verpasst man so einiges in der Wahlheimat. Bei der Rückkehr in die selbige befürchtet man seinen Briefkasten in einem erbärmlich untrainierten Zustand anzutreffen, vergisst dabei jedoch, dass man sowieso kaum Post bekommt. Man ist also erfreut, dass der Briefkasten weniger verstopft ist als man erwartet hat und freut sich, dass er keine Wahlwerbung schlucken musste, mit der man gleich zweimal nichts anfangen könnte, weil man ja eh schon gewählt hat. Dann jedoch findet man den Brief des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Paul-Zsolnay-Verlags&lt;/span&gt;, den man als solchen gar nicht bezeichnen will, weil er nur eine Anrede, ein Betreff, ein Gruß und zwei Zeilen dazwischen enthält.  (Gemeint ist natürlich der Brief, nicht Paul). Aber man redet sich ein, dass man sowieso nie bei einem österreichischem Verlag veröffentlichen wollte. Man findet auch einen Brief mit negativem Inhalt von einem der beiden Sportverläge, die man kurzfristig angeschrieben hat (der zweite hatte schon voher abgesagt). Aber man steckt es weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil man die Dinge gelassener sieht. Und weil einen T. angeschrieben hat, mit dem Angebot, einmal in dem kleinen Verlag nachzuforschen, für den sie arbeitet. Und weil man den Plan gefasst hat, zur Frankfurter Buchmesse zu fahren. Oder doch deswegen, weil man sich unbewusst von der Hoffnung, für &lt;span style="font-style: italic;"&gt;diesen &lt;/span&gt;Roman eine Nische zu finden, schon verabschiedet hat?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-7562283814698151936?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/7562283814698151936/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=7562283814698151936' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7562283814698151936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7562283814698151936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/09/briefkasteninhalte.html' title='Briefkasteninhalte'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2437006631331006381</id><published>2009-09-27T21:21:00.008+02:00</published><updated>2009-09-27T21:50:35.566+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dinge'/><title type='text'>Dinge, an denen man merkt, dass...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;" &gt;Das Reisespezial&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;... die Uhren in Italien anders ticken: Man kommt montagmorgens auf der Autobahn an die Anschlussstelle in die Hauptstadt (aka Rom aka Ewige Stadt) und fährt an ihr vorbei, weil man an ihr vorbeifahren muss, weil sie ohne vorherige Ankündigung und ohne Ersatz mal kurz gesperrt wurde. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;" &gt;Wickie und die starken Männer&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; in ist: Man läuft in einem Berliner Businesshotel an der Raucherlounge vorbei und sieht zwei Geschäfts-Asiaten, die sich königlich über eine Wikiner-Zeichentrickserie amüsieren, die deutsch-österreichischen (und ja, zugegeben, auch japanischen) Ursprungs ist.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2437006631331006381?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2437006631331006381/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2437006631331006381' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2437006631331006381'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2437006631331006381'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/09/dinge-denen-man-merkt-dass.html' title='Dinge, an denen man merkt, dass...'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-7735001517901720321</id><published>2009-09-03T21:18:00.006+02:00</published><updated>2009-09-03T21:41:11.335+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Heute, sechs Monate davor</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es hat geregnet, da draußen. Zuerst. Dann kam die Sonne, schien durchs Fenster, stark und forsch wie eh und je. Doch unter freiem Himmel wirkte sie ermattet, bereits wieder auf dem Weg weg von uns. S. war trotzdem einverstanden, in den Biergarten an den Main zu gehen. Doch der hatte zu. Und ihre Frage rief in mir einen inneren Widerstand hervor. "Nein, das kann doch nicht der Grund sein", sagte ich ohne zu überlegen. Ihre Frage lautete: "Ist der Sommer schon vorüber?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob dieser Sommer nun vorbei ist oder nicht (er ist es nicht): der Genuss litt unter visuellen Defiziten. Durch die Stadt zu spazieren, auf Festen zu sein, Menschen zu begegnen - der Spaß an solchen Aktivitäten sinkt gewaltig, wenn es da zwei Streifen, einen für jedes Auge, im Gesichtsfeld gibt, die einen das Leben verschwimmen lassen. Sechs Monate ist meine Kopf-OP nun her und ich habe seitdem nichts von ihren Folgen gespürt. Nichts, bis auf diese Kleinigkeit. Diese Kleinigkeit, die einem die Nerven stiehlt, durch die sie verursacht wurde. Die einen daran hindert, Auto zu fahren, unbeschwert Bücher zu lesen, fließend zu schreiben, im Kinosaal komplett abzutauchen. Vor zweieinhalb Monaten, bei meinem letzten Besuch bei ihr, hatte meine Neurochirurgin gesagt, dass sie nicht glaube, das die Probleme irreversibel seien. Es dauere nur eben sechs bis zwölf Monate, bis sich die Nerven wieder regeneriert hätten. Für einen ungeduldigen Menschen können selbst gute Nachrichten schmerzhaft sein. Sechs bis zwölf Monate also. Ich warte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-7735001517901720321?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/7735001517901720321/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=7735001517901720321' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7735001517901720321'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7735001517901720321'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/09/heute-sechs-monate-davor.html' title='Heute, sechs Monate davor'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-710843775798725875</id><published>2009-08-30T21:45:00.004+02:00</published><updated>2009-08-30T22:16:16.906+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><title type='text'>Bewerbungssatt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Absage vom Suhrkamp-Verlag, dessen Lektoriat um Verständnis bittet, dass sie nur sehr wenige neue Autorin in ihren Verlag aufnehmen (und ich nicht dazu gehören werde) brachte erst mit einiger Verzögerung den entsprechenden Effekt. D. war in den vergangenen Tagen sehr bemüht, mir Gelassenheit einzutrichtern, in jeder Lebenslage. Allein, mir fehlt die Energie, mich zu ändern. Der Wunsch, etwas von Bedeutung zu schaffen, ist unheimlich stark. Wie ein zorniges Kind, dessen Wunsch nicht erfüllt wurde, schlummern in mir Ansprüche, von denen ich selbst weiß, dass ich sie besser ablege, will ich nicht an ihnen verzweifeln. Gestern, nach einem entspannenden Tag in einem fränkischen Thermalbad, glaubte ich schon, die Gelassenheit zu fassen zu bekommen. Doch sie muss mir über Nacht entwischt sein. Nun sitze ich wieder hier und suche nach Verlagen, denen ich mein Exposé und meine Leseprobe noch anbieten könnte.  Dabei benötigt mein Hoffnungsakku längst neuen Strom. Er lag zu lange in der Realismussonne. Elf Optionen sind noch offen, fünf aus der ersten und sechs aus der zweiten Bewerbungsrunde. Realistisch gesehen werden sich die Verlage aus der ersten Runde nicht mehr melden, nach drei Monaten Bedenkzeit.  Absagen zu verschicken ist ein Luxus, den sich nicht jeder Verlag leistet. Und da die Ungeduld mein Leben diktiert, habe ich beschlossen, nur noch zwei weitere Verlage anzuschreiben. Beide geben Sportbücher heraus, und zwar eigentlich keine Romane. Trotzdem: vielleicht habe ich bei Ihnen mehr Glück. Und dann werde ich versuchen, nach vorne zu blicken. Neue Romanideen schweben bereits durch meinen Kopf. Und gestern, als ich das  ebenso wundervolle wie tragische letzte Werk von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;André Gorz&lt;/span&gt; (&lt;a href="http://www.amazon.de/Brief-D-Geschichte-einer-Liebe/dp/344273875X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1251662518&amp;amp;sr=8-1"&gt;Brief an D.&lt;/a&gt; - womit selbstverständlich jemand anderes als oben gemeint ist) gelesen habe, da fand ich es nicht nur schmerzhaft wahr, was er über das Leben in Etappen schrieb, sondern auch das, was er über das Schreiben schrieb:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nicht was er schreibt, ist das vorrangige Ziel des Schriftstellers. Sein vorrangiges Bedürfnis ist das Schreiben. Schreiben heißt, sich von der Welt und von sich selbst zu absentieren, um möglicherweise daraus den Stoff für literarische Bearbeitungen zu machen (...) Ich schrieb, um die Angst zu bannen. Irgend etwas. Ich war ein Schreiber."&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-710843775798725875?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/710843775798725875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=710843775798725875' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/710843775798725875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/710843775798725875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/08/bewerbungssatt.html' title='Bewerbungssatt'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-5644626466007222126</id><published>2009-08-25T15:22:00.005+02:00</published><updated>2009-08-25T15:36:38.716+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><title type='text'>Wenn Ungeduld die Hoffnung frisst. . .</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der deutsche Taschenbuch-Verlag (dtv) führt in seiner Standard-Mail "verlagstechnische Gründe" auf, Rowohlt und S.Fischer bedauern, dass mein Manuskript nicht in ihr Verlagsprogramm passt und dass es so lange gedauert hat, dies festzustellen. Die Absagen vier bis sechs haben mich ernüchtert. Zwölf Optionen sind noch offen, je sechs aus beiden Bewerbungsrunden. Doch die Ungeduld in Zeiten, in denen sowieso nicht viel nach Plan läuft, hat meine Hoffnung gestohlen und ist damit an einen unbestimmten Ort gefahren. Und es ist kein Trost, dass zwei meiner drei Lektoren mir bescheinigen, etwas Gutes zustande gebracht zu haben. Kollege H. war angetan, Kollege und Chef M. angetan und überrascht. Nur Mentor D., der den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vorsätzlich Handelnden&lt;/span&gt; quergelesen hat, war nicht begeistert. Er hält mich für keinen guten Prosa-Schreiber. Ein guter Journalist ja, ein Faktenjongleur, doch kein Schriftsteller. Und dann kommen im Nebenberuflichen wie im Privaten plötzlich viele Dinge zusammen: all das, was da in den vergangenen Tagen und Wochen passiert, lassen mich in dem quälenden Gefühl zurück, dass ich wie mein Buch bin: ich passe nirgendwo so richtig rein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-5644626466007222126?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/5644626466007222126/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=5644626466007222126' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5644626466007222126'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5644626466007222126'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/08/wenn-ungeduld-die-hoffnung-frisst.html' title='Wenn Ungeduld die Hoffnung frisst. . .'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8779005826327620505</id><published>2009-08-02T00:30:00.005+02:00</published><updated>2009-08-02T00:42:00.647+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><title type='text'>Die Gute-Laune-Absage</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Klett/Cotta&lt;/span&gt;-Verlag hat sich gemeldet - mit einer Entschuldigung, weil ich zwei Monate warten musste und "mit freundlichen Grüßen aus Ihrer alten Heimat". (Den Hinweis, dass ich mich als gebürtiger Stuttgarter dem Verlag sehr verbunden fühle, empfand ich als passend fürs Anschreiben.) Briefe von Verlagen in meinem Briefkasten sind für mich immer ein klares Zeichen für eine Absage. Das hat sich nun zum dritten Mal bestätigt (nach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hanser &lt;/span&gt;und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;CH Beck)&lt;/span&gt; Wenn ein Verlag an dem Manuskript interessiert wäre, würde sich der/die Lektor/in schon telefonisch melden. Doch diese Absage haute mich dann doch um. "Mit großem Interesse" habe man mein Exposé gelesen und sich erst nach langem Übberlegen dazu entschieden, es nicht zu veröffentlichen, weil es momentan "keine Kongruenz zwischen Verlagsprogramm und Thema" gibt. Aber ich solle mich nicht entmutigen lassen. Nun ist genau das Gegenteil eingetreten. Die Absage hat mir Mut gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch 15 offene Antworten. . .&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8779005826327620505?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8779005826327620505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8779005826327620505' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8779005826327620505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8779005826327620505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/08/die-gute-laune-absage.html' title='Die Gute-Laune-Absage'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-7767100076462218448</id><published>2009-07-22T21:40:00.005+02:00</published><updated>2009-07-22T21:58:57.205+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><title type='text'>Der vorsätzlich Handelnde</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es ist ein verwegener Vorsatz. Ein Hobby-Tennisspieler beschließt in einer schlaflosen Weihnachtsnacht, dass er im folgenden Jahr Wimbledon gewinnen wird. Er streift die Antriebslosigkeit ab, die bis dahin sein ständiger Begleiter war, und qualifiziert sich zum Erstaunen und zur Begeisterung seiner Landsleute tatsächlich für das Turnier. Nur einer ist von dem frisch erlangten Ruhm alles andere als begeistert: er selbst. Denn wenn er als eines nicht gelten möchte, dann als neuer Held der Nation.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich habe einen Roman geschrieben. Es ist nicht mein erster, aber der erste, von dem ich überzeugt genug bin, um offensiv nach einem Verlag zu suchen Vor allem innerhalb der vergangenen eineinhalb Monate hat dieser Roman meinen Alltag diktiert. Alles andere wurde untergeordnet, manche Dinge gerne, andere mit schlechtem Gewissen. Ich habe in dieser Zeit 155 (Manuskript-)Seiten verfasst .Vergangene Woche verbrachte ich täglich stundenlang mit einer ersten Überarbeitung. Drei Rotstifte habe ich dabei verschlissen. Am Ende musste ich blau nehmen. 110 Euro hat mich der Druck, die Bindung und der Versand der ersten vier Manuskripte (für die privaten Lektoren) und sieben  Exposés (für Diogenes, Knaur, dtv und Co., zusätzlich zu den elf, die bereits vor zwei Monaten an diverse Verlage rausgingen, von den zwei bereits abgesagt haben) gekostet. Seit heute liegen die Pakete auf der Post. Und mir bleibt nichts anderes als warten. Und hoffen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wäre es nicht schön, sich selbst einen Schriftsteller nennen zu können?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-7767100076462218448?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/7767100076462218448/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=7767100076462218448' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7767100076462218448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7767100076462218448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/07/der-vorsatzlich-handelnde.html' title='Der vorsätzlich Handelnde'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-6912832858741438290</id><published>2009-06-04T17:32:00.004+02:00</published><updated>2009-06-04T18:16:01.823+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Neues aus den Anstalten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Immer wenn ich in letzter Zeit &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.karllauterbach.de/"&gt;Karl Lauterbach&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; sehe, frage ich mich, wie viele Fliegen der Mann eigentlich besitzt. Und ob er vielleicht eine Lieblingsfliege hat. Und ob er die Fliegen vielleicht auch privat trägt, wenn er nicht im Fernsehen revoltierenden Ärzten gegenüber sitzt, die ihm in Zeiten der Krise im Gesundheitswesen am liebsten die Fliege entreißen würden - mit allem was an ihr dranhängt. Nun sehe ich Karl Lauterbach in letzter Zeit sehr häufig, weil unser Gesundheitssystem am Boden liegt. Aber darüber denke ich nicht nach, wenn ich Karl Lauterbach und seine Gegner diskutieren sehe. Ich starre nur auf diese Fliege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre wohl ein bisschen zu simpel, alles, was in der Welt der Kranken und Schwachen  schiefläuft auf die viel beschworene Krise zu schieben, die einen in Anbetracht ihrer Medienpräsenz schon befürchten lässt, es stünden uns finstere, mittelalterliche Zeiten bevor. Aber wenn ich jetzt an die jüngsten Erfahrungen mit meinen Ärzten denke, fällt mir auf, dass da einiges holpert. Die Kommunikationswege zum Beispiel sind gelinde gesagt etwas gestört. Und zwar so, dass man fast drüber lachen könnte - wäre man nicht selbst betroffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ist meine Neurochirurgin, die mir vor drei Wochen nach längerem Warten und mehrfachem Nachfragen per E-Mail mitteilte, dass Tom gar kein Tumor war, sondern eine "chronische Entzündung im Bereich der kleinen Blutgefäße, ohne Keime, Bakterien etc." Das ist im Prinzip eine gute Nachricht, weil Tumoren, auch gutartige, fiese kleine Monster sind und Entzündungen im Vergleich dazu Kindergeburtstage. Nur frage ich mich nun, ob eine OP dann überhaupt nötig gewesen wäre. Aber hinterher ist man immer schlauer. Gerne wäre auch mein Stuttgarter Neurologe schlau, aber er hat den Befund der Pathologen aus Würzburg nicht bekommen. Dafür brachte ich ihm die Ergebnisse einiger Gesichtsfelduntersuchungen meines Augenarztes mit, die zeigen, dass ich noch immer so schlecht sehe wie kurz nach der OP. Allerdings bat mich mein Neurologe, meinem Augenarzt mitzuteilen, dass er das nächste Mal doch einen Bericht schreiben möge, weil er mit den Ausdrücken nichts anfangen könne. Mein Augenarzt wiederum bat mich sicherzustellen, dass aus der Augenklinik in Würzburg die aktuellen Unterlagen über mich zu ihm geschickt werden. Die Würzburger ließen daraufhin die Akte übers Fax laufen - die gesamte Akte. Das Faxgerät war ein paar Minütchen blockiert. Bei meinem Radiologen in Stuttgart saß ich eine Dreiviertelstunde vergebens herum. Der Computer ließ sich nicht mehr hochfahren. Vielleicht nur ein Windows-Problem (wäre ja nichts außergewöhnliches), aber es passte irgendwie ins Bild.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie gehts mir jetzt? Prinzipiell prima. Tom ist weg und kommt wohl auch nicht wieder. Meine neurologischen Funktionen sind in Ordnung und das MRT, dass einige Stunden später doch noch gemacht werden konnte, zeigte nichts Besorgnis erregendes. Ich könnte also jauchzen und frohlocken, wären da nur nicht meine Sehschwierigkeiten. "Hat man ihnen viel Hoffnung gemacht, dass es sich je wieder bessert?", fragte mein Neurologe. Daraus lassen sich nun zwei Schlussfolgerungen ziehen. Entweder der Mann hat selbst keine Hoffnung oder er hat keine Ahnung. Ich werde mich weiter in Geduld üben müssen. In zwei Wochen sehe ich meine Neurochirurgin wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil ich schon zu wissen glaube, was sie mir erzählen wird, informiere ich mich nebenbei über Möglichkeiten abseits der kriselnden Schulmedizin.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-6912832858741438290?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/6912832858741438290/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=6912832858741438290' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6912832858741438290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6912832858741438290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/06/neues-aus-den-anstalten.html' title='Neues aus den Anstalten'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2540560474441019836</id><published>2009-05-09T22:33:00.004+02:00</published><updated>2009-05-10T01:55:14.260+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hörsaalgeflüster'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bücherwelten'/><title type='text'>Leben, offline! (Vol. 2)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Bücherberge mit erschlagenden Informationen über Frankreich, Irland, Dänemark, die Schweiz, die EU, die Praxis von Volksabstimmungen und weitere Dinge fordern die volle Aufmerksamkeit meiner nach wie vor schwächelnden Augen. Ein anderes Projekt fordert die ganze Kraft meiner Fantasie und Finger. Da bleibt kein Platz für Bloggereien. Deswegen: ich schweige noch ein wenig, zumindest bis zur nächsten MRT in knapp einem Monat. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und wenn ich mich ganz doll anstrenge, dann schaffe ich es auch, das Nachdenken einzustellen. Man(n) könnte sonst auf falsche Gedanken kommen. Oder besser formuliert: auf lähmende. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2540560474441019836?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2540560474441019836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2540560474441019836' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2540560474441019836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2540560474441019836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/05/leben-offline-vol-2.html' title='Leben, offline! (Vol. 2)'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-1595790565881020798</id><published>2009-04-06T00:21:00.003+02:00</published><updated>2009-04-06T00:32:17.676+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fernwehsagen'/><title type='text'>Tage der Giganten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;War in Prag, mit N., D. und R. Und kurzfristig auch mit D. (dem aus H.) Bewunderte auf dem Hinweg die ebenso geraden ("Ich muss sagen: Eines können sie ja. . .) wie verlassenen Straßens Pilzens. Sang Kanons auf der Karlsbrücke (oder Nikons, wie D. vorschlug). Stellte meine Beine bei kilometerlangen Fußmärschen durch eine wundervolle Stadt auf harte Proben. Saß im Tretboot auf der Moldau hinten rechts. Winkte in einer kleinen Seitengasse einer freundlich lächelnden und von lächerlich wenig Security geschützten Hillary Clinton zu. Trank Kofola (bez cukru). Und hörte Obama zu. Aber die Geschichte gibt's &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.freitag.de/community/blogs/aames80/wind-of-change-im-fruehling-von-prag"&gt;woanders&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-1595790565881020798?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/1595790565881020798/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=1595790565881020798' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/1595790565881020798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/1595790565881020798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/04/tage-der-giganten.html' title='Tage der Giganten'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8900215840032582536</id><published>2009-03-28T15:12:00.004+01:00</published><updated>2009-03-28T15:40:03.125+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Die alte Frau und der Zug</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Schon beim Einsteigen wirkte die Frau etwas verwirrt. Als der Fahrkartenkontrolleur kam, flog das ganze Drama auf. "Wohin wollen Sie denn?", fragte der Mann (auf andere Weise) verwirrt. Die Frau nannte einen Ort, den ich sofort wieder vergaß, weil ich damit beschäftigt war, aus dem Fenster zu starren. "Da sind sie aber im falschen Zug. Der hier fährt ohne weiteren Zwischenhalt direkt nach Würzburg." Die Frau kaschierte ihre Fassungslosigkeit, indem sie ein und denselben Satz vor sich hin brabbelte, immer und immer wieder: "Das ist mir ja noch nie passiert." In der Tat hätte die (grob geschätzt) 85-Jährige in einen Regionalexpress nach Würzburg einsteigen sollen. Allerdings in jenen eine halbe Stunde später. "Das ist mir ja noch nie passiert." Dabei habe sie noch extra jemanden gefragt. Und der habe "Ja, ja" gesagt, "der Zug fährt nach Würzburg". Der sei ja dann auch falsch eingestiegen. "&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das ist mir ja noch nie passiert." Und dann fragte sie mich, der bereits seit zwei Stunden in Hartmut Mehdorns "ganzem Stolz" saß, ob ich auch falsch eingestiegen sei. Spätestens in diesem Moment beschloss ich, der Frau zu helfen, in den richtigen Zug zurück einzusteigen, sobald wir in Würzburg angekommen sein würden. Bis dahin versuchte ihre etwa 50-jährige Nebensitzerin die Alte zu beruhigen. "&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das ist mir ja noch nie passiert", sagte diese und fragte die Dame auf dem Platz daneben schließlich: "Sind Sie auch schon über 80?" Das Ende der Geschichte ist traurig und ungewiss. Denn als wir in Würzburg ankamen und die alte Frau vor mir ausstieg, weil ich mich noch um mein Gepäck kümmern musste, war sie plötzlich verschwunden. Ich hatte sie aus den Augen verloren. . .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Situationen wie diesen wird einem erst wieder richtig bewusst, wie sehr der Mensch von seinen Sinnen abhängt. Ich tendiere dazu zu behaupten, das Augenlicht sei der wichtigste dieser Sinne. Aber das könnte auch meiner Situation geschuldet sein. Wenn ich jetzt auf meinen Bildschirm blicke, nehme ich vereinzelt Wörter wahr, leicht verschwommen zwar, aber lesbar. Vor allem lesbar vielleicht, weil ich sie selbst produziert habe. Doch neben diesen Wörtern sehe ich nur schwarze Kleckse auf weißen Hintergrund. Wenn ich meinen Kopf drehe, werden aus Klecksen Wörter und aus Wörtern Kleckse. Mit dieser Einschränkung werde ich wohl noch ein paar Monate leben müssen. Solange werde ich Freunde und Fremde frei nach Batman innerlich kichernd &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Two Faces&lt;/span&gt; nennen, während ich durch den Nebel wandere. "Haben Sie schon jemanden umgerannt oder sind gegen eine Wand gedonnert?", fragte mich der feinfühlige Augenprofessor. Doch da musste ich ihn enttäuschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich werde auch weiterhin solche Zusammenstöße vermeiden. Fasziniert, welche Anpassungsgabe der Mensch besitzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8900215840032582536?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8900215840032582536/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8900215840032582536' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8900215840032582536'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8900215840032582536'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/03/die-alte-frau-und-der-zug.html' title='Die alte Frau und der Zug'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2865404985152876138</id><published>2009-03-25T20:42:00.007+01:00</published><updated>2009-03-25T23:47:48.434+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Ein Augenblick ins Nichts</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Narkosearzt beugte sich über mich und sprach mit ruhiger Stimme. "Keine Angst", sagte er. "Das sind nicht sie, da stimmt was mit dem Gerät nicht." Neben mir piepte eine technische Errungenschaft, die einzig und allein den Auftrag hatte, meinen Herzrhythmus zu überwachen. Und sie piepte, als ginge es um Leben und Tod. Seltsamerweise beunruhigte es mich in keinster Weise, dass ich dem Gerät zufolge gerade auf dem Weg ins Licht war. Ich wusste ja, dass es irrte. Und an Worte wie Vertrauensverlust dachte ich in diesem Moment nicht. Man gab mir eine Spritze. Und da war ich auch schon weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine 24 Stunden nachdem ich - dank privater Zusatzversicherung - in der Uniklinik meines Vertrauens (da ist das Wort wieder) mein schickes Einzelzimmer mit Blick auf den Parkplatz bezogen hatte, lag ich auch schon auf dem OP-Tisch. Meine Nervosität hielt sich in Grenzen. Ich war froh, dass es so schnell gegangen war. Das war gut für alle Beteiligten, besonders für die besorgte Frau, die ich angeblich mit den Augen anlächelte, als ich auf der Intensivstation nach fünfstündiger Operation aufwachte. Mit dem Mund ging das nicht, denn da war ein Beatmungsgerät davor. Zumindest erzählte mir meine Mutter das einige Zeit später. Ich selbst konnte mich nicht erinnern. Auch nicht an die bereits vielfach erwähnte Professorin, meine Operateurin, die sich persönlich einen Eindruck von meinem Zustand machen wollte. Ich erinnere mich erst wieder an den Moment des Aufwachens ohne Schlauch vor meinem Gesicht - und daran, wie es eine lange Nacht wurde. Auf den Intensivstation piepte und gurgelte es, dass ich mich fast schon zu der nervösen Herzrhythmusüberwacherin zurücksehnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Woche blieb ich danach noch im Krankenhaus, umsorgt von Freunden und Verwandten - und von jener lächelnden Krankenschwester, die fragte, ob ich noch etwas bräuchte: eine Fußmassage zum Beispiel. Ich fragte mich und sie, ob das meine Krankenkasse übernehme. Als ich entlassen wurde, war der offenkundig erfolgreich komplett entfernte Tom bereits pathologisch untersucht worden. Erste Diagnose: keine Tumorzellen, sondern eine Missbildung - die Folgen einer womöglich weit zurückliegenden Entzündung. Seltsam nur, dass es für die keinerlei Anzeichen gegeben hatte. Der endgültige histologische Befund steht jedoch noch aus. Und ich stelle mir vor, dass Tom etwas noch nie dagewesenes ist. Irgendein exotisches (natürlich völlig ungefährliches) Etwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Körperlich fit fühlte ich mich bereits zwei Tage nach der OP wieder. Mit einer weiteren besorgten Kankenschwester im Rücken hüpfte ich fidel in meinen Waschraum. Negative körperliche Folgen: keine. Es könnte alles so toll sein, wären da nicht meine Augen (die ich flugs mal vom Körper abgetrennt habe, natürlich nur bildlich gesprochen). Die Professorin hatte mich darauf vorbereitet, dass es zu Gesichtsfeldausfällen kommen könnte nach der OP. Kein Problem, dachte ich. So ein paar Tage Tunnelblick halte ich schon durch. Dumm nur, dass Gesichtsfeldausfall in meinem Fall (oder in keinem Fall?) keine seitliche Einschränkung des Gesichtsfeld bedeutet. Scheinbar willkürlich verteilt, vorzugsweise auf der linken Hälfte, nehme ich verschwommene Flecken war. Sie gehen nahtlos in den Bereich über, der scharf ist und sorgen dafür, dass ich zum Beispiel an Bahnhofen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ürzburg&lt;/span&gt; statt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Würzburg&lt;/span&gt; lese, ganz egal wie groß das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;W&lt;/span&gt; vor dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ürzburg&lt;/span&gt; auch sein mag. Und da das für beide Augen und in jeder Lebenslage gilt, erschwert das einem privat Bücher und Film liebenden  und beruflich aufs Schreiben und Lesen angewiesenen Menschen das Leben ungemein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ging es in den Tagen nach der OP, die nun drei Wochen zurück liegt, noch langsam aufwärts, herrscht seit gut einer Woche Stagnation. "Alles noch zu früh", sagt der Augenarzt, möchte in sechs Wochen noch einmal kontrollieren und erklärt mit einem gewissen Unbehagen, dass man nach etwa einem halben Jahr Näheres wisse. Und nachdem man ihm die Hand gegeben hat und durch eine vom letzten Krächzen eines zähen Winters gezeichnete Stadt läuft, gerät man so ein wenig ins Nachdenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Fortsetzung folgt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Keine Sorge, mir gehts gut - (ehrlich!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2865404985152876138?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2865404985152876138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2865404985152876138' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2865404985152876138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2865404985152876138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/03/ein-augenblick-ins-nichts.html' title='Ein Augenblick ins Nichts'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-6605118542447698481</id><published>2009-03-19T14:52:00.003+01:00</published><updated>2009-03-25T20:42:39.643+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Gespräche, . . .</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;. . . die man auf einer Intensivstation eigentlich nicht mit anhören möchte: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Krankenschwester 1: "Hättest Du gedacht, dass er stirbt?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Krankenschwester 2: "Nein"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Krankenschwester 1: "Du darfst Dir da keine Vorwürfe machen. So etwas passiert."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Zur Beruhigung: Es stellte sich heraus, dass der Verstorbene "nur" ein Hund war. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Weitere Krankenhausgeschichten gibt es beizeiten. Meine Augen entscheiden wann genau. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-6605118542447698481?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/6605118542447698481/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=6605118542447698481' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6605118542447698481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6605118542447698481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/03/gesprache.html' title='Gespräche, . . .'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-1978216873319510626</id><published>2009-02-28T16:23:00.003+01:00</published><updated>2009-02-28T16:47:34.555+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Das Wochenende davor</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;D., mit dem ich telefonierte, und D., mit dem ich drei Pizzas buk/backte und den Samstagabend in seiner Küche/seinem Wohnzimmer verbrachte, scherzten jeder auf seine Weise. D. (der Ältere) bat darum, dass ich mich bei ihm melde, wenn ich in 14 Jahren aus dem Koma erwache. Ich wünschte ihm alles Gute für seinen Plan, 2023 noch zu leben - und fragte mich insgeheim, wie es wäre, zwei Tage, Wochen oder Jahre im Koma zu liegen und wieder aufzuwachen. D. (der Jüngere) wollte mir mein Autoradio abkaufen und sich - ganz Jurist - schriftliche Vereinbarungen unterzeichnen lassen, als ich ihm versprach, es ihm zu vererben. Er wolle sich schließlich im Fall der Fälle nicht mit meiner Familie herumstreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es ist mein letztes Wochenende in Freiheit. Und &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;es fällt mir in diesen Tagen leicht, so etwas wie Galgenhumor zu beweisen. Ich habe keine Angst vor der OP, noch immer nicht. Ich vertraue darauf, dass meine Ärztin ihr Handwerk versteht. Gestern amüsierte ich mich mit D. bei einer Krankenhausserie. Das Groteske daran wurde mir erst bewusst, als der Fernseher aus war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Es wird keine Live-Berichterstattung aus dem Krankenhaus geben. Ich melde mich, wenn alles vorbei ist. Also in etwa zwei Wochen - oder in 14 Jahren.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-1978216873319510626?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/1978216873319510626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=1978216873319510626' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/1978216873319510626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/1978216873319510626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/02/das-wochenende-davor.html' title='Das Wochenende davor'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2433814510521364755</id><published>2009-02-09T23:56:00.004+01:00</published><updated>2009-02-10T00:12:54.757+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Der Blick des Mitfühlenden</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Mein Neurologe schaute mich an wie die Mutter, die ihrem fünfjährigen Sproß erklären muss, dass die Lieblingskatze des Sohnemanns an dem Versuch verendet ist, den Lieblingskanarienvogel zu verdauen. "Ich wünsche Ihnen alles Gute", sagte er und drückte meine Hand ganz fest. Und für einen kurzen Moment war ich verwirrt. Was machte der Mann da? Warum diese übertriebene Anteilnahme?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In weniger als einem Monat werde ich operiert sein und damit - wenn alles gut gelaufen ist - sozusagen tomlos. In genau drei Wochen liefere ich mich selbst in die Neurochirurgische Poliklinik der Uni Würzburg ein. Doch meinen Alltag bestimmt diese Gewissheit nicht. Einerseits nicht, weil es noch so viele Dinge gibt, die bis dahin Priorität haben: Zeitungstermine in Stuttgart, Kinobesuche in Würzburg, Magisterarbeitsrecherchen in Bibliotheken und Hamburg, vor allem Hamburg. Andererseits aber auch, weil das alle noch viel zu weit weg ist, um es an mich herankommen zu lassen. Es passiert mir häufig, dass Menschen, die von Tom wissen, mir gegenüber ihre Bewunderung äußern, weil ich so gelassen mit dem Thema umzugehen weiß. Und immer wieder sage ich das gleiche: Warum sich über etwas den Kopf zerbrechen, das ohnehin nicht zu ändern ist? Tatsächlich funktionieren automatische Verdrängungsmechanismen ganz gut. Und nur Begegnungen wie die heutige lassen mich vorübergehend darüber nachdenken, was denn wird, wenn nicht alles gut geht? Und es ist nicht ich selbst, um den ich mir Sorgen machen. Sondern die Menschen, die mich mögen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unnötig zu erwähnen: es ist müßig, darüber nachzudenken. Denn es wird alles gut gehen. Das sagt auch die Frau, die meinen Kopf aufsägen wird. . .&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2433814510521364755?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2433814510521364755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2433814510521364755' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2433814510521364755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2433814510521364755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/02/der-blick-des-mitfuhlenden.html' title='Der Blick des Mitfühlenden'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-6965001126369302336</id><published>2009-02-04T19:53:00.009+01:00</published><updated>2009-02-05T03:49:37.108+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bücherwelten'/><title type='text'>Oase verzweifelt gesucht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es ist nur eine Vermutung, keine wagemutige freilich, denn es war immerhin Juli. Aber ich glaube, an dem Tag, an dem der italienische Journalist, Schriftsteller und (nächste Vermutung!) Lebenskünstler &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tiziano_Terzani"&gt;Tiziano Terzani&lt;/a&gt; vor viereinhalb Jahren in einem kleinen Dorf in der Toskana für immer einschlief, da lachte die Sonne vom Himmel. Weil da jemand ging, der dies reinen Herzens und mit glücklichen Erinnerungen tat. Das wird nur zu deutlich, wenn man das (auf den bisherigen 122 Seiten) sagenhafte Buch  &lt;a href="http://images.buch.de/images-adb/e7/45/e745be94-9758-46f0-bb3a-86d4c08a41ab.jpg"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Ende ist mein Anfang&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; liest. Terzani unterhält sich darin mit seinem Sohn Folco,über sein Leben, fernab von all den Barrieren, die ein Vater-Sohn-Verhältnis längst nicht erst seit Cat Stevens kennt. Über all die Dinge, die Söhne ins Staunen bringen, weil sie sich nicht ausmalen können, zu welchen Heldentaten diese alternden Über-Ichs vor ihnen einst fähig waren. Und weil die Väter nicht die Energie, das Interesse oder das Erinnerungsvermögen aufbringen, um ihren Söhne ihre Weisheiten mit auf den Weg zu geben. Terzani hat unter anderem für den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Spiegel&lt;/span&gt; vom Vietnam-Krieg berichtet. Und er tat dies immer in der Gewissheit einer großen Verantwortung, der sich - so scheint es - Journalisten von heute in Zeiten des Kollektivismis und der Nachrichtenflut nicht mehr bewusst sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfang Dezember bekam ich die Zusage für ein dreimonatiges Praktikum bei einem in Hamburg produzierten Magazin. Eines, das für sich proklamiert, Qualitätsmedium zu sein. Anfang Januar nun kam eine Absage - und via Telefon ein halbherziges Dementi, dass es je eine Zusage gegeben habe. Doch dies seltsame Geschäftsgebahren ist gar nicht so wichtig. Denn auf der Suche nach möglichen Alternativen fiel mir auf: da gibt es (mit gutem Willen) ein halbes Dutzend deutsche Printmedien, die jedoch zum Teil in scheinbar unerreichbaren Sphären schweben. Und darunter ist eine große Masse an Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen, die den Blick für den journalistischen Geist verloren haben. Oder - wenn man die Perspektive wechselt - die sich hilflos von einem Strom tragen lassen, der in den Untiefen der Gesellschaft entspringt. Irgendwo dort, wo kleine grüne Kobolte an ein paar Hebelchen sitzen und sich unentwegt darüber amüsieren, dass es ihnen gelungen ist, die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Generation Dschungelcamp&lt;/span&gt; zu kreieren, deren Mitgliedern die tägliche Ration &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Brisant&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;RTL II News&lt;/span&gt; zum Leben reicht. Und dann stelle ich mir die Frage: will ich für eine Zeitung oder ein Magazin schreiben, in dem Promischeidungen einen höheren Stellenwert haben als zum Beispiel ein nicht enden wollender Völkerkrieg in Simbabwe? Man mag es Druck der Leserschaft nennen, wenn so etwas passiert. Ich finde die Erklärung unbefriedigend und faul.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor etwa drei Wochen unterhielt ich mich mehr zufällig mit J., gerade für ein Jahr in England und zu dem Zeitpunkt auf Heimaturlaub, über die Qualität der britischen Medien. Sie verdrehte nur die Augen. Selbst in den BBC-Nachrichten würden sich Topmeldungen eher mit neuesten Informationen über &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pop_Idol"&gt;Pop Idol&lt;/a&gt; als mit Finanzkrisen oder sonstigen Brandherden auseinandersetzen. Würde bedeuten: wir jammern in Deutschland auf hohem Niveau. Was wir ja angeblich gut können. Und doch klänge der Verweis auf noch schlimmere Zustände für mich wie der Versuch eines Schülers, vor seinen Eltern die 5+ in Mathe dadurch aufzuwerten, dass der Klassendurchschnitt ja 5- gewesen sei. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht bin ich aber auch nur zu sehr Idealist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-6965001126369302336?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/6965001126369302336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=6965001126369302336' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6965001126369302336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6965001126369302336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/02/oase-verzweifelt-gesucht.html' title='Oase verzweifelt gesucht'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3091418675840091531</id><published>2009-01-11T15:54:00.007+01:00</published><updated>2009-01-11T16:09:31.106+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Wenn Ärzte Ärzten schreiben. . .</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;. . . dann lernt man was dazu. Zumindest wenn einem eine Kopie des Briefes ins Haus flattert. Furchteinflößende Ausdrücke tauchen in diesen Schriften auf. Und Abkürzungen. Lustige Abkürzungen. Erst gestern berichtete ich von einem Schiedsgerichts-Streitfall im baden-württembergischen Ringsport, in den ein polnischer Athlet verwickelt ist. Das hat den unangenehmen Effekt, dass ein paar für die Beilegung des Streites maßgebliche Schriftstücke auf polnisch verfasst sind, was den nicht-polnischsprechenden Vertretern der beiden Parteien (oder einfach gesagt: allen Beteiligten) das Leben ein wenig schwer macht. Lese ich Briefe, in denen über Tom berichtet bzw. spekuliert wird, fühle ich mich zuweilen wie ein deutscher Anwalt über einem Stapel polnischer Wörter. Zum Glück gibt es Google. Google weiß alles über Okzipidingsbums und Astrozytralala. Im Übrigen steht in dem jüngsten Brief nur, dass man vermutet, dass alles so ist, wie man vermutet. OP ist irgendwann im Februar. Was &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es ist, wie es ist&lt;/span&gt; wohl auf polnisch heißt?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3091418675840091531?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3091418675840091531/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3091418675840091531' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3091418675840091531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3091418675840091531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/01/wenn-rzte-rzten-schreiben.html' title='Wenn Ärzte Ärzten schreiben. . .'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-4790303240894545319</id><published>2009-01-06T12:46:00.002+01:00</published><updated>2009-01-06T12:56:26.977+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Hamburg, vorsätzlich</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:85%;" &gt;Nur ein kurzes Winken aus der Wintersstarre. Es gibt momentan nicht viel Neues zu erzählen, auch nicht von &lt;a href="http://aames80.blogspot.com/2008/10/mein-leben-mit-tom.html"&gt;Tom&lt;/a&gt;. Aber dieses Wochenende mit R. bei K. in H. ist dann doch eine Erwähnung wert. Ich habe nämlich festgestellt, dass das Leben einem verdammt viel Freude geben kann, wenn es einem gelingt, an drei aufeinanderfolgenden Tagen bis tief in die Nacht wach zu bleiben und nach viereinhalb Stunden wieder "auf den Beinen" zu sein. Trotzdem brauche ich den Feiertag heute zur Regeneration. Den guten Mix aus Vernunft und Verrücktheit finden - das sollte das Ziel sein. Ein guter Vorsatz für 2009, finde ich. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-4790303240894545319?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/4790303240894545319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=4790303240894545319' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/4790303240894545319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/4790303240894545319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2009/01/hamburg-vorstzlich.html' title='Hamburg, vorsätzlich'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8061928200956845361</id><published>2008-12-01T10:33:00.005+01:00</published><updated>2008-12-01T11:02:12.349+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Der Preis der Sauberkeit</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Gestern habe ich meine Wohnung sauber gemacht - und landete am Ende in der Notaufnahme des Juliusspitals. Und das kam so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war mal wieder an der Zeit, für ein bisschen Ordnung zu sorgen. Also spazierte ich nach dem Aufstehen ins Bad und sorgte für ein bisschen Ordnung. Den plötzlichen stechenden Schmerz im Rücken (eher im Bereich der rechten Flanke) - "Mist, jetzt habe ich eine dumme Bewegung gemacht" - ignorierte ich zunächst, dann versuchte ich ihn mit Hilfe einer heißen Dusche zu besiegen. Erst als ich auf die Straße ging, weil ich mich mit D. und M. zum Nachmittagsnack verabredet hatte, geriet ich ins Grübeln. Zum einen deswegen, weil ich den kurzen Sprint zur Straßenbahn nach zwei Metern abbrach. Und zum anderen, weil ich mich urplötzlich an jenen unangenehmen Spätherbsttag des Jahres 2005 erinnerte, an dem ich das erste Mal in den Unisport ging - und beim Volleyball einen Hexenschuss erkämpfte. Die Schmerztabletten von Wohnheimsnachbar A., einem angehenden Zahnarzt, hatten mir damals die Möglichkeit geschenkt, ruhig zu liegen. Allein die Erinnerung an diese Nacht verschärfte  nun den Schmerz. "Ich komme ein bisschen später. Ich glaube, ich habe einen Hexenschuss und wanke gerade erst am Rathaus vorbei", teilte ich D. via Handy mit. "Wenn du einen Hexenschuss hast, wankst du jetzt gefälligst sofort ins Krankenhaus", antwortete D. "Ach was, das geht schon. Ich geh' schon", sagte ich. Als wir uns zehn Minuten später auf halber Strecke trafen, grinste mich das Rettungsassistenten-Paar an. "Ich hätte nicht geglaubt, dass wir uns mit einem alten Mann treffen", sagte M. In diesem Sinne ging es weiter, da kannte Spaßvogel D. keine Gnade. Und Lachen kann zuweilen ganz schön weh tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil die Schmerzen und die Vernunft sich im Laufe der nächsten Stunden immer mehr annäherten, ging ich doch noch ins Krankenhaus. "Was haben Sie denn gemacht?", fragte die Schwester an der Anmeldung, als sie mein schmerzverzehrtes Gesicht sah. "Sauber", antwortete ich trocken. Sie lachte. "Sie machen das wohl nicht so häufig." Die junge Neurologin, die mich kurz darauf untersuchte, schien sich ihrer Sache nicht so ganz sicher zu sein. Meine Beschreibung der Symptome und der Schmerzen ließen nicht einwandfrei auf einen Hexenschuss schließen. Sie befürchtete eine Entzündung der Nieren - und bat mich um eine Blut- und Urinprobe. Und wo der Zugang schon einmal gelegt war, bekam ich auch gleich eine Infusion. Und danach noch eine. Weil die erste nichts geholfen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile hatten eine extreme Müdigkeit und eine leichte Schummrigkeit die Kontrolle über mich übernommen. Doch als die Neurologin mit einem sächselnden Urologen und einem Ultraschallgerät wiederkam, war ich hellwach. "Wie geht es Ihnen?", fragte der Urologe. "Super", antwortete ich. "Was machen Sie dann hier?", erwiderte er - und unterhielt sich mit meiner Neurologin über Arbeitsschichten an Weihnachten und Silvester. Dann wurde ich zum Versuchskaninchen. "Sie müssen immer viel Klibber nehmen", sagte der Urologe und zeigte seiner Kollegin, wie man mit einem Ultraschallgerät Nieren, Leber, Milz, Herz, Blase, Wirbelsäule und noch ein paar andere lebenswichtige Organe untersucht. Ich verzichtete darauf zu fragen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Kurz darauf durfte ich gehen - oder wanken. Der Weg nach Hause war ja zum Glück nicht weit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Bett wollte ich eigentlich noch arbeiten. Es war ja erst 20 Uhr. Doch die Müdigkeit übermannte mich. Als ich das erste Mal wieder aufwachte, hatte ich nur die Hoffnung, dass es vielleicht erst 4 Uhr war und ich bis zum Weckerklingen um 7 Uhr noch ein paar Stündchen schlafen dürfte. Draußen schlug es Mitternacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8061928200956845361?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8061928200956845361/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8061928200956845361' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8061928200956845361'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8061928200956845361'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/12/der-preis-der-sauberkeit.html' title='Der Preis der Sauberkeit'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-7016989352585452192</id><published>2008-11-19T16:14:00.006+01:00</published><updated>2008-11-19T17:32:11.102+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Farbenspiele vor der Röhre</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Mann, etwa Anfang 70, zitierte Goethe: "Nun sitz' ich hier, ich armer Tor. Und bin so schlau als wie zuvor." In einem Rollstuhl saß er, komplett in weiß gekleidet, gewärmt von einer weißen Decke. Neugierig schaute er mich an, während ich versuchte, seinem Blick auszuweichen. Ein Schutzreflex. Ich mag keine Krankenhäuser oder Altenheime. Die Begegnungen mit Kranken und Alten verursachen unangenehme Assoziationen, darüber wie das Leben sein könnte, wenn dem Schicksal mal wieder langweilig ist. "Kann man Ihnen helfen?", fragte der Mann, ganz so, als ob er ein Mitarbeiter der neuroradiologischen Abteilung der Uniklinik Würzburg wäre - und nicht nur ein Patient, den man augenscheinlich vergessen hatte. "Ich suche die Anmeldung", antwortete ich überrumpelt. Er machte eine Kopfbewegung. "Na dann gehen'se doch rein." Vom Wartezimmer aus konnte ich ihn noch ein paar Minuten plaudern hören, obwohl ich mich in meinen Carlos Ruiz Zafón hineinflüchtete. Dann kam ein junger Pfleger, ganz in blau gekleidet, entschuldigte sich vielmals für seine Verspätung und holte den alten weißen Mann ab. "Bekomme ich noch mein Mittagessen?", fragte er auf dem Weg nach draußen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es dauerte noch ungefähr eine Dreiviertelstunde, bis auch ich in die MRT-Röhre durfte. Der Arzt, der mir einen Zugang legte, durch den Kontrastmittel in meinen rechten Arm strömte, war jung, vielleicht jünger als ich. Wenn Ärzte sich erdreisten, jünger als man selbst zu sein, dann merkt man, dass man älter wird. Durch den Spiegel über meinen Augen versuchte ich während der Behandlung, in seinem Gesicht zu lesen. Vergeblich, natürlich. "Die Bilder gehen jetzt sofort online. Die Kollegen aus der Neurologie melden sich dann bei Ihnen", sagte er lächelnd zum Abschied - und schien irritiert, als ich ihm die Hand gab. Ergebnisse gebe es in zwei bis drei Wochen, erfuhr ich, bevor ich durch die Türe in die Novemberkälte trat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte mit nichts anderem gerechnet.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-7016989352585452192?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/7016989352585452192/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=7016989352585452192' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7016989352585452192'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7016989352585452192'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/11/der-mann-etwa-anfang-70-zitierte-goethe.html' title='Farbenspiele vor der Röhre'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-5741602915574253839</id><published>2008-11-17T23:33:00.003+01:00</published><updated>2008-11-17T23:47:53.516+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hörsaalgeflüster'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Geradeaus ins Paradies</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich komme gerade zurück aus Jena. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die knapp zweieinhalbstündige Fahrt hat sich gelohnt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Freilich nicht etwa deswegen, weil es sich bei Jena um ein bezauberndes Städtchen handelt. An der Autobahnausfahrt versprühen Urlaubsplattenbauten den Charme einer Reifenpanne im strömenden Regen. Und in der Stadt selbst ist mir in erster Linie jenes Straßenschild aufgefallen, das rechts zur Arbeitsagentur für Arbeit wies - und geradeaus nach Jena-Paradies, ein nahezu absurder Gedanke. Nein, ich hatte den Besuch vielmehr mit der Hoffnung verknüpft, der Schweizer &lt;a href="http://www.andigross.ch/"&gt;Andi Gross&lt;/a&gt;, der dort heute eine dreistündige Vorlesung hielt, könne vielleicht etwas Licht in das Dunkel bringen, das mich umgibt, wenn ich an meine Magisterarbeit denke. Weil er so was wie der Godfather der Direkten Demokratie ist, zumindest ihr glühendster Vertreter. Aber eigentlich wollte ich etwas ganz anderes erzählen. Den auf der Fahrt nach Jena lässt es sich nicht vermeiden, an Weimar vorbeizukommen - und damit auch an Buchenwald. Und dies wiederum erinnerte mich an meinen letzten Besuch dort. Und an die Gedanken, die hängen blieben. Ich zitiere:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Kein Wölkchen am babyblauen Himmel, die Sonne strahlt tapfer und ergiebig und der Wind streift sanft Gesichter und Bäume. Fast könnte man glauben, man sei an einem Ort des Glücks und der Idylle, doch diese Idylle ist die Hölle - und die Feuersbrunst bedrückt einen noch immer, obwohl sie schon seit mehr als 60 Jahren als gelöscht gilt. Und an der Tür steht "Jedem das Seine", von innen, damit man es auch lesen kann, als "Bewohner" dieser Idylle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man befindet sich in Buchenwald, auf dem Ettersberg nahe Weimar, in der Gedenkstätte Buchenwald, in einem ehemaligen Konzentrationslager, in dem die Nazis willkürlich Menschen zu Unmenschen degradiert haben, im Kampf der Arier für das Gerechte. Und später die Russen auf einer Reinigungstour durch die sowjetische Besatzungszone ähnliche Greueltaten begingen, auf &lt;i&gt;ihrem&lt;/i&gt; Kampf nach Gerechtigkeit. Trauer und Wut überkommt einen. Trauer, weil dieses unglaubliche Leid von politischen Gefangenen und Juden an jeder Ecke zu spüren ist, in den kleinen Zellen, in denen aufsässige Insassen an den Füßen aufgehängt wurden bis sie starben. In den Genickschussanlagen, in denen Kriegsgefangene in einem Moment starben, in dem sie annahmen, ihre Körpergröße werde gerade gemessen. Oder im Krematorium, dessen Schornstein Überlieferungen zufolge stets rauchte. Trauer, tiefe Trauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch Wut. Wut darüber, dass keiner etwas gewusst haben wollte von Buchenwald, von Dachau, von Auschwitz. Dort, auf dem Ettersberg, auf dem Platz, auf dem die Gefangenen morgens und abends zum Appell hatten antreten müssen, konnte ein Blick auf Weimar erhascht werden. Doch in der Stadt, so heißt es, wussten die Menschen nichts von den Geschehnissen, die in ihrer direkten Umgebung stattfanden. Warum ist es so, dass Menschen nicht aufstehen und kämpfen, wenn ihnen die Ungerechtigkeit förmlich ins Gesicht springt? Warum stehen Menschen schweigend daneben und schließen die Augen? Warum belegen wissenschaftliche Studien, dass Menschen einem Hilfsbedürftigen weniger helfen, wenn viele Menschen daneben stehen und die Hände in die Hosentaschen stecken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hoffnungslosigkeit, die einen in Buchenwald noch heute an jeder Ecke überlegen grinsend grüßt, lässt einen niedergeschmettert zurück."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-5741602915574253839?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/5741602915574253839/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=5741602915574253839' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5741602915574253839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5741602915574253839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/11/geradeaus-ins-paradies.html' title='Geradeaus ins Paradies'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-5786590561734211694</id><published>2008-11-15T01:14:00.009+01:00</published><updated>2010-05-16T22:02:30.338+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weite Welt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bücherwelten'/><title type='text'>Die Welt im Spiegel</title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mein Schnupfen treibt seltsame Blüten. Gestern betonierte er mein linkes Nasenloch zu, heute ist es mein rechtes. Aber ich lasse mich davon nicht unterkriegen, liege im Bett und lese - endlich! - Carlos Ruiz Zafóns neuen Roman &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://bilder.buecher.de/produkte/23/23517/23517748n.jpg"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Spiel des Engels&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;, der mich durch die ersten beiden Kapitel schon mit dem altbekannten Zauber des &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;" &gt;Schatten des Windes&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; packte. Und da mir die (Internet-)Welt zu Füßen liegt, stelle ich mich zwischendurch auch mal auf mein Surfbrett. Spiegel-Online hat heute zwei bewegende/aufwühlende Artikel veröffentlicht. Da wäre zum einen die (Agentur-)Meldung, nach der die hessische SPD-Rebellin &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,590499,00.html"&gt;Dagmar Metzger&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; bei der neuerlichen Landtagswahl im Januar nicht mehr antreten möchte, nachdem die Anfeindungen und Diffamierungen von  Partei-"freunden" unerträglich geworden waren. Ich habe ihr soeben eine E-Mail geschrieben, über die ich nichts Genaues verraten möchte. Nur so viel: es ist denke ich rübergekommen, wen ich wirklich für "eine Schande für die Demokratie" halte. Und dann war da noch Cathrin Gilberts starkes Portrait eines starken Mannes: &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,589267,00.html"&gt;Robert Müller&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;, Eishockey-Torwart, 27 Jahre alt - der in der Gewissheit lebt, dass ihn sein unheilbarer Gehirntumor innerhalb der nächsten (maximal) fünf Jahre töten wird. Es war mir ja immer bewusst, aber man sieht Dinge wie &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://aames80.blogspot.com/2008/10/mein-leben-mit-tom.html"&gt;Tom&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; angesichts dessen einfach in einem anderen Licht.  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Apropos: nächsten Mittwoch komme ich zur Spektroskopie in die MRT-Röhre. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-5786590561734211694?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/5786590561734211694/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=5786590561734211694' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5786590561734211694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5786590561734211694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/11/die-welt-im-spiegel.html' title='Die Welt im Spiegel'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2030136784462036445</id><published>2008-11-05T13:29:00.004+01:00</published><updated>2008-11-05T13:38:29.821+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weite Welt'/><title type='text'>Ein Changeburger mit Hope, bitte</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Weil mir die Worte fehlen, lasse ich einfach &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,588441,00.html"&gt;Mathieu von Rohr&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; sprechen. Der bringt es nämlich ziemlich treffsicher auf den Punkt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Dieser Tag wird lange unvergessen bleiben, ohne Rücksicht darauf, ob sich die enormen Erwartungen an die Präsidentschaft Obamas je erfüllen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Tag ist ein emotionaler Tag, ein Tag des Aufbruchs in eine neue Zeit. Es ist ein Moment, der ein Land und die ganze Welt verändern kann. Vergleichbar vielleicht mit der konservativen Revolution Ronald Reagans im Jahr 1980 - es ist ein transformativer Moment, wie es in Amerika seither keinen mehr gab. Alle Präsidenten seither, auch Clinton, standen im Schatten Reagans und seiner Ideen. Wir wissen noch nicht, ob Obama je ein großer Präsident wird. Aber er hat das Zeug dazu, einer zu werden, und er tritt zu einem Zeitpunkt an, der nach einem großen Präsidenten verlangt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist das Überlebensgroße an Obamas Person, das jetzt schon zu solchen Vergleichen ermutigt. Seine Biografie, seine Statur, seine kühle Überlegtheit, ließen ihn schon während seine Präsidentschaftskampagne präsidialer wirken als der amtierende Präsident je war. Dass am Tag vor seinem Wahlsieg seine Großmutter starb, die Frau, die ihn aufgezogen hatte, verstärkten noch das Cinemascopehafte seiner Lebensgeschichte - und die scheint ja untrennbar verknüpft mit seiner politischen Kraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obama hat jetzt schon die Statur eines großen Präsidenten, er hat enorme Hoffnungen und Emotionen entfesselt. Die Frage wird sein, ob er diese Statur wird ausfüllen können mit einer erfolgreichen Politik. Ob es ihm wirklich gelingen wird, sein Land an einen Neubeginn zu führen, ihm einen neuen Sinn einzuhauchen, ihm neues Selbstbewusstsein zu verschaffen, es wirtschaftlich wieder stark zu machen - und seinen Ruf als gute Supermacht wiederherzustellen. Die Aufgabe scheint übermenschlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst falls er scheitern sollte, wird die kathartische Wirkung dieses Tages unvergessen bleiben: Die Tränen, die Freudenfeiern, das Pathos in Amerika und in der ganzen Welt und in diesem Blog - über das Ende der verheerenden Bush-Jahre und die Hoffnung auf etwas Neues. Die Hoffnung, dass dieser hochintelligente, unbeirrbare, pragmatische Mann nicht nur ein großartiger Redner ist, sondern auch ein großer Präsident.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Amerikaner haben heute keine neue Ideologie gewählt. Sie haben sich von Ideologien befreit."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2030136784462036445?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2030136784462036445/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2030136784462036445' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2030136784462036445'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2030136784462036445'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/11/ein-changeburger-mit-hope-bitte.html' title='Ein Changeburger mit Hope, bitte'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-7105253469157729207</id><published>2008-11-03T19:38:00.005+01:00</published><updated>2008-11-03T19:58:33.072+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><title type='text'>Der Tom aus Zürich</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;S. starrte mich aus ihren großen hungrigen Augen an als stünde sie vor einem Eisbär, der sich in der Wüste verirrt hat. "Unglaublich", stotterte sie, "du bist ihr Bruder". Der Mann neben mir, mit dem ich mich gerade noch über die Bankenkrise und das politische System der Schweiz unterhalten hatte, verstummte zügig und trottete bald darauf seines Weges. Ich habe seinen Namen vergessen. "Ich fasse es nicht", stotterte S. weiter. Offenbar schien sie erfreut, mich kennen zu lernen. Schließlich "habe ich schon so viel von dir gehört". Das war nun etwas, dass ich von ihr so überhaupt nicht behaupten konnte. Aber ich hatte mich daran gewöhnt, dass die Leute auf der Züricher Geburtstagsparty meines Schwesterherzes diesen Satz zu mir sagten. Menschen, von deren Existenz ich noch nie etwas gehört hatte. "Du musst häufiger nach Zürich kommen", sagte S., strahlend und noch immer hochgradig verwirrt. Dann ging auch sie weiter, zu ihrem Freund, dem &lt;a href="http://aames80.blogspot.com/2008/10/mein-leben-mit-tom.html"&gt;Tom&lt;/a&gt;. Die Ironie daran ist mir erst viel später aufgefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei hat sich Tom bereits in der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag für einige Momente in mein Bewusstsein hervorgebuddelt. Gemeinsam mit D. (nicht dem D. aus Heidelberg, liebe K. Und ja, ich weiß, das ist alles ein bisschen verwirrend) und fünf anderen Verrückten war ich um 23.15 Uhr noch spontan ins Kino gefahren. Einfach, um einen Film zu sehen. Naturgemäß war die Auswahl nicht sehr groß und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hellboy II&lt;/span&gt;, auf den es hinauslief, alles andere als ein Meisterwerk. Aber es gab da zwei, drei witzige Szenen. Zum Beispiel jene, mit dem sprechenden Baby, das sagen durfte, das es gar kein Baby ist - sondern ein "Tom". Zum Glück hatte ich kein Popcorn im Mund. Die Gefahr, mich zu verschlucken, wäre hoch gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-7105253469157729207?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/7105253469157729207/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=7105253469157729207' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7105253469157729207'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7105253469157729207'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/11/der-tom-aus-zrich.html' title='Der Tom aus Zürich'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-7705601177153190220</id><published>2008-10-27T14:36:00.012+01:00</published><updated>2008-10-27T15:59:18.736+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bücherwelten'/><title type='text'>Die Inspiration der Sandkörner</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://badlydrawn.twoday.net/"&gt;Penny&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; schien ehrlich entsetzt: Da hatte sie mir gleich drei Bücher als Wartezeitverkürzer bis zum  ungeduldig herbeigesehnten Erscheinen von Carlos Ruiz Zafóns &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.amazon.de/Spiel-Engels-Carlos-Ruiz-Zaf%C3%B3n/dp/3100954009"&gt;neuem Roman&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Spiel des Engels &lt;/span&gt;empfohlen. Ich aber hatte sie alle drei verschmäht und mich für Benjamin Leberts &lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.amazon.de/Kannst-du-Benjamin-Lebert/dp/3442467284/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1225115040&amp;amp;sr=1-2"&gt;Kannst du&lt;/a&gt; entschieden. Das hatte in erster Linie zwei Gründe: einen pragmatischen und einen emotionalen. Der pragmatische ist schnell erklärt: der Gang zum Bücherregal ist einfach kürzer (und günstiger) als der in die Buchhandlung. Und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kannst du&lt;/span&gt; lag schon griffbereit. Für den emotionalen Grund muss ich ein Stückchen weiter ausholen. Es war im Oktober 2006, zufälligerweise gestern genau vor zwei Jahren, da schrieb mir A. aus Konstanz eine E-Mail, deren Wärme und Vertrautheit mich für einige Momente überwältigte. Sie sei auf einer Lesung von Lebert gewesen und habe die Atmosphäre unbeschreiblich gefunden. "Er hat eine ganz besondere Art an sich, finde ich. Und irgendwie hat er mich  auch an Dich erinnert. Es kam mir wirklich manchmal so vor, als ob Du da auf dem  Podest sitzt", schrieb sie mir. Solche Worte von A., der Freundin und Lektorin, weckten meine Neugierde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum es zwei Jahre gedauert hat, bis ich das Buch endlich lese, weiß ich nicht. Und doch hat es Lebert geschafft, mich vom ersten Augenblick an für seine Geschichte zu packen - wenngleich nur in eingeschränkter Form. Zuweilen und auf bestimmte Gedankengänge bezogen fühle ich mich der Zielgruppe der jungen Erwachsenen schon entwachsen. Das lindert aber nicht den Spaß an diesem Buch - und die Wirkung, die es auf mich hat. Ich bin in diesen Tagen wieder verstärkt motiviert, einen neuerlichen Anlauf für einen eigenen Roman zu starten. Ich sehe mich 2010, nach dem Studium, in Hamburg, wenn auch nur für ein paar Monate. Ich möchte in dieser Stadt ein Praktikum machen, weil sie - obwohl ich sie nicht kenne - in meinen Augen eine besondere Anziehungskraft besitzt. Und ich möchte, wenn es Zeit und Geld erlauben, danach noch etwas bleiben. Einfach um zu schreiben und mich befreit von Sachzwängen zu fühlen. Ich möchte morgens aufwachen und spontan entscheiden können, für zwei, drei Tage an die Nordsee zu fahren. Mich dort in eine Düne setzen, aufs Meer schauen und von Wind und Sand inspirieren lassen. Es ist der kleine Traum, der mich antreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Erste begnüge ich mich mit kleineren Schreibaufgaben. &lt;a href="http://mianiemand.blogspot.com/"&gt;MiaNiemand&lt;/a&gt; hatte die schöne Idee, eine Themenwoche zu machen, mit Texten, die in Zusammenarbeit mit anderen Bloggern entstanden. Ich habe ihr angedroht, auch etwas beizutragen. Eine schöne Aufgabe, wenn man sich nicht dauerhaft mit der Entstehung der Sozialdemokratie im deutschen Kaiserreich beschäftigen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-7705601177153190220?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/7705601177153190220/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=7705601177153190220' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7705601177153190220'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7705601177153190220'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/10/die-inspiration-der-sandkrner.html' title='Die Inspiration der Sandkörner'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-5210361658797742573</id><published>2008-10-23T12:03:00.007+02:00</published><updated>2008-10-24T12:33:37.468+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Der Prophet aus Stoke-on-Trent</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Fröstelnd stand ich am Barbarossaplatz und wartete auf S., mit dem ich verabredet war. Er war etwas zu spät dran und ich schwankte zwischen Hungergefühl und Kälteallergie, lief auf und ab um mich zu beschäftigen. Doch das Warten sollte sich lohnen. Mir stand einer dieser Abende bevor, an die man sich gerne erinnert. Und irgendwann überraschte mich S., der - das muss man dazu sagen - von Tom nichts weiß, mit der Aussage, er kennen keinen gelasseneren Menschen als mich. "Ja", antwortete ich mit der ganzen Freude des Ertappten. "Du hast recht. Dinge, die sich nicht ändern lassen, hauen mich nicht um." Auf S.'s Gesicht machte sich ein Lächeln breit, das seliger war als das gewöhnliche Lächeln des Schelms. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Musikjunkie, der seinen Stoff von den großen Legenden der Branche bezieht - Elvis und das von Frank Sinatra angeführte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Rat_Pack"&gt;Rat Pack&lt;/a&gt; an erster Stelle - &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;erzählte mir von Robbie Williams und seiner Angewohnheit, vor Konzerten öffentlich und laut zu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seinem Gott&lt;/span&gt; zu beten: "Elvis, grant me the serenity to accept the things I cannot change, courage to change the things I can, and wisdom to know the difference."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich persönlich halte Robbie Williams für einen großartigen Entertainer und Poeten sowie interessanten Menschen. Hinter dem Bild, das von ihm in der Öffentlichkeit herrscht, hinter den markanten Sprüchen, den Provokationen und den Exzessen, vermute ich einen einsamen und zornigen Menschen auf der Suche nach dem Sinn. Mag sein, dass ich mich täusche, dass ich die Biografie von &lt;a href="http://www.amazon.de/Feel-Robbie-Williams-Chris-Heath/dp/3499619989"&gt;Chris Heath&lt;/a&gt; fehlinterpretiert habe - und doch wimmelt es auf seiner (in enger Zusammenarbeit mit Songschreiber Guy Chambers entstandenden) stärksten Platte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Escapology &lt;/span&gt;nur so von Textpassagen, die darauf brennen, zitiert zu werden. Den Satz &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Elvis grant me the serenity" hat sich Robbie Williams unter die Schulter tätowieren lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich stammen die Worte (wie das gesamte Gebet) nicht von ihm selbst, sondern wohl von dem deutsch-amerikanischen Theologen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet"&gt;Reinhard Niebuhr&lt;/a&gt;. Es liegt nahe, dass Robbie im Zusammenhang mit seinen unglorreichen Zeiten bei den Anonymen Alkoholikern mit den im deutschen häufig fälschlicherweise Oetinger-Gebet genannten Zeilen in Kontakt geraten ist. Doch das ist unwichtig. Faszinierender finde ich die von S. unwissentlich hergestellte Parallele zu meinem Leben. Es gab eine Zeit, in der ich mal mehr, mal etwas weniger verbissen meinen Weg vorangeschritten bin, unbeeindruckt von Mahnern am Rand. Ich rannte einer vor allem von kruden Rachegelüsten genährten Vision hinterher, in der ich es am Ende den Menschen zeigte, von denen ich mich ungerecht behandelt fühlte. Ich, der während seiner Schulzeit unter Minderwertigkeitsgefühlen litt, wollte auf all jene heruntersehen, von denen ich mich einst lächerlich gemacht fühlte. Wollte ihnen ihre jugendlichen Sünden mit der Macht der Überlegenheit heimzahlen. Damit verband ich natürlich auch die Vorstellung von materiellem Erfolg und dem damit einhergehenden Sexappeal. Aus der heutigen Sicht wirkt all das maßlos kindisch (oder infantil) und fehlgeleitet. Vielleicht liegt das einfach daran, dass ich tatsächlich erwachsener geworden bin. Ich glaube aber, dass der Perspektivenwechsel wesentlich mit &lt;a href="http://aames80.blogspot.com/2008/10/mein-leben-mit-tom.html"&gt;Tom&lt;/a&gt; zusammenhängt. Weil mir die Begegnung mit ihm so unheimlich deutlich vor Augen geführt hat, wie unwichtig das Streben nach öffentlicher Bedeutung und Prestige ist. Vor allem in einer Gesellschaft wie dieser, in der Leistung zuweilen seltsam definiert wird. Das wichtigste Kapital im Leben ist die Gesundheit. Oder anders formuliert: das Leben selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wage also von mir zu behaupten, dass ich &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;sie erreicht habe, die "serenity to accept the things I cannot change", oder zumindest auf einem guten Weg dahin bin. Nächster Schritt: Die Jagd auf die "courage to change the things I can", eine ungleich schwierigere Aufgabe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-5210361658797742573?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/5210361658797742573/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=5210361658797742573' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5210361658797742573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5210361658797742573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/10/der-prophet-aus-stoke-on-trent.html' title='Der Prophet aus Stoke-on-Trent'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-1246099168913056526</id><published>2008-10-19T18:56:00.008+02:00</published><updated>2008-10-19T19:54:48.135+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Die Flucht in einem Zeppelin</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Um mich herum herrscht Stille. Eine Stille, die nur durch die Kirchenglocken in der Ferne und das überforderte Rattern meines Laptops gestört werden. Jenem Laptop, der wohl längst reif für eine Computer-Reha wäre. Doch das Wort (Reha, nicht Computer) nehme ich nicht gerne in den Mund. Es würde mich daran erinnern, was mir eventuell bald blühen könnte. Nächsten Februar, nach momentanem Stand. Und auch nur eventuell. Vielleicht auch doch früher. Vielleicht nie. Tom bewegt sich wahrlich in einem Nebel, indem die Ärzte ihre eigenen (Skalpel-)Hand vor Augen nicht erkennen können. Doch der Nebel soll keine Geschichte dieses Herbstes werden. Ich habe ihn aus meinen Gedanken verbannt. In gut 13 Stunden startet mit der ersten Sitzung eines wohl stinklangweiligen montagmorgendlichen Geschichtsseminars das Wintersemester voll durch. Ein Semester, auf das ich mich freue, trotz der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Parteiengeschichte des Deutschen Kaiserreichs&lt;/span&gt;. Weil ich darauf brenne, zu leben und zu lesen. Tom stört da nur. Und ich bin ihm dankbar, dass er die Verdrängungsmaschinerie in meinem Kopf unangetastet hat lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Anruf von Frau Prof. M. katapultierte Tom vor einigen Tagen jedoch kurzfristig zurück ins Blickfeld. Sie habe noch einmal mit ihren Neuroradiologen konferiert, sagte sie. Und diese hätten beschlossen, meinen Kopf noch mal genau unter die Lupe zu nehmen. In ziemlich genau einem Monat, weil es früher nicht möglich ist. Man wolle mich einer &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetresonanztomographie"&gt;MRT&lt;/a&gt; in Verbindung mit einer Spektroskopie unterziehen. Ziel: der Eigenheiten von Tom auf die Schliche zu kommen. Denn wie erwähnt: die Frage "Wer oder was ist Tom?" blieb bislang unbeantwortet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei war man vor eineinhalb Jahren schon einmal recht nah dran. Es war der Februar 2007. Ich hatte gerade meine Zwischenprüfung in Psychologie zielsicher in den Sand gesetzt, mit K. &lt;a href="http://de.youtube.com/watch?v=FfZUxPF7AMI"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Snow Patrol&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; im Stuttgarter Theaterhaus gesehen und R. mehr oder weniger erfolgreich davon überzeugt, dass ich kein Doppelkinn habe. Mein Gewissen war ruhig und meine Zuversicht ungebrochen, als ich mich in die Neurochirurgie Würzburg einweisen ließ. Vier für meine nervlich angespannte Mutter unerträglich lange Tage gingen ins Land, bis ich schließlich auf dem OP-Tisch landete. Naturgemäß habe ich keine Erinnerungen an das Date von Tom mit meiner Professorin. Als ich aufwachte hatte ich einen Irokesenschnitt und das Stoffhöschen, dass ich angehabt hatte, war weg - was ich als ziemliche Unverschämtheit empfand. Der Nachnarkose-Schlaf der Gerechten verhinderte einen Eklat. Ich sah von einer Beschwerde ab. Davon, dass die OP fehlgeschlagen war, erfuhr ich erst zwei Tage später. Ich hatte in der Narkose gekrampft. Und ich schreibe &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gekrampft &lt;/span&gt;aus Rücksicht vor dem Leser, der beim Begriff &lt;span style="font-style: italic;"&gt;epileptischer Anfall&lt;/span&gt; übertriebene Schlüsse ziehen würde. Das Ergebnis der Gewebeproben ließ Monate auf sich warten. Und als es da war, war es nicht wirklich da. Man könne es nicht mit Gewissheit sagen, worum es sich bei Tom handle, teilte mir meine Professorin irgendwann einmal mit. Und niemand in meinem Umfeld steckte diese Nachricht so gut weg wie ich selbst. Niemand konnte so richtig nachvollziehen, dass ich Dingen, die nicht zu ändern waren, mit einem Arsenal an Gelassenheit entgegentrat. Die Ärzte einigten sich darauf, zu warten, regelmäßig zu kontrollieren und eventuell wieder einzuschreiten. Dass von Tom eine akute und aktuelle Gefahr für mich ausgehen würde, schien schon damals unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun rückt der Tag, an dem ich in die Würzburger Röhre zurückkehren werde, in der ich kurz vor der OP schon einmal lag, näher. Die Frage, welche Erkenntnisse sich die Ärzte von der erneuten Untersuchung versprechen, stellt sich für mich nicht. Ein Monat ist eine Ewigkeit. Und Tom die meiste Zeit tief vergraben in meinem Kopf, irgendwo hinten rechts, fernab der Aufmerksamkeit. Weniger als 13 Stunden noch, dann startet mein Zeppelin ins Kaiserreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Fortsetzung folgt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-1246099168913056526?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/1246099168913056526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=1246099168913056526' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/1246099168913056526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/1246099168913056526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/10/um-mich-herum-herrscht-stille.html' title='Die Flucht in einem Zeppelin'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-1729085599140703730</id><published>2008-10-14T15:41:00.006+02:00</published><updated>2008-10-14T16:13:38.215+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Das Ende der Skatschichten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Bist du sehr nervös", fragte mich Urlaubskumpan und Twin-Peaks-Mitgucker D. gestern Abend mitfühlend. "Nein, überhaupt nicht", antwortete ich mit vollem Ernst - und überraschte den bekennenden Hypochonder nicht zum ersten Mal. Natürlich ließ sich nicht verhehlen, dass ich in den Tagen zuvor (mit Ausnahme eines abwechslungs-/ablenkungsreichen Wochenendes) zu nichts zu gebrauchen gewesen war. Wer fängt schon an, für seine Magisterarbeit zu recherchieren, wenn er nicht weiß, ob er in zwei Wochen unters Messer muss? Stattdessen habe ich im Internet Skat gespielt, um mich irgendwie zu beschäftigen. Mit einem krankhaften Ehrgeiz, der mich immer mal wieder packt. Mit mehreren Accounts, weil sie alle besagtem Ehrgeiz nicht gerecht werden konnten. Der erste Montag des neuen Semesters verlief nach demselben Muster. Heute empfing mich Frau Prof. Dr. M.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krankenhäuser und Altenheime gehören zu den schlimmsten Orten, die sich meine Psyche vorstellen kann. Die Konfrontation mit dem, was sein könnte, ist für mich nahezu unerträglich. Deswegen vertiefte ich mich in den dänischen Roman, den ich bei einem meiner Besuche in einer Bücherei gekauft hatte, weil er so schön billig war und ich immer auf der Suche nach Dingen bin, in die ich eintauchen kann. Eineinhalb Stunden lang ging das so, dann rief Doc M. meinen Namen. "Ist etwas passiert? Sie wollten doch erst nächstes Jahr wiederkommen?", fragte sie mich. Frau M. ist eine Person, die einem sofort sympathisch sein muss. Eine kompakte Powerfrau, deren sanfte Gesichtszüge unmittelbar beruhigend wirken und die einem mit ihren starken Augen automatisch suggeriert, dass alles gut werden wird. Oder zumindest dass sie ihr Bestes dafür geben wird. Ich informierte sie schnell über die neuesten Entwicklungen, sie warf einen Blick auf die MRT-Aufnahmen, dann nahm sie mir meine Befürchtungen. Sie sehe keinen Grund für einen dringenden Handlungsbedarf. Keinen Grund, warum man den für Februar geplanten Termin vorziehen müsse. Ich habe mit keinen dramatischen Beeinträchtigungen zu rechnen. Schließlich sei noch nicht einmal völlig sicher, ob es sich bei Tom um einen Tumor handle, und nicht vielleicht doch nur um eine Anomalie oder ein so genannter &lt;span style="font-style: italic;"&gt;White Spot&lt;/span&gt;. Und auch wenn das alles an der Existenz Toms nichts ändert, auch wenn sie die Bilder noch einmal einem der Chef-Radiologen vorlegen will, auch wenn sie betonte, dass durchaus die Gefahr bestünde, dass ich noch einmal einen Krampf erleide oder dass Gesichtsfeldausfälle auftreten: ich war wieder der glückliche Kranke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird trotzdem noch ein, zwei Nächte dauern, bis ich wieder umgepolt sein werde. Bis ich die Energie wiedererlangt habe, die mir zuletzt fehlte. Doch die Zeit der Skatspiele sind fürs Erste  vorbei. Das Semester hat begonnen. Und vielleicht schnappe ich mir bei einem meiner anstehenden Gänge in die Bibliothek ein Buch - und lese nach, was White Spots sind. . .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Fortsetzung folgt)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-1729085599140703730?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/1729085599140703730/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=1729085599140703730' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/1729085599140703730'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/1729085599140703730'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/10/das-ende-der-skatschichten.html' title='Das Ende der Skatschichten'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3904463903123402628</id><published>2008-10-13T17:35:00.007+02:00</published><updated>2008-10-14T16:15:37.052+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Es begann mit Chicken McNuggets</title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es ist erstaunlich, wie gewisse Dinge aus der Kindheit einem im Gedächtnis heften bleiben. "Hast du Lust, zu McDonalds zu gehen", fragte mich meine Mutter und ich wusste sofort, dass etwas nicht in Ordnung war. Eine Mutter geht mit ihrem (etwa) neunjährigen Kind nicht einfach so zu McDonalds, zumindest meine Mutter nicht. Doch es war nicht nur diese Frage, die mich beunruhigte. Es war ihr ganzes Auftreten an jenem Nachmittag, als wir in ihrem alten BMW-Cabrio den Weg von meinem Kinderarzt in Stuttgart-Degerloch die Neue Weinsteige hinab gleiteten. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr, wie alt ich war. Möglicherweise auch sieben, nicht älter als zehn glaube ich. Doch dieses mulmige Gefühl war da - und ich hakte nach. Offenbar war meine besorgte Mutter der Meinung, ich sei mittlerweile alt genug, um von dieser seltsamen Erkrankung zu erfahren, die sich Neurofibromatose oder Morbus Recklinghausen nennt und die für die einzelnen Flecken verantwortlich war, die überall auf meinem Körper verteilt sind und tatsächlich nach "Café au lait" benannt sind. Eine Spontanmutation, die sich niemand so recht erklären konnte. Es waren in meiner Familie keine ähnlichen Fälle bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wusste im ersten Moment nichts mit dieser Krankheit anzufangen. Ich hatte keine Vorstellung von ihr. Und ich habe mich in den Folgejahren nie intensiv mit ihr beschäftigt. Noch heute fällt es mir schwer, sie anderen Menschen zu erklären, was einerseits damit zusammenhängt, dass die Neurologie ja nun kein Thema ist, das man mal im Vorbeigehen verinnertlicht. Andererseits wollte ich nie besonders viel darüber wissen. Wer einmal ein Symptom bei sich festgestellt und im Internet recherchiert hat und dabei lesen musste, dass es sich um einen harmlosen Schnupfen oder aber um Lungenkrebs handeln könnte, kann vielleicht nachvollziehen warum. Mir reichte jedenfalls vorerst die Information, dass ich mit keinen Beeinträchtigungen zu rechnen habe, mich aber dennoch regelmäßig einer Kontrolle unterziehen lassen sollte. Vor allem die Sehnerven sollten man wegen drohender Optikusgliome kontinuierlich "im Auge behalten".  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es war eine dieser Routine-Untersuchungen in der Kernspinröhre, bei der die Radiologen am 14. August 2006 schließlich "eine Kleinigkeit" feststellten. Der Arzt versuchte es mir schonend beizubringen, hatte aber wohl nicht damit gerechnet, wie sehr ich die Fassung bewahrte. "Na gut", dachte ich mir. "Irgendwann musste es ja mal dazu kommen." Nun war er also da, dieser Tumor, der damals noch nicht Tom hieß. Und ich verkraftete es im ersten Moment gut. Im zweiten ebenso. Ich wusste ja, dass er zu an 100 Prozent grenzender Wahrscheinlichkeit gutartig war. Das Luxeriöse an meiner Krankheit ist, dass Tumore fast immer gutartig sind. Schlimmer waren die dritten und vierten Momente. "Du bist ja bald nicht mehr da", sagte mein Vater abends zu mir. Gemeint war die bevorstehende Rückkehr nach Würzburg. Interpretieren konnte man den Satz auch anders. Ich habe zunächst niemanden von der Nachricht erzählt - fast niemandem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;E. und A. begegneten mir in unserer Stammkneipe mit all der Albernheit, die zwei Menschen verbindet, die gerade eine Affäre miteinander haben. A. gehörte eigentlich nicht dazu. Mit E. und vor allem D. hatte ich in dieser etwas heruntergekommenen und doch so atmosphären Kneipe schon so manche Heldentat verbrochen. Doch D. schaffte es nicht rechtzeitig aus Heidelberg zum Treffen - und so mussten E. und A. für ihn in die Bresche springen. Ich wollte es ihnen zunächst nicht erzählen, wollte sie nicht damit belasten. Aber weil E.'s Hartnäckigkeit ("Mit dir ist doch irgendetwas") irgendwann zu viel wurde, platzte ich eben damit heraus. Ich weiß nicht womit er gerechnet hatte, vielleicht mit Neuigkeiten in der aktuellen verzwackten Frauengeschichte. Mit Tom ganz sicher nicht. Und während mir die beiden geschockt Fragen stellten, auf die ich keine Antwort wusste, rasten in meinem Schädel die Gedanken an Tom vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und mein Neurologe befand sich noch zwei Wochen im Urlaub. . .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Fortsetzung folgt)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3904463903123402628?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3904463903123402628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3904463903123402628' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3904463903123402628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3904463903123402628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/10/es-begann-mit-chicken-mcnuggets.html' title='Es begann mit Chicken McNuggets'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2942761612729044377</id><published>2008-10-09T14:02:00.005+02:00</published><updated>2008-10-09T14:57:01.857+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Die Woche im Kopf</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://aames80.blogspot.com/2008/10/mein-leben-mit-tom.html"&gt;Tom&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; beherrscht mein Denken. Naturgemäß ist das nicht immer so. Die meiste Zeit fristet Tom ein erbärmliches Dasein in den Tiefen meines Kopfes - und das gleich im doppelten Sinn. Versteckt hält er sich irgendwo im Einzugsgebiet der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Visueller_Cortex"&gt;Sehrinde&lt;/a&gt;. Und auch sonst ist Tom selten präsent. Es gelingt mir  die meiste Zeit ganz gut, nicht über ihn nachzudenken. Einerseits, weil das Nachdenken allein nichts an ihm ändert. Andererseits aber auch, weil andere Dinge des Alltags schlichtweg wichtiger sind. Man hat ja schließlich zu funktionieren und braucht seine Kapazitäten anderweitig. Das ändert sich natürlich schlagartig, wenn Tom in den Mittelpunkt des Geschehens rückt. Diese Woche ist so eine Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist immer das gleiche Prozedere. In den vergangenen zwei Jahren habe ich es geschätzte sechs oder sieben Mal über mich ergehen lassen müssen. Würde man mich also nachts um 3 Uhr wecken - vorausgesetzt natürlich, ich würde schon schlafen - könnte ich die einzelnen Schritte sofort und fehlerfrei aufzählen. Da ist die Gesichtsfelduntersuchung beim Augenarzt: das Kinn aufgestützt, das Gesicht in ein halbkreisförmige Gerät gesteckt, ein Piepser in der Hand, ein Auge mit einer Piratenklappe geschlossen. Es ist wie ein Wettbewerb, wenn man in die Mitte der Kugel starrt und klicken muss, wenn das Auge irgendwo links, rechts, oben oder unten ein aufflackerndes Licht erkennt. Eine Niederlage in diesem Spiel wäre unerträglich. Denn sie würde von ernsthaften Problemen zeugen. Mit diesem Druck muss man erst einmal fertig werden. Vor allem, wenn man in der Nacht zuvor nur rund fünf Stunden geschlafen hat. Doch meine Augen bewältigen ihre Aufgabe bravourös. Alles in Ordnung: zumindest in dem Bereich hält Tom sich zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Geschichte geht weiter. Nächste Station: Neurologie. Doc D. kennt mich seit Jahren. Er hat mich schon als kleines Kind behandelt. Und nicht ganz zufällig. Wenn mich meine Erinnerung nicht völlig täuscht - zur Not würde ich es einfach auf Sündenbock Tom schieben - tanzte meine Mutter mit ihm vor vielen, vielen Jahren im Tanzkurs. Es war der vergangene Dienstag, als mich der Doc  erst auf dem einen, dann auf dem anderen Bein hüpfen ließ,  Blutdruck und Reflexe &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;prüfte,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; mir mit seiner sanften Stimme Fragen stellte und auf seinem Gesicht nur ganz selten Sorgenfalten sichtbar werden ließ. Dann sprach er mit mir die Aufzeichnungen meiner Gehirnströme durch. Der Doc sprach von Amplituden mit unterschiedlich großem Ausschlag, fügte aber schnell hinzu, dass dies der denkbar unbedenklichste Befund sei. Das EEG hatte zuvor das Fräulein K. gemacht. "Zum Glück haben Sie kein Gel in den Haaren", flachste sie - und fügte, als sie merkte, dass ich verwirrt reagierte, hinzu, dass sie nur Spaß mache. Ich fühlte mich sofort schuldig. Eine meiner ersten Erinnerungen an das Fräulein K. ist, wie sie vor etwa sieben Jahren versuchte, mir Blut abzunehmen. Ich war Anfang 20, sie vermutlich noch ein bisschen jünger. Und sie traf die Vene nicht, entschuldigte sich daraufhin vielfach. Ich hatte damals ein bisschen das Gefühl, sie würde mit mir flirten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Neurologen führte mein Weg zum Radiologen. Und dort zunächst endlos lange ins Wartezimmer und dann in die Röhre, in der Bass und Beats hämmern wie in einer Szenedisco. Mit viel Phantasie kann man in ihnen etwas erkennen. Und irgendwie muss die Zeit ja vertrieben werden. Die Spritze mit Kontrastmittel zur besseren Identifizierung von Tom und seinen Spielchen nehme ich längst als gegeben hin. Dr. K. schaute schon etwas sorgenvoller drein. Aber das lag an seiner Hilflosigkeit, wie er selbst zugab. Er wisse nicht, was er mir raten solle. Es ist nicht seine Aufgabe. Meine Neurochirurgin in Würzburg wird es mir sagen, eventuell nach Absprache mit ihren Neuroradiologen. Am Dienstag habe ich einen Termin, in fünf Tagen. Solange wird Tom mein Denken noch beherrschen - mindestens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie zwischen Tom und mir alles begann? Das ist eine andere Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Fortsetzung folgt)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2942761612729044377?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2942761612729044377/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2942761612729044377' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2942761612729044377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2942761612729044377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/10/die-woche-im-kopf.html' title='Die Woche im Kopf'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8049892703682952490</id><published>2008-10-07T22:24:00.005+02:00</published><updated>2008-10-07T23:17:16.022+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neurofibromatose'/><title type='text'>Mein Leben mit Tom</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wie transportiert man eine Neuigkeit, die sich im ersten Moment schlimmer anhört als sie ist, die aber durchaus eine gewisse Tragweite besitzt? Vielleicht, indem man sie dem Leser einfach hinknallt, allerdings mit der großen Bitte, nicht zu schockiert zu sein und in aller Ruhe fortzufahren? Also gut: ich habe einen Tumor - und ich habe ihn Tom genannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun spielt der Name keine große Rolle und er ist auch nicht auf eine real existierende Person zurückzuführen. Ich kenne nur einen Tom, und ihn nicht besonders gut. Der Name dient nur der Illustration. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mein Tumor Tom&lt;/span&gt; - ich fand, das habe einen netten Klang. Auch ist die Nachricht nicht wirklich neu. Ich lebe schon seit Mitte August 2006 mit Tom und habe auch bereits eine Operation hinter mir. Es ist also eine längere Geschichte. Neu ist lediglich die Idee, diese Geschichte niederzuschreiben. Mit all ihren kleinen Begebenheiten und wie sie mein Leben veränderten oder verändern werden. Der Gedanke kam mir vor gut eineinhalb Stunden, auf der Autobahn zwischen Stuttgart und Würzburg. "I've had some time to think about it (...), on the long long ride home", singt &lt;a href="http://de.youtube.com/watch?v=qrJpSuq2V1Y"&gt;Patty Griffin&lt;/a&gt; auf dem Soundtrack des Filmes &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Elizabethtown&lt;/span&gt;. Natürlich in einem völlig anderen Zusammenhang. Passend war es trotzdem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Ziel ist nicht, Mitleid zu erregen. Ich sehe mich als glücklicher Kranker, weil ich mich in einer verhältnismäßig sorgenfreien Situation wähne, verglichen mit den vielen, vielen Menschen, die schlimmere Leiden haben als ich. Der Tumor, so viel auf die Schnelle, ist gutartig und wird mich nicht umbringen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;, zumindest mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Ganz sicher sein kann man sich da ja nie. Es ist vielmehr die Lust an der Außeinandersetzung, die mich bewegt hat, diese Geschichte zu erzählen. Und vielleicht mögen die Menschen, die sie lesen, darin etwas für sich persönlich erkennen. Mich hat Tom vor allem eines gelehrt: Gelassenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beginnen soll die Geschichte heute. Denn bevor ich nach Würzburg fuhr, hatte ich diverse Untersuchungen zu absolvieren. Am Ende stand ein kurzes Gespräch mit dem Radiologen, dem die Unsicherheit ins Gesicht geschrieben stand. In erfrischend offener Ehrlichkeit gestand er mir, dass er nicht genau wisse, was er mir raten solle. Er habe nur ein Bauchgefühl: so schnell wie möglich raus mit Tom.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Natürlich nannte er &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ihn &lt;/span&gt;nicht Tom.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Fortsetzung folgt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8049892703682952490?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8049892703682952490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8049892703682952490' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8049892703682952490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8049892703682952490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/10/mein-leben-mit-tom.html' title='Mein Leben mit Tom'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-6064002751869135189</id><published>2008-10-01T13:53:00.018+02:00</published><updated>2008-10-01T16:47:57.259+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><title type='text'>Der Terror im Schnelldurchlauf</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/SON8mQ0XH7I/AAAAAAAAAB8/etJuuosszUI/s1600-h/Baader.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 422px; height: 228px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/SON8mQ0XH7I/AAAAAAAAAB8/etJuuosszUI/s320/Baader.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252178587235590066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Man kann es durchaus als Augenzwinkern verstehen, wenn Janis Joplin "Oh lord, won't you buy me, a Mercedes Benz" röhrt und  im nächsten Moment die noch jungen Bettina und Regine an einem Sylter FKK-Strand spielen, bevor ihre Mutter die Mädchen zum Strandkorb zurückbeordert. Ausgerechnet die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Neue Revue&lt;/span&gt; liest diese dunkelhaarige Frau, Ulrike Meinhof, dieses Glamourblatt mit ihrer Titelgeschichte über den Schah von Persien vor dem Deutschlandbesuch im Juni 1967. Doch es soll bald klar werden, warum sie das tut. Meinhof, Journalistin der linksgerichteten Zeitschrift &lt;span style="font-style: italic;"&gt;konkret&lt;/span&gt;, schreibt einen Beitrag, in dem sie die sozialen Ungerechtigkeiten in Persien angreift. Und dann, der Szenewechsel: Kamera auf Berlin, Bismarckstraße, Deutsche Oper. Der Schah will die Zauberflöte sehen. Zwischen engagierten Jubeliranern und protestierenden Studenten kommt es zu Handgemengen. Unfassbar, mit welcher Brutalität die Polizei sich auf Seiten der Iraner schlägt und wahllos in die Menge prügelt. Und dann fällt ein Schuss: Karl-Heinz Kurras trifft Benno Ohnesorg, die Straße ist getränkt mit dem Blut des Pazifisten - und aus der Wut und der Empörung über Bullenschweine und das System der Väter, dieser Naziverbrechenwegschauer, entsteht der Kampf der RAF.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Vergangenheitsbewältigung im Film ist en vogue in Deutschland. Mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Leben der anderen&lt;/span&gt; gewann Florian Henckel von Donnersmarck 2007 den Oscar, drei Jahre zuvor sperrte Bernd Eichinger den Kinozuschauer mit dem Führer in einen Bunker, um endlich einmal so richtig nah beim &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Untergang&lt;/span&gt; dabei zu sein. Und ausgerechnet jener Eichinger, ein moderner &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Midas"&gt;Kapitalismus-Midas&lt;/a&gt; produzierte nun die Geschichte des deutschen Terrorismus und ließ  Stefan Austs Buch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Baader-Meinhof-Komplex&lt;/span&gt; verfilmen. Austs ehemaliger Arbeitgeber &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,579754,00.html"&gt;Spiegel&lt;/a&gt; lästerte schon, das System, das die RAF zu bekämpfen glaubte, habe nun endgültig gesiegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich steckt in einer solchen Verfilmung auch die Chance, ein bedeutsames Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte dem Massenpublikum verständlich zu machen. Doch trotz einer Lauflänge von zweieinhalb Stunden &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;und trotz aller beachtenswerten historischen Akribität &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;scheitern Eichinger und sein Regisseur Uli Edel  an dieser Aufgabe. Zu komplex sind die Zusammenhänge, um sie konsumentenfreundlich und verständlich zu vermitteln. Wer über die Zeit zwischen 1967 und dem Deutschen Herbst 1977 nicht ohnehin schon informiert ist, dessen Aufnahme- und Verarbeitungsfähigkeit wird beim Hetzen von Anschlag zu Anschlag und von Verhaftung zu Befreiungsaktion auf der Strecke bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Notgedrungen konzentriert sich der Film hauptsächlich auf die Lichtfiguren der "revolutionären Kräfte", auf Andreas Baader (von Moritz Bleibtreu politischer dargestellt, als der  draufgängerische Prolet  Baader in Wirklichkeit wohl war),  Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek) und Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) sowie den Gegenspieler im BKA, Horst Herold. Viele andere Akteure verschwinden so schnell wie sie gekommen sind.  Es bleibt nicht einmal Zeit zu erkennen, dass die erschossene &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Petra_Schelm"&gt;Petra Schelm&lt;/a&gt; von Alexandra Maria Lara dargestellt wurde. Die RAF-Ikonen werden vor allem zu Beginn des Film glorifiziert. Sie sind hippe Helden, die mit ihrem Style, ihren Worten und Taten den Zuschauer zuweilen zum Lachen, ja sogar zum Jubeln bewegen. „Es ist ein Täter-Film, bei dem man sich schon Mühe geben muss, um nicht (...) sehr von diesen jungen Menschen eingenommen zu werden, die so klug, engagiert und schön sind", hat der Sohn des ermordeten Generalbundesanwalts Horst Buback, Michael Buback, in einem Beitrag für die &lt;a href="http://www.morgenpost.de/kultur/article891669/Buback_Sohn_sieht_im_RAF_Drama_einen_Taeter_Film.html"&gt;Berliner Morgenpost&lt;/a&gt; notiert. Über die Kehrseite der Medaille - bestehend aus toten Zivilisten und Fahrern, den &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kolaterälschaden der RAF - erfährt man nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/kino/kinoprogramm/2008/09/25/der-baader-meinhof-komplex/kino-kritik.html"&gt;Bild-Zeitung&lt;/a&gt;, das Blatt des Bösen und Feindbild der Studenten-Bewegung, überschlägt sich pflichtschuldig in Jubelarien für den Film, die &lt;a href="http://www.taz.de/1/leben/film/artikel/1/raf-sells/"&gt;taz&lt;/a&gt; als Sprachrohr der Linken präsentiert ihr Lob etwas zurückhaltender. In der Tat zeichnet &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Baader-Meinhof-Komplex&lt;/span&gt; jene so dramatischen zehn Jahre durchweg spannend und atemberaubend nach. Doch &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Antworten auf die Frage, wann Gewalt legitimiert ist, wie ein System bekämpft werden darf, das als zynisch und menschenverachtend verstanden wird, kann der Film nicht geben. Am Ende liegt Hanns Martin Schleyer tot in einem Wald und Bob Dylan trällert zum Abspann "The answer, my friend, is blowin' in the wind". &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und das ist dann doch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;way too much&lt;/span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-6064002751869135189?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/6064002751869135189/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=6064002751869135189' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6064002751869135189'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6064002751869135189'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/10/der-terror-im-schnelldurchlauf.html' title='Der Terror im Schnelldurchlauf'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/SON8mQ0XH7I/AAAAAAAAAB8/etJuuosszUI/s72-c/Baader.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-445961215964626236</id><published>2008-09-25T16:40:00.003+02:00</published><updated>2008-09-25T16:47:12.993+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dinge'/><title type='text'>Dinge, an denen man merkt, dass...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;. . . man in Berlin ist: Man steigt aus dem ICE, steigt in eine U-Bahn, setzt sich hin - und lauscht der schwäbelnden Nebensitzerin. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;(Zur Erklärung: Nach den Türken sind Schwaben die zweitgrößte fremde ethnische Gruppe in Berlin)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-445961215964626236?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/445961215964626236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=445961215964626236' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/445961215964626236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/445961215964626236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/09/dinge-denen-man-merkt-dass_25.html' title='Dinge, an denen man merkt, dass...'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8902658994988284123</id><published>2008-09-21T13:13:00.004+02:00</published><updated>2008-09-21T13:20:01.437+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bücherwelten'/><title type='text'>Frucht des Lebens</title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Man stelle sich vor. Da taucht ein Brief auf, ein langer Brief, von einem der wichtigsten Menschen, die es im Leben eines Aufwachsenden geben kann: dem Vater. Nichts ungewöhnliches soweit. Doch nun stelle man sich vor. Der Vater ist seit elf Jahren tot, aus dem Leben gerissen durch eine tragische Krankheit. Und der Junge, Georg, hat ihn nie richtig kennen lernen dürfen. Weil er vier Jahre alt war, als ihn sein Papa verlassen musste. Er kann sich nicht sicher sein, ob die verschwommenen Erinnerungen, die in seinem Kopf herumirren, echt sind oder ob er sie sich zusammengesponnen hat. Anhand von Erzählungen, Fotografien, Videoaufnahmen. Und plötzlich ist da dieser Brief, wie eine Postkarte aus dem Jenseits. Geschrieben von einem Sterbenden, der eine Geschichte zu erzählen hat, die getränkt ist von Trauer und Energie zugleich. Die Geschichte eines Orangenmädchens, so zauberhaft wie das Leben selbst. Eine Geschichte, die Vater und Sohn metaphorisch gesprochen wieder zusammenführen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jostein_Gaarder"&gt;Jostein Gaarder&lt;/a&gt; ist man es gewohnt, dass seine Bücher vor Kraft strotzen. Und doch ist es faszinierend, wie es einem Roman gelingen kann, seinen Leser den Sorgen des Alltags zu entreißen und in eine eigene Welt zu entführen, in der er sich so leicht wie eine Feder fühlen kann. &lt;a href="http://www.amazon.de/Das-Orangenm%C3%A4dchen-Jostein-Gaarder/dp/3423133961/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1221995796&amp;amp;sr=8-1"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Orangenmädchen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; ist eine dieser Erzählungen, die in einem das dringende Bedürfnis wecken, das Leben zu schmecken. Sich auf eine Parkbank zu setzen und zu staunen, wie die Dinge um einen herum ihren Lauf nehmen. Das Buch erinnert einen daran, dass man sich gestern, vor einer Woche, vor einem Monat oder zu Jahresanfang doch vorgenommen hatte, weniger zu arbeiten, weniger zu hetzen, auf die Rastlosigkeit zu pfeifen und stattdessen hin und wieder einfach nur auszuharren und der Musik des Lebens zu lauschen. Zu häufig tritt dieser gute Vorsatz in den Hintergrund, verdrängt von Verantwortung und Druck. Lesen ist ein Anfang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8902658994988284123?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8902658994988284123/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8902658994988284123' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8902658994988284123'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8902658994988284123'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/09/frucht-des-lebens.html' title='Frucht des Lebens'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-6535693622945400467</id><published>2008-09-17T12:50:00.008+02:00</published><updated>2008-10-07T23:19:08.513+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fernwehsagen'/><title type='text'>Italien für Anfänger, Teil VI: Abschied</title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wenn ich eines auf dieser Reise gelernt haben, dann ist es, wie man Pizza bestellt. Und das macht sogar richtig Spaß. Wer „zwei Stück Pizza“ auf italienisch ausspricht (due pezzi pizze), und zwar mehrfach und schnell hintereinander und das Ganze mit einem saftigen Beat unterlegt, der könnte damit in den USA einen Welthit landen und würde bald darauf mit Paris Hilton oder ähnlichem „verkehren“. Doch ich hatte keine Zeit, über solche Dinge nachzudenken. Es war unser letzter Abend, und der endete dort, wo unser erster Tag in Italien so richtig begonnen hatte: beim Essen mit P. und seiner Familie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und, was soll ich sagen: es gab Auberginen! Tatsächlich schien ich aber um das Gemüse herum zu kommen, denn alles hatte seinen regulären Verlauf genommen. Im Fernseher trällerten italienische Volksmusiker aus Neapel schmissige Songs, während die sizilianischen Versionen von Florian Silbereisen und Stefanie Hertel moderierten. Sie: verdammt sexy. Er: verdammt angsteinflößend, aber auf andere Weise wie Uns Florian. Dann beugte sich P. zu mir hinüber und sagte die Worte, vor denen ich mich gefürchtet hatte. „Möchtest du nicht einmal probieren?“, fragte er und deutete auf die Auberginen. Ich war mir in diesem Moment nicht ganz sicher, ob er einfach nur hartnäckig war oder eben doch der "relativ alte" Mann, im Stich gelassen von seinem Erinnerungsvermögen. Jedenfalls lehnte ich dankend ab, P. fragte zur Sicherheit&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; noch mal &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; nach und bekam, wie aus dem Nichts, von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dem &lt;/span&gt;Tischnachbarn einen Rüffel erteilt, von dem man es am wenigstens erwartet hatte. Sohnemann C., der stille Schweiger (und das ist keine übertriebene Dopplung) sagte etwas, und er sagte es sehr laut und sehr schnell. Ich weiß nicht, ob er mich als blödsinnigen Deutschen bezeichnete, der es nicht wert sei, dass man ihm so etwas Leckeres wie Auberginen anbiete oder ob er einfach nur meinte, dass ich nicht wolle und demnach auch nicht müsse. Das Resultat war eh das Gleiche: ich wurde in Ruhe gelassen, und nagte weiter am hauseigenen Kaninchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenige Stunden später, am frühen Morgen, machten sich D. und ich auf den Heimweg nach Deutschland. Der erste Stuttgarter tauchte erschreckenderweise bereits nach fünf Minuten vor uns auf. Also gab D. Gas, weil er nicht wollte, dass andere von ihm dachten, er würde Kolonne fahren. Auf der noch halbwegs leeren Autobahn zählten wir den Rückreiseverkehr („Da, ein Schweizer. Das ist dann der zweite Rückreiseverkehr. . .“) und freuten uns, als wir den Stau an der Grenze überstanden hatten und in der Schweiz waren. Noch mehr freute es uns aber, als wir die Schweiz wieder verlassen hatten. Das Land war uns unheimlich. Vor dem Gotthard war schon wieder Stau, also fuhren wir wieder über den San Bernadino, wurden auf dem Gipfel von einer Deutschen aufgehalten, die ihre Tanksäule beim Zahlen mit der unseren verwechselte und verfuhren uns in Zürich. Deswegen landeten wir bei einem Zollübergang, der streng genommen keiner war, weil er uns auf eine Straße führte, die uns zu einem Zollübergang brachte – zu dem zurück in die Schweiz. „Ja, ja. Sie sind schon richtig“, meinte der Beamte, als wir ihn fragten, wie wir nach Deutschland kommen würden. Ich nahm es mit Humor, noch. „Jetzt muss ich ja wieder auf meine Geschwindigkeit achten“, feixte ich fröhlich – und sah eine Minute zwei orangefarbene Blitze aufleuchten. Wie sich herausstellen sollte war ich zwei km/h zu schnell. Die 25 Euro sind schon überwiesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die restliche Strecke ließ ich D. fahren. Italien hatte mich geschafft. Und deswegen aß ich abends auch keine Pizza mehr. Ich aß gar nichts mehr. Ich schlief nur noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Ende)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-6535693622945400467?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/6535693622945400467/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=6535693622945400467' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6535693622945400467'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6535693622945400467'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/09/italien-fr-anfnger-teil-vi-abschied.html' title='Italien für Anfänger, Teil VI: Abschied'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8303497488745851052</id><published>2008-09-15T17:44:00.004+02:00</published><updated>2008-09-15T18:03:33.923+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Vermisst: Spätsommer</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Samstag&lt;/span&gt;: gefröstelt beim Flanieren durch Stuttgarts Dunkelheit.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sonntag&lt;/span&gt;: gefroren beim Journalisieren am Rande eines Fußballplatzes am Fuße der Schwäbischen Alb.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Montag&lt;/span&gt;: Würzburg, Regen, Schmuddel, Schlafsackwärme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fürchte es ist Zeit für einen neuen Header...  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:85%;" &gt;(Inspired by: &lt;a href="http://mianiemand.blogspot.com/"&gt;Mia&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8303497488745851052?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8303497488745851052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8303497488745851052' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8303497488745851052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8303497488745851052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/09/vermisst-sptsommer.html' title='Vermisst: Spätsommer'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8485406832050311513</id><published>2008-09-15T15:21:00.003+02:00</published><updated>2008-09-15T15:25:06.930+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dinge'/><title type='text'>Dinge, an denen man merkt, dass...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;... man wieder in Würzburg ist: Man geht durch die Stadt und trifft an fünf verschiedenen Orten fünf verschiedene (angehende) PsychologInnen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und auch auf die Gefahr hin, dass man mich jetzt für verrückt (im tatsächlichen Wortsinn) hält: Es ist schön, wieder in Würzburg zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8485406832050311513?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8485406832050311513/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8485406832050311513' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8485406832050311513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8485406832050311513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/09/dinge-denen-man-merkt-dass_15.html' title='Dinge, an denen man merkt, dass...'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-7923169342402974498</id><published>2008-09-15T15:17:00.004+02:00</published><updated>2008-09-15T15:26:09.486+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dinge'/><title type='text'>Dinge, an denen man merkt, dass...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(in freudiger Erinnerung an &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://aames80.blogspot.com/2007/10/dinge-denen-man-merkt-dass.html"&gt;vergangenes Jahr&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;) ... es nur noch 90 Tage bis Weihnachten sind: Es ist der 15. September und im Real verkaufen sie Lebkuchen!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-7923169342402974498?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/7923169342402974498/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=7923169342402974498' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7923169342402974498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7923169342402974498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/09/dinge-denen-man-merkt-dass.html' title='Dinge, an denen man merkt, dass...'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-1386210871642771442</id><published>2008-09-12T19:20:00.007+02:00</published><updated>2008-10-07T23:19:17.930+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fernwehsagen'/><title type='text'>Italien für Anfänger, Teil V: Erledigungen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wer in das Dörfchen auf dem Hügelchen kommt, in dem das Häuschen von D’s Elternchen (halt: zu viel! – D’s Eltern) steht, der erlebt Italien von einer anderen Seite als die Teutonen am Strand. Traditionell und urig geht es dort zu. Und nur ab und an eine Sattelitenschüssel auf dem Dach erinnert einen daran, dass man sich nach wie vor im 21. Jahrhundert befindet. Kleiner Nachteil: es fallen immer mal wieder kleinere Reparaturarbeiten an. Großer Vorteil: man ist auch dann beschäftigt, wenn es regnet und man nicht den Teutonen am Strand spielen kann.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;D. und ich jedoch verzweifelten schon beim Versuch, ein Billig-Fliegennetz gegen übereifrige Blutsauger anzubringen. Korrekter gesagt: D. verzweifelte (und zeigte seine emotional-italienische Seite), ich guckte ihm dabei zu. Ich bin genauso wenig zum Handwerker geboren wie zum Fußballer. Deswegen beobachte ich andere Menschen, wie sie handwerken (oder Fußball spielen) und schreibe hinterher drüber. Zwischendurch schaute M. mal zur Tür rein. Falls uns langweilig wäre, meinte er, könnten wir ihm später dabei helfen, ein paar Steine vom unbewohnten Nachbarhaus zu holen. „Papa! Ich klau doch keine Steine“, meinte D., ehrlich entsetzt. „Ach, das ist doch nicht klauen. Wir nehmen sie nur mit“, antwortete M. vergnügt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wir haben die Steine dann doch nicht mitgenommen, auch wenn es vermutlich nicht aufgefallen wäre. Kurz darauf aber herrschte nebenan eifriger Betrieb. Der Sohnemann der traditionsbewussten Hausbesitzerin, die mindestens genauso alt wie stur und stolz ist und sich deswegen standhaft weigert, das Haus zu verkaufen, stand plötzlich da. Mit einem Mann, der wie ein Makler (oder wie ein Maurer) aussah, und dessen Sohn. Das wiederum registrierte R. sehr interessiert, R. ist  ein weiterer Dorfbewohner, dem ein paar Finger fehlen und der gerne mal mit dem Gewehr aufs Feld geht, wenn er etwas zu tief ins Glas geschaut hat. Und ihm fiel ein, dass er uns noch gar nicht begrüßt hatte. Er &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;kam auf ein Pläuschen vorbei - und grüßte bei der Gelegenheit auch den Rest der Umgebung. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man könnte freilich auch vermuten, dass ihm schlichtweg aufgefallen war, dass sich da nebenan was tat. Aber das würde ja bedeuten, dem Mann Neugierde zu unterstellen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mittags machte sich die Familie R. und ihr Gast (also ich) auf den Weg in die nächste größere Stadt. Man hatte etwas auf der Bank zu erledigen. Und weil man nicht auch noch dort einen Strafzettel kassieren wollte, warf man brav Geld in die Parkuhr. Die sprang von 12.59 Uhr pflichtschuldig auf 16.01 Uhr. Merke: in Italien nehmen sie es mit der Siesta ungefähr genauso genau wie in Spanien oder Mexiko. Die Bank hatte aber noch offen – und bescherte mir einen der faszinierenden Besuche in einem solchen Institut überhaupt. Denn wer aus der Bank Geld haben will, der muss sein Geld erst einmal in einen Tresor legen, genauso wie seine Schlüssel, Herzschrittmacher oder Waffen, wobei die Metalldetektoren, durch die jeder Kunde einzeln durch muss wie durch ein Tor in eine fremde Welt,  in manchen Fällen eine Ausnahme machen. Zur Belohnung nach überstandenem Bankaufenthalt erfrischten wir uns in der Bar unserer Wahl. Ich glaube sie hieß München. Die Bayern verfolgen einen aber auch überall hin. . . &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Abends aßen wir mal keine Pizza. Punkt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(Fortsetzung folgt)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-1386210871642771442?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/1386210871642771442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=1386210871642771442' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/1386210871642771442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/1386210871642771442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/09/italien-fr-anfnger-teil-v.html' title='Italien für Anfänger, Teil V: Erledigungen'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-9125084828569386546</id><published>2008-09-01T01:09:00.008+02:00</published><updated>2008-10-07T23:19:27.229+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fernwehsagen'/><title type='text'>Italien für Anfänger, Teil IV: Im Auto</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der &lt;a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1219122141586.shtml"&gt;Vorschlag eines Berliner Abgeordneten&lt;/a&gt; dürfte vor eineinhalb Wochen die Mehrzahl der Deutschen verblüfft haben, die von ihm gehört oder gelesen haben. Andere dürften schlichtweg an der Hitzeresistenz seiner Denkzentrale gezweifelt haben. Mich selbst hat der Vorschlag zum Schmunzeln gebracht. Autokennzeichen sollen anonymisiert werden, hat dieser Hauptstädter ins Sommerloch geschrieen, um Diskriminierungen auf deutschen Straßen künftig vorzubeugen. Keiner soll mehr aufjaulen, weil plötzlich der Fahrer eines Würzburgers vor einem auftaucht. Dass die sich mit dem Lenken zuweilen schwer tun weiß ich aus Erfahrung. Keiner soll mehr über blödfahrende Fahrer aus Fürstenfeldbruck schimpfen. Ja, als ich das las, da fühlte ich mich zurückversetzt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Auto fahren in Italien ist ein besonderer Spaß. Tollkühne Männer in ihren rollenden Kisten werden im Land der missachteten Geschwindigkeitsbegrenzung zu wilden Stieren. Das Problem bei der Sache: der Virus ist hochgradig ansteckend. Zugegeben: es lag mir  natürlich fern, auf Autobahn oder Landstraße größere Unterschiede zwischen Süd- und Norditalienern zu machen – zumal man häufig gar nicht weiß, mit wem man es zu tun hat, seitdem irgendein Mann mit Einfluss (vermutlich jener &lt;span style="font-style: italic;"&gt;eine&lt;/span&gt; italienische Mann mit Einfluss) beschlossen hat, den Kleinkriegen zwischen Industriebonzen und Olivenplantagenbesitzern auf dem Asphalt ein Ende zu bereiten. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob man sich an dem Mann ein Vorbild nimmt, aber das führt zum Thema weg. Thema ist vielmehr der Virus, der einen erfasst und zwingt, in 50er-Zonen grundsätzlich 80 oder schneller zu fahren, Stopschilder als Landschaftsdekorationen abzutun und sich dennoch brav von Einheimischen überholen zu lassen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die etwa 20minütige Strecke vom Dorf zum Strand und zurück habe ich geliebt. D.’s Prophezeiung, ich würde sie bald hassen, bewahrheitete sich nicht. Bei der ersten Fahrt zum Strand fuhr er, was mir die Möglichkeit gab, zu beobachten. Ich fragte mich, was jener Italiener vorhatte, der bei sich aus der Ausfahrt raus- und beim Nachbarn wieder reinfuhr. „Mittagessen“, sagte Daniel nüchtern. Ich fragte mich auch, was der sonnenbebrillte Dunkelhaarige meinte, als er uns „cazzo“ zurief, weil wir frechen tedesci es nicht zuließen, dass seine Freundin am Steuer des Kleinwagens uns die Vorfahrt klaute. Dass „cazzo“ nichts mit Haustieren zu tun hatte, war mir sofort klar , die wahre Bedeutung erfuhr ich erst etwas später. Zur Beruhigung: wir haben es unfallfrei zum Strand geschafft. Dass wir dort am Abend einen Strafzettel über 36 Euro an der Windschutzscheibe fanden, weil wir ohne Parkausweis in blauen Parklücken standen (statt zwischen den weißen Begrenzungen direkt gegenüber) beunruhigte D. gar nicht. „Das vollstrecken die nie im Leben“, versicherte er. Und auch sein Vater M., mittlerweile im Heimatland angekommen, machte nur eine lässige Handbewegung: „Wirf ihn weg.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich weiß nicht, wie sehr M. in Deutschland Italiener ist. In Italien ist er Italiener durch und durch. „Na, mozzarelle“, sagte er, als wir uns am Strand begegneten. „Schau dich mal an“, antwortete sein Sohn, während ich noch fassungslos realisierte, dass das fehlende „a“ am Ende von Mozzarella bedeutete, dass er auch mich gemeint hatte. In Gesprächen mit anderen Italienern redet M. unheimlich schnell und dirigiert mit den Armen Satzzeichen und Wörter. Und am Strand macht er das, was auch die meisten anderen Italiener machen. Beim Rest des Dorfes sitzen und das Meer daran hindern, dass es mit dem eigenen Oberkörper in Berührung kommt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Abends aßen wir übrigens zusammen Pizza. . . &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(Fortsetzung folgt)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-9125084828569386546?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/9125084828569386546/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=9125084828569386546' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/9125084828569386546'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/9125084828569386546'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/09/italien-fr-anfnger-teil-iv-im-auto-zum.html' title='Italien für Anfänger, Teil IV: Im Auto'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-4946856657935684404</id><published>2008-08-27T23:56:00.004+02:00</published><updated>2008-08-28T00:07:11.242+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><title type='text'>Across the Universe</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Da ist dieser Junge, Jude, mit dem Dreitagebart und den zersausten Haaren. Ein Brite, das merkt man sofort, nachdem er den Mund aufgemacht und von dem Mädchen singt, das kam um zu bleiben. Am Strand sitzt er da vor dem grauen Horizont und sein Blick verrät mal Sehnsucht und Melancholie, mal bahnt sich die Vergangenheit mit ganzer Kraft zurück in seine Erinnerung und zaubert ein verschmitztes Lächeln auf seine Lippen, nur kurz, kaum wahrnehmbar. Da ist dieses Mädchen, Lucy, das sich in den Jungen verlieben wird, aber es noch nicht weiß, weil sie, weit weg von Liverpool, auf dem Abschlussball ihren Freund bittet, sie festzuhalten und nicht mehr loszulassen - ein Wunsch, den der pflichtbewusste Soldat nicht erfüllen kann, weil er seinen Patriotismus mit dem Leben bezahlen wird. Da ist dieser andere Junge, Max, Bruder von Lucy und eher am entfesselnden Leben als am Studieren interessiert, der Jude nach seiner Ankunft im Land der unbegrenzten Möglichkeiten unter seine Fittiche nehmen wird. Und da ist das Leben, mit all seiner Tragik, seiner Freude, seiner Lust. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Eigentlich ist es ungewöhnlich, dass ein Film mit diesem Inhalt den Zuschauer in einem derart freudigen Schwebezustand hinterlässt, erst recht vor dem Hintergrund der Folgen eines Irak-Krieges, die tausende junge Amerikaner in den Tod geschickt oder innerlich zerstört haben. Schon einmal ist das so gewesen, damals, als in Detroit tagelange Rassenunruhen herrschten, als Martin Luther King ermordet wurde, als Uncle Sam in Vietnam seinen Tribut forderte, während in der Heimat von Verzweiflung und Wut radikalisierte Friedenskämpfer dem System den Krieg erklärten. Doch &lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.imdb.com/title/tt0445922/"&gt;Across the Universe&lt;/a&gt; schafft es trotzdem. Weil er Menschen zeigt, denen es trotz der Widrigkeiten ihrer Zeit gelingt, für sich ihr Glück zu finden - auch wenn der Kampf gegen die Gegenwinde ihre ganze Aufopferungsgabe verlangt. Auch wenn ihre unterschiedlichen Wege erst gegen Ende wieder zusammenfinden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Man mag diesem Film, dessen bezaubernde Darsteller mehr als 30 zeitlose Klassiker der Beatles dermaßen kraftstrotzend neu interpretieren, dass es ein Genuss ist, ihnen zuzuhören, Realitätsferne vorwerfen. Weil sich am Ende alles in Wohlgefallen auflöst. Aber wer sollte sich ernsthaft daran stören, dass alles, was man am Ende braucht, die Liebe ist? Wer sollte sich darüber aufregen, dass der Film zeitweise so abgedreht daherkommt wie ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;L&lt;/span&gt;ucy-in-the-&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;S&lt;/span&gt;ky-with-&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;D&lt;/span&gt;iamands-Trip? Wer das tut, hat gegen das Grundprinzip verstoßen: lass es einfach geschehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;script type="text/javascript" src="http://www.moviemaze.de/media/trailer/external/trailer.js?id=4643"&gt;&lt;/script&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-4946856657935684404?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/4946856657935684404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=4946856657935684404' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/4946856657935684404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/4946856657935684404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/08/across-universe.html' title='Across the Universe'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-6834048841487347608</id><published>2008-08-23T00:51:00.004+02:00</published><updated>2008-10-07T23:19:36.297+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fernwehsagen'/><title type='text'>Italien für Anfänger, Teil III: Staatsbesuche</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Dorfmenschen (in Deutschland wie in Italien) mögen zwar alt sein, Probleme mit dem Herzen haben und schlecht hören. Aber wenn ein deutsches Auto kommt, dann fällt das auf (weniger in Deutschland als in Italien). Und weil D. ein guter Mensch und Nachbar ist, begaben wir uns am Morgen nach der Anreise auf Willkommenstour. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die begann bei dem Mann, den ich an dieser Stelle zu meinem persönlichen Helden ernennen möchte (ungeachtet der Tatsache, dass er für viele eher ein Antiheld ist): G. saß vor seinem Häuschen und sprach mit seinem Schwager, als wir ankamen. Er saß da im Unterhemd, ein Sauerstoffgerät versorgte ihn mit Luft und um seine Nase schlängelten sich Schläuche. „Wie geht’s dir?“, fragte D. mehr aus Höflichkeit als aus persönlichem Interesse. G. zuckte mit den Achseln und sagte „come sempre“. Dass der Mann überhaupt an der frischen Luft saß, war die erste Überraschung des Tages. Denn in den zwölf Monaten zuvor hatte er selbige vor Einbruch der Dämmerung konsequent gescheut, aus Angst vor Staatsspionen auf der Suche nach Beweisen dafür, dass sein Antrag auf eine höhere Arbeitsunfähigkeitsrente ungerechtfertigt sei. Aber das ist nur ein Grund, warum der Mann eine lebende Legende ist. Eines Tages empfing er D.’s Mutter L. und zwei Freundinnen von L., die zu Besuch in Italien waren. Als Besucherinnen und Gastgeber zu viert an einem Tisch saßen, bat G. die Freundinnen, doch bitte ihre Plätze zu tauschen, weil er lieber der Hübscheren von beiden gegenübersitzen wolle. Seinen persönlichen Höhepunkt erklomm G. jedoch zum Fest anlässlich seiner silbernen Hochzeit mit E., einer spröden Dame, die hart auf dem Feld schuftet, seit das G. nicht mehr kann. Das ganze Dorf hatte zusammengelegt, um G. und E. eine Stereoanlage zu schenken. „Grazie, grazie. Ma non mie piace“, antwortete der Mann des Hauses zum Entsetzen aller Anwesenden und speziell seiner Frau: Danke, sehr nett von euch. Aber das Geschenk gefällt mir nicht. „Warum habt ihr mir keinen Fernseher geschenkt?“, soll die personifizierte Ehrlichkeit noch gefragt haben. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Den Satz von G. habe ich mir natürlich gemerkt. Erstens, weil er so etwas wie ein Running Gag ist. Zweitens, weil ich mir sicher war, ihn noch brauchen zu können. Ich wusste, dass mir Einladungen zum Essen bevorstehen würden. Mir, dem komplizierten Esser. Jan Weilers &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://www.amazon.de/Maria-ihm-schmeckts-nicht-Weiler/dp/3548264263"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Maria, ihm schmeckt’s nicht&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; hatte mich auf alles vorbereitet. Sorgen machte ich mir trotzdem – und gerade deswegen. Bei P., wohnhaft in einem schicken Häuschen, umgeben von einem schicken Zäunchen, beides auch liebevoll Fort Knox genannt, war die Gefahr, eingeladen zu werden, am größten. P. ist ein guter Freund der Familie. Er spricht ein bisschen deutsch, weil er einige Zeit lang sein Glück im gelobten Land gesucht hat. Mit D. sprach er nur italienisch. Ich war erstaunt, wie viel von meinem im Anfängerkurs an der Uni erworbenen Sprachwissen noch hängen geblieben war. Mein Lehrer S., der mich bei der Abschlussprüfung nur nicht hatte durchfallen lassen, weil er sich die Schmach ersparen wollte, einen Sprachunfähigen unterrichtet zu haben, wäre stolz auf mich gewesen. Freilich nur bis zu dem Zeitpunkt, als P. mich ansprach und meinte, er sei ja schon ein alter Mann. „È relativo“, habe ich geantwortet – wollte ich antworten. Das „e“ (in dem Fall: das ist) habe ich verschluckt, weswegen ich mir vier Sekunden peinlich berührt vorkam, weil ich P. soeben als relativ alt bezeichnet hatte. Ich schob zur Sicherheit ein „tutto è relativo“ hinterher – dummerweise als D. und P. schon längst zum nächsten Thema ansetzten. Man sprach über Berlusconi, weil man erfahren hatte, dass ich Politikwissenschaften studiere. „Was haltet ihr Deutschen von der Wahl?“, wollte P. wissen. Ich musste feststellen, dass mein Wortschatz nicht ausreichte, um meine Wertschätzung für den größten Italiener seit dem. . . – naja seit den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts halt – adäquat zu formulieren. Auch P. kann mit den Achseln zucken. „Es macht eh keinen Unterschied, wen man wählt“, sagte er weise. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Am Ende hat er uns tatsächlich zum Essen eingeladen. Mit am Tisch saßen Frau und Köchin L., der etwas lethargische Sohn C. und Töchterchen T. Die ist seit Jahren mit demselben Kerl liiert, aber noch nicht verheiratet, weil selbiger zwar durchaus schon Großgrundbesitzer ist, in seinen zwei Häusern aber Mama und Tantchen hausen. Und solange sich eine der beiden nicht bereit erklärt, mit der anderen zusammenzuziehen (wir sprechen von Häusern mit mehreren Stockwerken) oder alternativ: sich bereit erklärt, das Zeitliche zu segnen, wird das nichts mit der Hochzeit. Beim Essen kamen D. und ich in den angenehmen Genuss, das Formel-1-Rennen mit versagenden Ferraristi auf einem Bären von einem Fernseher zu sehen. Ich kam zudem in den zweifelhaften Genuss, Pasta al forno mit Auberginen serviert zu bekommen. Zum Glück war keine Maria im Haus. „Du musst das nicht essen, wenn es dir nicht schmeckt“, meinte L. mitleidend. Beim hauseigenen Schwein, dem Tomaten- und Gurkensalat, dem Obst und dem Eis danach griff ich dafür kräftig zu. Auch, weil P. mich mehrfach darum „bat“. Es schmeckte aber auch prima, ganz ehrlich.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Abends aßen wir dann Pizza. . . &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(Fortsetzung folgt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-6834048841487347608?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/6834048841487347608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=6834048841487347608' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6834048841487347608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6834048841487347608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/08/italien-fr-anfnger-teil-iii.html' title='Italien für Anfänger, Teil III: Staatsbesuche'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-4802045963693604812</id><published>2008-08-22T12:39:00.007+02:00</published><updated>2008-08-23T01:11:30.134+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><title type='text'>Des Teufels neues MakeUp</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es ist wohl mindestens 15 Jahre her, da schlich ich mich nachts vor den Fernseher, zappte mich durchs Nachtprogramm, das damals noch keine "Ruf-mich-an"-Marionetten jeglicher Form kannte und blieb bei einer Steven-King-Verfilmung auf Sat 1 hängen, die mir nachhaltig Albträume bescherte: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;Es&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;, Clown Pennywise, verstörte deswegen so sehr, weil da eine Figur, die jeder als harmloser, tölpelhafter Spaßmacher mit einem leichten Hang zur Melancholie kennt, das personifizierte Böse darstellte. Doch Pennywise war gestern. Und Pennywise war ein Schmusekätzchen, verglichen mit: dem JOKER.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://img413.imageshack.us/img413/7628/thedarkknightjokergi3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://img413.imageshack.us/img413/7628/thedarkknightjokergi3.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Seit gestern läuft &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Dark Knight&lt;/span&gt;, der sich in den USA anschickt, zum erfolgreichsten Film aller Zeiten zu werden, in den deutschen Kinos. Insziniert von einem Regisseur (Christopher Nolan), der für seine verstörenden, düsternen Werke bekannt ist, getragen von ausgezeichneten Nebendarstellern (Sir Michael Caine, Morgan Freeman, Aaron Eckhart) und einem Hauptdarsteller (Christian Bale), der mehrfach bewiesen hat, dass er psychologisch schwierigen Charakteren gewachsen ist. Sie alle aber verblassen vor dem Joker, vor Heath Ledger, den ich gestern Nacht in der Rolle seines Lebens (und leider auch seines Sterbens) bereits zum zweiten Mal bewunderte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man versteht sehr schnell, warum der große Michael Caine von der Angst einflößendsten Darstellerleistung gesprochen hat, die er jemals erlebt habe. Ledgers Joker steht jenseits jeden Wahnsinns. Er ist ein Anarchist,  getrieben von der Lust auf Chaos, der mit seiner Radikalität und Hemmungslosigkeit einer Katze ähnelt, die mit einer lebenden Maus spielt, bevor sie ihr den Kopf abbeißt.  Des Jokers Welt ist eine der Finsternis, in der das personifizierte Böse unentwegt grient und das Gute nicht gewinnen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der neue Batman ist so gesehen eigentlich kein Batman mehr, sondern ein Joker. Das ändert aber nichts daran, dass dieser Film einer der besten der vergangenen fünf Jahre ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-4802045963693604812?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/4802045963693604812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=4802045963693604812' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/4802045963693604812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/4802045963693604812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/08/des-teufels-neues-makeup.html' title='Des Teufels neues MakeUp'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8579032565676794056</id><published>2008-08-20T22:01:00.012+02:00</published><updated>2008-12-09T01:41:23.783+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewegendes'/><title type='text'>Olympia für zwischendurch</title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich möchte mich nicht über Sprinter auslassen, die einen 100-Meter-Lauf nach 70 Metern abbrechen können - und trotzdem noch zum Weltrekord zu spazieren. Oder über unkaputtbare Schwimmstars aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Oder über ZDF-Götter, die wegen eines Fußball-Freundschaftsspiels mal kurz von Peking nach Nürnberg und zurück jetten. Olympia ist für mich etwas anderes. Olympia ist für mich Günther Schroth und Matthias Steiner. Und jetzt einmal den &lt;a href="http://www.ard.ndr.de/peking2008/media/ard700.html"&gt;Live-Kommentar anhören&lt;/a&gt; und Gänsehaut spüren, bitte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;code&gt;&lt;/code&gt;&lt;code&gt;&lt;/code&gt;&lt;code&gt;&lt;/code&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8579032565676794056?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8579032565676794056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8579032565676794056' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8579032565676794056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8579032565676794056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/08/olympia-fr-zwischendurch.html' title='Olympia für zwischendurch'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-6600625492915159170</id><published>2008-08-14T19:03:00.007+02:00</published><updated>2008-10-07T23:19:45.053+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fernwehsagen'/><title type='text'>Italien für Anfänger, Teil II: Auf in den Süden</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Meine Schwester ist eine kleine Diktatorin. Das durfte ich schon früh erfahren. Es ist wohl 20 Jahre her, da fesselte sie mich ans Treppengeländer unseres Elternhauses. Sie benutzte die Strumpfhose, die man mich zwang anzuziehen. Und ich &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;hatte&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; sie in dem Moment an. Ich werde das nie vergessen. Vor allem deswegen, weil K. ihr Opfer fotografierte. Gerächt habe ich mich später, indem ich meinen Tennisschläger und ihren Arm miteinander verkuppelte. Da D. und ich unsere Tennisschläger an jenem frühen Samstagmorgen nicht griffbereit hatten, verzichteten wir auf eine Re-Union und leisteten dem Befehl meiner Schwester, gefälligst zu frühstücken, stillschweigend Folge. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Kurze Zeit später befanden wir uns auf einer Schweizer Autobahn – diskutierend und gestikulierend. Denn wenn die Schweizer eines garantiert nicht erfunden haben, dann ist es eine narrensichere Ausschilderung. An der Abfahrt Richtung Gotthard fuhren wir vorbei. „Da kommt bestimmt noch eine“, sagten wir uns und nickten fünf Minuten lang. „Da kommt wohl keine mehr“, bedauerten wir während der nächsten fünf Minuten. „Egal. Über den San Bernadino ist es eh kürzer“, beschloss Fahrer D., als eine Rückkehr zur ursprünglichen Ausfahrt nicht mehr sinnvoll war. Ich schwieg. Es kostete zu viele kognitive Kapazität, um mir in Erinnerung zu rufen, wie mein Polo auf der Rückfahrt von einem EM-Trip bei Innsbruck auf einem kurzen Steilstück fast gestorben wäre. Wie sollte mein altersschwacher Krieger da einen Pass von der Höhe des San Bernadino bezwingen? Dass D.’s Mama auf Nachfrage meinte, über die Frage Pass oder Tunnel entscheide das Auto (ohne dass wir ihr meine Bedenken mitteilten), beruhigte mich nicht ungemein. Doch der Polo strafte mich Lügen – und der Verkehrsfunk sorgte für weiteres Amüsement. „Vor dem Gotthard in Richtung Süden drei Stunden Wartezeit“, teilte uns eine italienische Stimme mit. Von einem Stau würden wir uns nicht aufhalten lassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Motto behielten wir an der Grenze bei, als wir stehende Fahrzeuge auf der Spur ganz rechts links liegen ließen. Über uns zeigten Schilder unentzifferbare Symbole mit komischen großen Autos an, die wir nicht verstanden. Anschließend lief es blendend. Im Autogrill bei Milano gab es Pizza, in Rimini noch mal. Eigentlich wollten D. und ich dort über Nacht bleiben, verzichteten aber. Die Hotels waren zu teuer oder zu ausgebucht, die Menschen zu alt und zu fremdsprachlich und mein Fuß zu kaputt (ohne oder). D. machte sich über die Blase lustig, die – obwohl unsichtbar – äußerst schmerzhaft war und die ich mir nach geschätzten vier Schritten im Strandsand zugezogen hatte. Der eigentliche Grund für unsere Rimini-Flucht war freilich völlig simpel. Wir waren alte, müde Männer, die in der Nacht zuvor in Zürich zu viel gefeiert hatten. Wir wollten in ein Bett – jeder in ein anderes, um das klarzustellen. In ein Bett in dem Häuschen in dem Dörfchen, in dem D.’s Eltern seit zehn Jahren immer wieder Urlaub machen, weil es ihnen praktischerweise gehört (das Bett und das Häuschen, nicht das Dorf). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Vorher, und das wollten sich D. und ich dann trotz dunkelster Dunkelheit nicht nehmen lassen, badeten wir im Meer. Am freien Strand von Ortona liebten sich zwei Körper – oder sie taten so, um uns in Sicherheit zu wiegen und anschließend unsere T-Shirts und andere Wertsachen zu stehlen. Ich ließ die beiden auch im Wasser nicht aus den Augen, sah von dort aber dummerweise weder das Paar noch unsere Sachen. Doch wir verließen das aufgewärmte Wasser sowieso recht schnell wieder. D. verspürte ein Kribbeln am Fuß. Ich eines am Arm. Und wir hatten uns zuvor noch über Quallen und weitere traumatische Erlebnisse unterhalten, die noch traumatischer waren als Begegnungen mit isländischen Kleiderschrankpfadfinderinnen. Es stellte sich heraus, dass wir auch 30 Minuten nach dem Kontakt mit dem Kribbelverursacher noch lebten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Da ich lag ich bereits im Bett. „Ach ja, hab’ ich vergessen zu erwähnen“, hatte mir D. irgendwann noch gebeichtet. „Es könnte sein, dass wir im Haus kleinere Echsen oder Skorpione haben.“ Das sei aber nicht weiter schlimm. Der Biss eines Skorpions sei vergleichbar mit einem Bienenstich. Habe ich eigentlich schon mal dieses traumatische Erlebnis in meiner Kindheit. . . Völlig egal. Noch vor Mitternacht schlief ich wie ein unschuldiges Baby.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Fortsetzung folgt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-6600625492915159170?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/6600625492915159170/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=6600625492915159170' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6600625492915159170'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6600625492915159170'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/08/italien-fr-anfnger-teil-ii-der-weg-nach.html' title='Italien für Anfänger, Teil II: Auf in den Süden'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2582153021064778114</id><published>2008-08-11T22:14:00.006+02:00</published><updated>2008-10-07T23:19:55.369+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fernwehsagen'/><title type='text'>Italien für Anfänger, Teil I: Der erste Abend</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wenn ich mal eine Reise tu’, dann kann ich was erzählen. 2005 auf „Malle“ wollten R. und ich den Ballermann eigentlich meiden. Als wir doch mal vor Ort waren und am Strand herumlungerten, musste ich mitten in der Nacht Mitch Buchannon spielen. Einer angetrunkenen blutjungen Isländerin hatte ihr Outfit nicht mehr gefallen. Ihr Plan: kurz mal nach Hause zum Kleiderschrank schwimmen. Und mit nach Hause war nicht etwa das Hotelzimmer gemeint. 50 Meter weit war sie bereits ins Meer gewatschelt. Dort konnte ich sie davon überzeugen, dass ihr Outfit wundervoll war. Der wasserscheue R. vertrieb sich derweil die Zeit damit, Fotos vom gewagten Ausschnitt der anderen angetrunkenen blutjungen Isländerin zu machen. Nach unserer (meiner) selbstlosen Rettungsaktion waren die Mädels recht schnell verschollen. Meine Erinnerung ist verschwommen, aber ich glaube sie verschwanden im Schlepptau von fünf Holländern. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Seitdem habe ich keinen Urlaub mehr gemacht. Nicht etwa, weil mich „Malle“ und die Islandnixen traumatisiert hätten. Es hat sich einfach nie ergeben. Bis zu diesem Sommer. „Hast du Lust nach Italien mitzugehen?“, hat mich D. irgendwann einmal in einer seiner Kurznachrichten gefragt, in denen er immer meinen Namen verunstaltet. Ich war sofort begeistert gewesen. Und so machten D. und ich uns an einem späten Freitagnachmittag im Juli mit meinem treuen Polo auf den Weg gen Süden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;D., Halbitaliener mit sicherem Händchen (oder Füßchen?) für Fettnäppchen, stellte sein wenig beneidenswertes Talent schon am ersten Abend dreimal unter Beweis. Da war die Autofahrerin, die mir – keine drei Kilometer außerhalb der Stadt – die Vorfahrt nahm und dann gemächlich vor mir hergondelte. Meine Erfahrungen mit Italienern beim Autofahren beschränkten sich bis dato auf eine Studienfahrt nach Rom vor bald zehn Jahren und einige Kurztrips mit D. Diese Erfahrungen hatten mir alles verraten, worauf ich mich einzustellen hatte. Vom Beifahrersitz aus ergoss sich ein Schwall von Beschimpfungen auf die Vorfahrtsdiebin. Eines der Schimpfworte gefiel mir besonders gut: es war ein Name. „Eine K. bist du, eine blöde K.“, brüllte D., bis ich ihn fragte, woher er den Namen meiner Schwester kannte. Jene Schwester übrigens, die wir bei unserer Zwischenstation in Zürich zu besuchen gedachten. Für einen kurzen Moment schien D. konsterniert. Das will was heißen. Dann fing er an zu lachen. Schallend. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wir lernten an diesem Abend drei Freunde meiner Schwester kennen. Oder besser: drei Freunde vom neuen Freund meiner Schwester. Bei einem stellte D. erstaunliche Gemeinsamkeiten fest. Gleiches Studium, gleicher Studienort – nur dass sein Gegenüber schon vor zehn Jahren sein Examen geschrieben hatte. „Wie gefällt’s dir dort?“, fragte der blasse Blonde, ein ansonsten zurückhaltend-stiller Anzugträger, glücklich einen Gleichgesinnten gefunden zu haben. Dass ein einziger Mann sich so schwer irren kann. . . Ich war schon froh, dass D. ihn nicht mit der ganzen Wucht der Ehrlichkeit erschlug. Sein Urteil über die Franken fiel trotzdem distanziert aus. „Ich bin Franke“, sagte der andere etwas verwirrt. Ich verabschiedete mich auf die Toilette, um ungestört lachen zu können. Mein Pech: ich verpasste D.’s Meisterstück. Man sprach über Verbindungsstudenten. Die kann D. in etwa so gut leiden kann wie Franken (nur ein bisschen weniger). Das hat er C. auch stolz gebeichtet. Der kluge Kopf ahnt es bereits: Er hätte es besser gelassen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Meine Schwester hat uns trotzdem bei sich übernachten lassen. Wir schliefen nur ein paar Stunden. Denn wir hatten viel vor. Italien rief.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(Fortsetzung folgt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2582153021064778114?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2582153021064778114/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2582153021064778114' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2582153021064778114'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2582153021064778114'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/08/italien-fr-anfnger-teil-i-der-erste.html' title='Italien für Anfänger, Teil I: Der erste Abend'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-9013447803431161549</id><published>2008-07-28T23:06:00.003+02:00</published><updated>2008-07-28T23:13:54.939+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dinge'/><title type='text'>Dinge, an denen man merkt, dass...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;... Geduld eine Tugend ist: Der altersschwache Toaster bugsiert den bereits getoasteten und mit ungeschmolzener kühlschrankgestählter Butter malträtierten Toast beim vorschnellen Versuch, die Butter durch Nachtoasten mit Hilfe der Flügelteile zum Schmelzen zu zwingen in sein Inneres, weil eines der Flügelteile plötzlich seinen Geist aufgibt, verschlingt bei der Gelegenheit die Butter und fängt an zu rauchen. (Das war doch jetzt nicht zu kompliziert, oder??)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei hätte ich auch einfach warten können. Hätte. Hätte sollen. Werde. Beim nächsten Mal. Wenn es ein nächstes Mal gibt. Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-9013447803431161549?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/9013447803431161549/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=9013447803431161549' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/9013447803431161549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/9013447803431161549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/07/dinge-denen-man-merkt-dass.html' title='Dinge, an denen man merkt, dass...'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-6000452777993686222</id><published>2008-06-23T01:00:00.004+02:00</published><updated>2008-06-23T01:21:42.560+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hörsaalgeflüster'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Das Streben nach Glück</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(gewidmet einer treuen Leserin)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die vorläufige Literaturliste steht. Sie ist, obwohl vorläufig, beängstigend lang. Und das Schlimmste ist: auf ihr stehen fast ausschließlich Texte, die im Fachenglisch verfasst sind. Es geht, grob gesagt, um &lt;span style="font-style: italic;"&gt;the pursuit of happiness&lt;/span&gt; - das Streben nach Glück. Sozialpsychologie, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;subjective well-being&lt;/span&gt;. Konkreter um das Phänomen der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;hedonic treadmill&lt;/span&gt;. Einer in letzter Zeit vielfach kritisierten Theorie, wonach der Mensch sich abstrampeln muss (wie der Goldhamster in seinem Laufrädchen), um auf dem selben "Glücks"-Niveau zu bleiben. Er muss das, weil er sich zu fix an neue Gegebenheiten anpasst und die Errungenschaften der Gegenwart in der unmittelbaren Zukunft schon als selbstverständlich angesehen werden. Ein spannendes Thema für eine Hausarbeit im Semesterendspurt und bedauerlich, dass so wenig Zeit dafür bleibt - dreieinhalb Wochen nur. Weil in den Tagen und Wochen zuvor andere Dinge Priorität genossen. Trägheit zum Beispiel.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ein Gutes - das zeigen wissenschaftlich nicht ausgereifte aber deswegen nicht minder überzeugende Studien der Selbstbeobachtung - hat der befüchtete Stress aber: Er lenkt ab. Von den alltäglichen Dingen dieser Welt, die einen zum Nachdenken bringen könnten.  Dinge, das eigene verkomplizierte Streben nach Glück betreffend. Welch Ironie!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-6000452777993686222?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/6000452777993686222/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=6000452777993686222' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6000452777993686222'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6000452777993686222'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/06/das-streben-nach-glck.html' title='Das Streben nach Glück'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8245414910635726164</id><published>2008-06-05T00:29:00.012+02:00</published><updated>2008-06-05T15:17:51.234+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hörsaalgeflüster'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Der lange Schatten der Geschichte</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nach mehr als vier Monaten zurück aus der Kreativpause. Womöglich (vermutlich) nur für kurze Zeit. An der Gesamtansicht hat sich nichts geändert. Ich habe nichts zu erzählen und niemanden (kaum jemanden), den es interessiert. Aber gewisse Dinge müssen dann doch gesagt werden, immer wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_J._M%C3%BCller"&gt;Franz Josef Müller&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; sagt diese Dinge seit Jahrzehnten. Vor Schülern, CDU-Politikern, Gewerkschaftern oder - wie gestern Abend - vor (Würzburger) Studenten. Begleitet von seiner Ehefrau Britta, der treuen Souffleuse an seiner Seite, tourt der Gründer der &lt;a href="http://www.weisse-rose-stiftung.de/"&gt;Weiße Rose Stiftung e.V.&lt;/a&gt; und letzte Überlebende der NS-Widerstandsbewegung gleichen Namens durchs Land und spricht. Spricht davon, wie er in Ulm einst eines der Flugblätter aus dem Widerstandskreis um die Gebrüder Scholl zu Gesicht bekam, die jedem halbwegs aufgeklärten Deutschen ein Begriff sind, und sei es durch die Filme von &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0084897/"&gt;Michael Verhoeven (1982)&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0426578/"&gt;Marc Rothemund (2005)&lt;/a&gt;. Wie er und seine Freunde darüber debattierten, was zu tun sei. Wie er Briefmarken besorgte, Briefumschläge klaute. Und wie der Pfarrerssohn und Freund Hans Hirzel nach Stuttgart fuhr, um die Flugblätter dort unters verängstigte oder verblendete Volk zu bringen.  Und Müller tut das mit so viel Witz, so charmant und nonchalant, als wäre es die Geschichte eines Sommerurlaubs. Natürlich bleibt den Zuhörern  das Lachen dann doch im Halse stecken, wenn sie erfahren, wie ein Knöchelbruch ihn 1942 vor dem Russland-Feldzug (und damit, seiner Ansicht nach, vor dem sicheren Tod) rettete. Wie ihn ein Freund unter der Folter der Gestapo verriet, er aber vom Präsidenten des Volksgerichtshofs, &lt;a href="http://www.zeit.de/2005/06/A-Freisler?page=all"&gt;Roland Freisler&lt;/a&gt;, anders als in derselben Verhandlung seine Kameraden Kurt Huber und Willi Graf nicht zum Tode, sondern nur zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde, weil er - blond und blauäugig - als echter Arier und "jugendlicher Narr" lediglich von "Staatsfeinden verführt" worden sei. Wie er während der Evakuierung des Heilbronner Jugendgefängnisses, in dem er einsaß, die Freiheit wiedererlangte und in einem schwäbischen Dorf die US-amerikanischen Befreier begrüßte, mit schlotternden Beinen, weil die auf seine Beteuerung, er sei ein Widerständler sagten, "there is no resistance in Germany".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weißhaariger Mann ist dieser Müller längst. Einer, der - während ihm Fragen gestellt werden - auf einem Stück Papier herumkritzelt, der fünf Minuten, nachdem er etwas erzählt hat, bereits wieder vergessen hat, dass er es erzählt hat. Er muss dann von Gattin Britta gestoppt werden, weil die Studenten schon belustigt oder irritiert ihre Sitznachbarn anschauen. Und er sagt dann, dass man gewisse Dinge auch mal zweimal sagen müsse, auch wenn er sie schon zum dritten Mal berichtet. Das Alter fordert seinen Tribut. Aber es ist nicht nur das. Es ist das Leben an sich. Die Erinnerung, die ihn quält. Womöglich auch ein Schuldgefühl, wo keines sein sollte. Manchmal, erzählt seine Frau nach dem Gespräch, wache ihr Mann nachts auf und wolle nicht mehr. Weil er schon wieder davon geträumt habe, wie er hingerichtet werde. Genau wie all die anderen, die damals nicht mehr schweigen wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil er selbst nicht vergessen kann, sorgt er dafür, dass andere es auch nicht tun. In der Hoffnung, dass wenn die letzten Zeitzeugen ausgestorben sind, nicht der Mantel der Verschwiegenheit über dunkle Kapitel der Vergangenheit gedeckt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8245414910635726164?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8245414910635726164/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8245414910635726164' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8245414910635726164'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8245414910635726164'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/06/der-lange-schatten-der-geschichte.html' title='Der lange Schatten der Geschichte'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2973119575981648032</id><published>2008-02-02T23:29:00.000+01:00</published><updated>2008-02-02T23:36:30.850+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><title type='text'>Into the Wild</title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nur mal so, zwischendurch. Sean Penn ist ein zorniger Mann. Erschlagen von der Griechischen Geschichte ging ich heute zur Ablenkung in seinen neuesten Film, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Into the Wild&lt;/span&gt;. Ich wusste bereits, dass er gut sein würde. Und nun sitze ich hier, und bin erschlagen von Schönheit und Sehnsucht. Was für ein Juwel, dieser Film. Was für ein Pladoyer für das Leben. Und für Wahrheit.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/R6TvivRUaZI/AAAAAAAAABk/adz5denN2yA/s1600-h/itw_wallpaper_07_800x600.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/R6TvivRUaZI/AAAAAAAAABk/adz5denN2yA/s320/itw_wallpaper_07_800x600.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5162514452957129106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Mehr irgendwann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2973119575981648032?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2973119575981648032/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2973119575981648032' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2973119575981648032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2973119575981648032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/02/into-wild.html' title='Into the Wild'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_eZPDBwkgs2g/R6TvivRUaZI/AAAAAAAAABk/adz5denN2yA/s72-c/itw_wallpaper_07_800x600.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3015271352680894528</id><published>2008-01-22T12:41:00.000+01:00</published><updated>2008-01-22T12:50:44.814+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Leben, offline!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich könnte viel erzählen. Amüsantes, wie die Geschichte von Murat und Vitali, und wie ich bei ihnen in die Türsteherschule ging. Skurriles, wie die Reise auf den Kahler Asten (oder Kahlen Asten, wie manche behaupten) und das Zusammenleben mit einer unbekannten Zimmergenossin. Überraschendes, wie  das Weihnachtsgeschenk meiner Schwester, bei dem ich feststellen musste, dass es noch eine Diebstahlsicherung besaß (natürlich erst nachdem ich damit in die Unibib gegangen bin). Trauriges, wie den Tod von Sepp. Beängstigendes, wie den Verkauf meiner Wohnung, den mein Vermieter plant. Oder Ärgerliches, wie die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Odyssee&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; der Telekommunikation, die endlich vorbei scheint. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber ich habe keine Zeit. Und keine Energie. Und überhaupt: Was hätte das Erzählen überhaupt für einen Sinn? Ich brauche eine Blogauszeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3015271352680894528?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3015271352680894528/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3015271352680894528' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3015271352680894528'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3015271352680894528'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/01/leben-offline.html' title='Leben, offline!'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-7689710242874045616</id><published>2008-01-01T02:20:00.001+01:00</published><updated>2008-01-01T12:23:58.471+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nicht kategorisierbar'/><title type='text'>Ohne Worte</title><content type='html'>&lt;object height="355" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dcLMH8pwusw&amp;amp;rel=1"&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/dcLMH8pwusw&amp;amp;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="355" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-7689710242874045616?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/7689710242874045616/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=7689710242874045616' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7689710242874045616'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7689710242874045616'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2008/01/ohne-worte.html' title='Ohne Worte'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8949984187724376828</id><published>2007-12-23T02:01:00.000+01:00</published><updated>2007-12-23T11:25:59.790+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Zeit zur Besinnlichkeit</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Verzweiflung ist in das Gesicht der Postmitarbeiterin geschrieben. Man muss fast befürchten, dass sie gleich anfängt zu weinen. "Wer wollte denn jetzt den Stift?", fragt sie - und keiner antwortet. Vor der Tür bleibt ein Auto überraschend stehen. Der Hintermann hupt, was dem Fußgänger, der gerade neben dem Hintermann steht, gar nicht gefällt. "Hey du Arsch, was hupst du hier?" In seinen Augen kann man in Großbuchstaben "Ich warte auf 'ne falsche Antwort" ablesen. "Mach dich mal locker", sagt der Typ hinterm Steuer. Doch der Fußgänger will bereits den nächsten Autofahrer standrechtlich erschießen, weil der ihn aus Versehen fast überfahren hätte. Ach, wäre doch nur jeden Tag Weihnachten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Mein Wort des Jahres ist übrigens &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gelassenheit&lt;/span&gt;. Und wehe einer zweifelt jetzt an, dass ich die Message meines Worts des Jahres ab und an bei Kontakten zu Bauleitern, O2-Kundenbetreuern oder zuvorkommenden Professoren außer Acht lasse. Dem mach ich sofort eine Rudolf-Rentier-Nase!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8949984187724376828?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8949984187724376828/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8949984187724376828' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8949984187724376828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8949984187724376828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/12/zeit-zur-besinnlichkeit.html' title='Zeit zur Besinnlichkeit'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-9140628437929207008</id><published>2007-12-21T00:09:00.000+01:00</published><updated>2007-12-21T00:25:00.855+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Wettkampf der Unsäglichen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;In meinem Eintrag vom 7. November habe ich mich über einen &lt;a href="http://aames80.blogspot.com/2007/11/gipfelstrmer.html"&gt;Dilettanten&lt;/a&gt; beschwert, der sich Bauleiter schimpft. Ich möchte mich hiermit in aller Form bei O2 entschuldigen, dass ich jemals in Erwägung gezogen habe, der Diletanttismus des Bauleiters würde den Ihrigen schlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum zweiten Mal habe ich am heutigen Tage den ebensolchen damit verbracht, auf einen T-Com-Techniker zu warten, der mir auf wundersame Weise den Weg in die Welt des Internets und des Telefonierens ermöglicht. Zum zweiten Mal wurde ich &lt;a href="http://aames80.blogspot.com/2007/12/versetzt-von-einem-techniker.html"&gt;enttäuscht&lt;/a&gt;. Immerhin: es gibt Fortschritte. Nachdem es letztes Mal vier Tage und drei Anrufe mit einer Gesamtdauer von 24 Minuten gedauert hat, bis klar war, dass da irgendwas leider ganz furchtbar dumm schief gelaufen ist und man einen neuen Termin vereinbaren müsse (den heutigen), ist diesmal schon am Abend des Termins klar, dass &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;da irgendwas leider ganz furchtbar dumm schief gelaufen ist und man einen neuen Termin vereinbaren müsse. Na gut, vielleicht kann man es doch keinen Fortschritt nennen, wenn man 33 Minuten lang hauptsächlich in Warteschleifen verbringt, von der einen Mitarbeiterin mit der Nachricht überrascht wird, dass alles geklappt habe, während die andere dann 28 Minuten später wieder revidiert und die dritte einen neuen Termin am 8. Januar anbietet. Ich bin ihr gegenüber auch ein bisschen lauter geworden. Richtig laut wurde ich aber erst, als ich eine E-Mail verfasste, in welcher ich O2 um eine Stellungnahme und einen Vorschlag zur Lösung des Problems bat. Der Grund: nach dem Abschicken erschien in großen leuchtend-blauen Buchstaben auf weißem Grund folgende Nachricht: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Ihre Anfrage konnte leider nicht bearbeitet werden."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Hach, bin ich jetzt aber weihnachtlich gelaunt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-9140628437929207008?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/9140628437929207008/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=9140628437929207008' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/9140628437929207008'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/9140628437929207008'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/12/wettkampf-der-unsglichen.html' title='Wettkampf der Unsäglichen'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-2006735365997462463</id><published>2007-12-07T14:35:00.000+01:00</published><updated>2007-12-07T14:54:02.024+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Versetzt von einem Techniker</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Erschreckende fünf Jahre ist es her, da machte ich in einer Glosse meinem Ärger über das deutsche Beamtentum und seinen Verbindungen zum Journalismus Luft. Es gibt nichts Schlimmeres, als einen Artikel zu schreiben, in dem ein Amtsleiter der Stadtverwaltung zu Wort kommen muss. Denn nur die Leiter eines städtischen Amtes sind auskunftsberechtigt. Und weil sie, entgegen der gängigen Meinung, offenbar unheimlich viel zu tun haben, kann das Warten auf einen Rückruf dauern. Und dann ist er festgenagelt, der Journalist, auf seinem Platz, vor seinem Telefon. Denn wer würde es wagen, auf die Toilette zu gehen, oder zum Mittagessen, oder zum Rauchen, wenn er dadurch auch nur für eine Minute sein Telefon aus den Augen lassen müsste? Denn, so schrieb ich damals, es sei wie mit der Zigarette an der Bushaltestelle. "Kaum angezündet, ist der Bus da". Und der Anruf verpasst. Und ein Rückruf unmöglich. Weil die nächste Sitzung schon begonnen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwoch musste ich wieder daran denken. Von 7.55 Uhr bis 14.15 Uhr saß ich auf meinem Sofa im Wohnzimmer, las Fromm, damit die Zeit nicht noch langsamer läuft, als sie es ohnehin tat, und wartete auf den T-Com-Techniker, der mir - nach mittlerweile zwei telefonanschlusslosen Monaten in der neuen Wohnung - endlich den Gang ins Internet und ans Festnetz ermöglichen sollte. Ich wartete vergebens. Auf meinen Anruf bei der Kundenbetreuung von O2, meinem geschätzten Anbieter, bat mich eine freundliche Dame, die schnell zickig wurde, mich doch ein bisschen zu gedulden. Ich hätte sie durch mein Handy gerne erwürgt, ungeachtet der Tatsache, dass sie vermutlich nicht Schuld hatte am Ausbleiben des Technikers. Wo der geblieben ist und was nun mit meinem Anschluss geschieht, weiß ich immer noch nicht. Heute Nacht telefoniere ich wieder mit den Jungs und Mädchen von O2. Ich bin aber auch ein schwieriger Kunde...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-2006735365997462463?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/2006735365997462463/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=2006735365997462463' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2006735365997462463'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/2006735365997462463'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/12/versetzt-von-einem-techniker.html' title='Versetzt von einem Techniker'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3650468907542506220</id><published>2007-12-02T21:46:00.000+01:00</published><updated>2007-12-02T21:55:25.326+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nicht kategorisierbar'/><title type='text'>Das Ende ist näher als man denkt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;2. Dezember 2007, 21.45 Uhr. Der stets sympathische und überaus kompetente Johannes Baptist Kerner hat es geschafft. Menschen 2007, der erste Jahresrückblick des Jahres, läuft. Ja ist denn heut' schon Silvester?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3650468907542506220?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3650468907542506220/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3650468907542506220' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3650468907542506220'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3650468907542506220'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/12/das-ende-ist-nher-als-man-denkt.html' title='Das Ende ist näher als man denkt'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-4411483823015210347</id><published>2007-12-01T00:27:00.000+01:00</published><updated>2007-12-01T00:53:38.409+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Infektion der Seligkeit</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana,Tahoma,Arial;font-size:85%;"  &gt;Ich zitiere mich mal wieder selbst:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:Verdana,Tahoma,Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana,Tahoma,Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote  style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Impressionen aus der Stuttgarter Innenstadt: Auf dem Weihnachtsmarkt steht ein Mann und isst ein Schweinehalsbrötchen. Er zieht sein Handy aus der Tasche, ruft Otto an. „Ja, ich bin’s. Ich wollte nur schnell fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch wünschen.“ Ob er wohl weiß, dass er den Anschein macht, als ob er genervt eine Liste mit Bekannten und Freunden abarbeitet? Seine Frau steht schmatzend daneben. Otto möchte mit ihr sprechen. Ihr Mann hält ihr das Handy ans Ohr. „Ich versteh dich ganz schlecht“, sagt sie und ihre Stirn versteckt sich hinter Falten. „Ja, ebenso. Ja... Ja... Fröhliches Fest“, stottert sie. (...) „Fröhliche Weihnachten“, wünscht ein verdächtig ungestresster Mann im vollen Brustton der Überzeugung der Dame hinter der Kasse. „Wenn es nur schon so weit wäre“, stöhnt diese leise und kümmert sich um den nächsten Kunden. Der größte Luxus ist es, nicht hetzen zu müssen. Doch auf den Straßen, wimmelt es von verzweifelten Menschen (...). Und wer nicht aufpasst, wird von gedankenversunkenen Rollstuhlfahrerschieberinnen einfach gerammt. Oder von blinden Orgeldrehern und flötespielenden Kindern taub musiziert, weil die alle 15 Meter stehen und sich ihre Klänge zu einem hochexplosiven Gemisch zusammentun.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana,Tahoma,Arial;font-size:85%;"  &gt;Es war&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana,Tahoma,Arial;font-size:85%;"  &gt; der 22. Dezember 2006, als ich das schrieb. Warum ich damals in der Stadt war, weiß ich nicht mehr genau. Vermutlich war ich auf der Suche &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana,Tahoma,Arial;font-size:85%;"  &gt;nach Last-Minute-Geschenken, wie jedes Jahr. Oder &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana,Tahoma,Arial;font-size:85%;"  &gt;nach meiner Last-Minute- Weihnachtsstimmung, wie jedes Jahr. Doch dieses Mal scheint alles anders zu sein. Ich bin infiziert. In wenigen Stunden beginnt der Bazar in meiner alten Schule, traditionell am "ersten Adventssamstag". Neben mir liegen leckere (von Mama) selbst gebackene Plätzchen und als vorhin Dean Martin &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Winter Wonderland&lt;/span&gt; sang, habe ich das Radio instinktiv lauter gestellt. Ja, ich habe sogar Lust, die Weihnachts-CD von den Roten Rosen anzuhören, die M. zu seiner Einstimmung missbraucht hat. Auf der Straße fallen mir traurige Clowns auf, die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Oh Tannenbaum&lt;/span&gt; mit dem  Akkordeon interpretieren und aus den Fenstern über dem öligen Hinterhof, in dem mein KFZ-Mechaniker haust, höre ich Saxophon-Töne, die ankündigen, dass Santa Claus in town comes. Vorhin bin ich durch die Stadt gelaufen, nur kurz, und habe gelächelt. Und die Menschen lächelten zurück. Wahnsinn, wie die Gemütslage die Wahrnehmung verändert. So vorübergehend. Es lebe die gelebte Psychologie!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:Verdana,Tahoma,Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-4411483823015210347?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/4411483823015210347/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=4411483823015210347' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/4411483823015210347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/4411483823015210347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/12/infektion-der-seligkeit.html' title='Infektion der Seligkeit'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-5395077532955756697</id><published>2007-11-26T16:56:00.000+01:00</published><updated>2007-11-26T17:11:55.196+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Warten auf K.</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Ich warte auf K. K. ist Fußballtrainer und bei K.'s Mannschaft läuft es zurzeit nicht so gut, um nicht zu sagen miserabel. Deswegen habe ich ihn vorhin mal angerufen, um ihn "Wie geht's? Wie steht's?" zu fragen, natürlich etwas sensibler. Dann hat mir K. interessante Dinge erzählt, die ich anschließend niederschrieb und die er jetzt nur noch authorisieren muss. Aber er liest wohl noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie unschwer zu erkennen ist: ich arbeite wieder, soweit es der Stundenplan erlaubt. Weil meine Wohnung sechs Quadratmeter größer ist als angenommen und mein Vermieter vorsichtig und höflich nachgefragt hat, ob ich ihm dafür auch etwas mehr Geld überweisen möchte. Und da Geld prinzipiell ein rares Gut ist, erst recht wenn man in großen Wohnungen wohnt, arbeite ich wieder. Parallel dazu habe ich festgestellt, dass ich neben dem Passivsport auch mein aktives Sportleben auffrischen sollte. An das letzte Mal Schwitzen kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Nun will ich mir eine Semestermarke für den Unisport besorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragt sich nur: Wo soll da noch Zeit für Frau(en) sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-5395077532955756697?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/5395077532955756697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=5395077532955756697' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5395077532955756697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5395077532955756697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/11/warten-auf-k.html' title='Warten auf K.'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-6243044641046778673</id><published>2007-11-20T16:08:00.001+01:00</published><updated>2007-11-20T16:22:45.016+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Das Unaufhaltbare kommt angeschlichen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jedes Mal, wenn ich erstmals im Jahr George Michael über das vergangene Jahr flennen höre, weil er irgendwann gegen Mitte/Ende Dezember einer/m anderen sein Herz gegeben und am nächsten Morgen auf dem verschmutzten Küchenboden neben dem Glühweinfleck gefunden hat, werde ich aggressiv. Zu dem Zeitpunkt habe ich auch längst die ersten Lebkuchen gegessen (ohne aggressiv geworden zu sein). Aber spätestens mit George Michael ist klar: der Erretter wird bald wieder geboren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern nun schickte mich M. von MM (aka &lt;a href="http://www.moviemaze.de/"&gt;Moviemaze&lt;/a&gt;) in eine PV (aka Pressevorführung) und ich bekam den herbstlichen Film &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fred Claus&lt;/span&gt; (zu deutsch: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Gebrüder Weihnachtsmann&lt;/span&gt;) zu sehen, der - oh Überraschung - so ein klein wenig konventionell war. Und nach rund 90 Minuten, in denen der zynische Beobachter in mir mit dem für den Versuch der Objektivität verantwortlichen Körperteil (Leber? Milz? - keine Ahnung!) gekämpft hatte, sah ich das Glänzen in den Augen einiger Kinder, die  ihre Geschenke öffneten. Und da war ich doch tatsächlich so ein wenig ergriffen. Es ist unverkennbar: die Geschäftsmaschinerie läuft an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;script type="text/javascript" src="http://www.moviemaze.de/media/trailer/external/trailer.js?id=5175"&gt;&lt;/script&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach: und Winterreifen habe ich jetzt auch drauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-6243044641046778673?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/6243044641046778673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=6243044641046778673' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6243044641046778673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6243044641046778673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/11/das-unaufhaltbare-kommt-angeschlichen.html' title='Das Unaufhaltbare kommt angeschlichen'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-431757799112111801</id><published>2007-11-17T02:17:00.001+01:00</published><updated>2007-11-17T02:25:31.688+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nicht kategorisierbar'/><title type='text'>Abnehmen in Berlin</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Ich habe mich heute gefragt, warum die "Gehälter" von Bundestagsabgeordneten eigentlich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Diäten&lt;/span&gt; heißen? Ich überlegte mir, ob dieses Wort wohl suggerieren solle, dass die Volksvertreter für ihre ehrenhafte Tätigkeit auf eine hohe Entschädigung verzichten. Die sich niemals irrende &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Di%C3%A4ten_%28Politik%29"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; hat mich nun freundlicherweise darüber aufgeklärt, dass Diäten wohl aus dem mittellateinischen kommt (dieta) und Tageslohn bedeutet. Nun ja, die Abgeordneten haben heute ihre Tageslöhner &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,517759,00.html"&gt;um rund zehn Prozent erhöht&lt;/a&gt;, auf 7668 Euro monatlich. Davon kann man sich schon ganz schön den Bauch vollschlagen. Aber wir wollen ja nicht polemisch werden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-431757799112111801?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/431757799112111801/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=431757799112111801' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/431757799112111801'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/431757799112111801'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/11/abnehmen-in-berlin.html' title='Abnehmen in Berlin'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3289214928440139777</id><published>2007-11-15T11:36:00.001+01:00</published><updated>2007-11-15T11:41:46.964+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dinge'/><title type='text'>Dinge, an denen man merkt, dass...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;...dein Bauleiter nun wirklich völlig durch den Wind ist: Du kommst um 21 Uhr von der Uni, fühlst dich wie besoffen (und das als Seltenheitstrinker), weil du fünf Minuten lang vergeblich versuchst, Schlüssel und Schloss miteinander zu verkuppeln, rufst deinen Vermieter an und erfährst, dass der Bauleiter die Schlösser ausgewechselt und versprochen habe, die Schlüssel morgen vorbeizubringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Ein Glück gibt es Hintertüren. Und diesmal hat Herr S. tatsächlich eine leider wirklich tragische Ausrede für seine Geistesabwesenheit.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3289214928440139777?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3289214928440139777/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3289214928440139777' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3289214928440139777'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3289214928440139777'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/11/dinge-denen-man-merkt-dass.html' title='Dinge, an denen man merkt, dass...'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3032316108585491279</id><published>2007-11-10T10:45:00.000+01:00</published><updated>2007-11-10T10:55:20.137+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bücherwelten'/><title type='text'>Das Leben und wie es einmal war</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Die Idee entstand auf einer der Geburtstagsfeiern, auf denen sie sich in den letzten Jahren wiedersahen und wieder mal die ganze Nacht durchtranken: Warum diesem ganzen schrillen nervtötenden Geschrei um "68" und seinen schrecklichen Folgen nicht mal eine ordentliche Abrechnung entgegensetzen? Sie - das sind 16 Jugendliche aus Bremen, die damals die Welt verändern wollten, und nun als Staatsanwälte, Werber, Ärzte, Journalisten, Hochschullehrer, Manager und Politiker ein bürgerliches Leben führen, das anders ist, als sie je gedacht haben.(…) Entstanden ist daraus das Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/Cant-paar-treffen-wieder-rechnen/dp/3462039059"&gt;"I can’t get no"&lt;/a&gt;, erschienen bei Kiepenheuer &amp;amp; Witsch." &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;a href="http://einestages.spiegel.de/page/Home.html"&gt;einestages&lt;/a&gt;, das höchst interessante neueste Ressort von Spiegel-Online, bietet fast 40 Jahre nach dem Aufstand lebenslustiger revoltierender Jugendlicher einen Einblick in das Seelenleben einiger Erwachsengewordener. In zwei Folgen erfährt man so manches über die Auseinandersetzung mit früheren Idealen (&lt;a href="http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/638/hans_michael_kloth_wir_haetten_ueber_uns_selbst_gelacht.html"&gt;Folge 1&lt;/a&gt;) oder die problematischen Beziehungen zu Vätern und Müttern, die stumme oder starrsinnige Zeugen einer dunklen Ära geworden waren (&lt;a href="http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/662/hans_michael_kloth_provokation_das_war_das_geile.html"&gt;Folge 2&lt;/a&gt;). Und heute? Ja heute sind aus den Jugendlichen Staatsanwälte geworden. Staatsanwälte oder Manager, Werber und Politiker. Wäre es ungerecht zu behaupten, dass sie Profiteure und Verteidiger eines Systems geworden sind, das sie zu bekämpfen planten? Was würden wohl die ergrauten Menschen in den Baumwollpullovern, die heute noch in den Ortsgruppen von Amnesty International dem angestaubten Traum von einer veränderten Gesellschaft nachgehen, wohl dazu sagen? Und warum liegt der gelangweilten Jugend von heute trotz der so offen und vielfach zu Tage tretenden Ungerechtigkeiten von heute die Revolte so fern? Reicht es aus, wenn das Handy funktioniert? Es scheint, als veränderten die Menschen die Gesellschaft schlichtweg nicht. Die Gesellschaft verändert die Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3032316108585491279?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3032316108585491279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3032316108585491279' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3032316108585491279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3032316108585491279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/11/die-idee-entstand-auf-einer-der.html' title='Das Leben und wie es einmal war'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-7491232470287646729</id><published>2007-11-07T15:57:00.000+01:00</published><updated>2007-11-07T15:59:11.624+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Gipfelstürmer</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich lebe in einem Haus, gebaut auf dem Gipfel der Inkompetenz, ausgeliefert den zittrigen Fingern und unstrukturierten Gedanken eines unbeschreiblich planlosen Dilettanten. Und erkenne mit Schrecken: Nicht ich bin Deutschland, der Bauleiter ist es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-7491232470287646729?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/7491232470287646729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=7491232470287646729' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7491232470287646729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7491232470287646729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/11/gipfelstrmer.html' title='Gipfelstürmer'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-179507670380077057</id><published>2007-11-07T09:35:00.000+01:00</published><updated>2007-11-07T09:50:57.408+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bücherwelten'/><title type='text'>Fallen lassen in Portugal</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;„Von tausend Erfahrungen, die wir machen, bringen wir höchstens eine zur Sprache, und auch diese bloß zufällig und ohne die Sorgfalt, die sie verdiente. Unter all den stummen Erfahrungen sind diejenigen verborgen, die unserem Leben unbemerkt seine Form, seine Färbung und seine Melodie geben. Wenn wir uns dann, als Archäologen der Seele, diesen Schätzen zuwenden, entdecken wir, wie verwirrend sie sind. Der Gegenstand der Betrachtung weigert sich stillzustehen, die Worte gleiten am Erlebten ab, und am Ende stehen lauter Widersprüche auf dem Papier.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;„Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist – was geschieht mit dem Rest?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Meine Welt braucht gute Bücher, genauso wie sie gute Filme braucht. Sie sind meine Sucht. Sie schenken mir Momente der Geborgenheit, wenn die Welt der anderen, in der ich lebe, einmal mehr erdrückend wird. Sie sind meine Rückzugsmöglichkeit, ein Hort, in den ich mich flüchte, um für kurze Zeit zu vergessen, einzutauchen. In gute Bücher muss man sich verlieren können. &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana; font-style: italic;" href="http://specials.hanser.de/mercier/index.asp?task=3&amp;amp;subtask=3"&gt;Nachtzug nach Lissabon &lt;/a&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://specials.hanser.de/mercier/index.asp?task=3&amp;amp;subtask=3"&gt;von&lt;/a&gt;&lt;a style="font-family: verdana; font-style: italic;" href="http://specials.hanser.de/mercier/index.asp?task=3&amp;amp;subtask=3"&gt; Pascal Mercier&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;,&lt;/span&gt; Philosophie-Professor an der Freien Universität Berlin, ist ein gutes Buch. Ein Roman, in dem ein angesehener Berner Lehrer der alten Sprachen – von den Schülern geliebt, von den Kollegen gefürchtet – durch die bahnbrechende Erfahrung einer flüchtigen Begegnung kurzerhand die Gleise seines eintönigen Lebens verlässt, um sich auf die Spuren eines portugiesischen Phantoms zu machen: Eines Arztes und Autors, dem es gegeben war, mit seiner ungeheuerlichen Präsenz für die Menschen seines Umfelds zur Sonne zu werden, um die sich alle anderen drehten. Die Gedanken, die dieser Amadeu Inácio de Almeida Prado zu Papier gebracht hat, strotzen nur so vor einer unendlichen Wut, einer inneren Verzweiflung und dem unbändigen Willen, den Dingen auf den Grund zu gehen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich selbst verfalle zuweilen in eine Ohnmacht der Sprachlosigkeit, wenn ich versuche, mir die Facetten des Lebens zu vergewärtigen, wenn ich versuche, ihrer Herr zu werden. Nur im Schreiben gelingt es mir, einen Hauch von Ordnung in mein Gedankenwirrwarr zu bringen. Die Vertrauten meines Lebens haben mir häufig mein Schweigen vorgeworfen. Vielleicht, nein: ziemlich sicher, ist einfach die Angst, die Dinge nicht so ausdrücken zu können, wie sie klingen sollten, mitverantwortlich dafür, dass ich still bleibe. Aber dieser Wunsch nach Erfüllung ist allgegenwärtig, diese Sehnsucht nach dem Fühlen und Staunen, diese irrationale Trauer über vergangene Tage, Monate, Jahre, die im Nachhinein so scheinen, als seien sie nicht hinreichend gelebt worden. Diese Sicht der Dinge bestimmt meinen Blick auf die Welt, sie bestimmt mein Handeln. Sie ist mit dafür verantwortlich, dass ich die Flucht nach vorne ins Studium gewählt habe, das &lt;/span&gt;&lt;a style="font-family: verdana;" href="http://aames80.blogspot.com/2007/04/die-nester-der-vergangenheit.html"&gt;selbstgemachte Nest verließ&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;. Sie wird mich weiter begleiten. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber für den Moment ist es schön gewesen, sich einfach nur verloren zu haben, in einem guten Buch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-179507670380077057?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/179507670380077057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=179507670380077057' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/179507670380077057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/179507670380077057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/11/fallen-lassen-in-portugal.html' title='Fallen lassen in Portugal'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-7212741911663183164</id><published>2007-10-29T10:27:00.000+01:00</published><updated>2007-10-29T10:31:49.050+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Neuigkeiten</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kurz mal alle auf den neuesten Stand gebracht: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;*Hab Rückenschmerzen (und das, obwohl nicht ich, sondern Schwesterherz heute 29+4 wird)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;*Hab Schnupfen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;*Hab ne Wohnung, die sich Wohnung nennen darf - auch wenn ihr immer noch eine Tür, eine Duschwand und ein Telefonanschluss fehlt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;*Sitze in einem Bibliotheksraum mit acht Jung-Psychologinnen (und sie reden!)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;*Hab noch viel vor heute (deswegen weg jetzt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-7212741911663183164?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/7212741911663183164/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=7212741911663183164' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7212741911663183164'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/7212741911663183164'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/10/neuigkeiten.html' title='Neuigkeiten'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-6661397052280956724</id><published>2007-10-22T12:35:00.000+02:00</published><updated>2007-10-22T12:41:01.449+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hörsaalgeflüster'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Dreckschleudern, reloaded</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;War nichts mit dem Lottogewinn. Trotzdem scheint die Pechsträhne beendet. Habe im Sprachenzentrum gerade den letztenletzten Platz im Italienisch-Kurs für Anfänger ergattert. Damit verdoppelt sich meine Semesterwochenstundenzahl nahezu. Und beim Orthopäden war ich auch, wegen der Rückenschmerzen. Bekam eine Spritze und ein Korsett (aka Bandage). Die gute Nachricht: die Schmerzen sind nicht mehr da, wo sie waren. Die schlechte: sie sind jetzt woanders. Aber warum sollte mich das aus der Ruhe bringen? Die Sonne scheint!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-6661397052280956724?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/6661397052280956724/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=6661397052280956724' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6661397052280956724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/6661397052280956724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/10/dreckschleudern-reloaded.html' title='Dreckschleudern, reloaded'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8655078835258725001</id><published>2007-10-20T14:09:00.000+02:00</published><updated>2007-10-20T14:51:41.939+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hörsaalgeflüster'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Dreckschleudern</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich habe von einer Bekannten aus Long Beach, California (erwartete Höchsttemperatur für morgen: 29 Grad Celsius) eine lustige Mail bekommen, die mich vermuten lässt, dass die Dame hellseherische Fähigkeiten besitzen muss. Es ging um einen Esel, der in einen Brunnen fiel und aufgrund seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr geborgen, sondern begraben werden sollte. Das beschloss zumindest der Farmer, dem das Tier gehörte - und schüttete mit Freunden Dreck auf das Vieh. Der alte Esel allerdings hörte nach kurzer Zeit auf zu flennen, schüttete die Erde von sich und kletterte mit jeder Schaufel Dreck einen Schritt weiter Richtung Brunnenrand. In der Geschichte rächte sich der Esel nach dem Wiedererlangen seiner Freiheit am herzlosen Farmer mit einem Biss in den Arsch, worauf dieser an einer Blutvergiftung starb. Aber die Moral von der Geschichte lautet: Wenn jemand Dreck auf dich wirft, schüttel ihn ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin in letzter Zeit verschiedenen Dreckschleudern begegnet. Scheint fast so, als wären Lieblingwochen in Wü, um noch mal auf &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tag zehn&lt;/span&gt; im Tagebuch eines Umzugskünstlers (zwei Posts weiter unten) zu verweisen.  Ob den Bauleiter wohl der Ehrgeiz packen würde, wenn er wüsste, welche Konkurrenz er hat?  Ein Prof scheint mein Interesse für seinen Fachbereich derart kalt zu lassen, dass er mir unmissverständlich klar machte, ich hätte als Nebenfachstudent in seinen nur für Hauptfachstudenten geeigneten Veranstaltungen nichts zu suchen und solle mich gefälligst fern halten. Ein anderer Dozent, Protokollant meiner mündlichen Zwischenprüfung, gähnte die erste Hälfte der morgendlichen Prüfung genüsslich durch und blühte dann auf, als ich Fragen aus seinem Fachbereich nicht mehr beantworten konnte, weil ich mich fragte, was zum Teufel diese Menschen mir gegenüber eigentlich von mir hören wollen. Ja, es ist schon ein Genuss, wenn man Studenten die Überlegenheit spüren lassen kann, die einem ein Doktortitel verleiht. Andere grauhaarige Männer kaufen sich als Kompensation einen Porsche...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, die Prüfung habe ich trotzdem bestanden, aufgrund der ordentlichen Leistung in jenem Bereich, den der Protokollant vergähnt hat. Ansonsten aber scheine ich zurzeit eine kleine Pechsträhne zu haben. Der Plan, bei meiner Wochenendflucht in die Heimat die Rückenschmerzen im Exil zu lassen, ist mal gründlich missglückt. Auf der Bundesstraße (wenige Meter nach einem Blitzer) wurden mein Auto und ich von einer plötzlichen Fontäne Wasser (das, unnötig zu erwähnen, ziemlich dreckig war) überrascht, die irgendwo aus dem Nichts des Seitenstreifens gespritzt kam (R. hielt mich für endgültig abgedriftet). Und der Losentscheid zur Zulassung für den Italienisch-Sprachkurs an der Uni weigerte sich ebenfalls erfolgreich, mit mir etwas zu tun haben zu wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber vielleicht gewinne ich ja heute Abend im Lotto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8655078835258725001?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8655078835258725001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8655078835258725001' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8655078835258725001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8655078835258725001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/10/dreckschleudern.html' title='Dreckschleudern'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-4696748781792187223</id><published>2007-10-16T16:56:00.000+02:00</published><updated>2007-10-16T17:00:35.194+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dinge'/><title type='text'>Dinge, an denen man merkt, dass...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;... es nur noch 70 Tage bis Weihnachten sind: Es ist der 15. Oktober und Bayern 3 bringt ein Weihnachtslied!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-4696748781792187223?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/4696748781792187223/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=4696748781792187223' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/4696748781792187223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/4696748781792187223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/10/dinge-denen-man-merkt-dass.html' title='Dinge, an denen man merkt, dass...'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3525009710349459624</id><published>2007-10-09T10:47:00.000+02:00</published><updated>2007-10-17T14:22:24.980+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Umziehen für Fortgeschrittene, Akt vier</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Tagebuch eines Umzugskünstlers &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tag zehn:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;In den meisten Internetforen gibt es ein nettes Feature. Sobald jemand böse Schimpfworte benutzt und veröffentlichen will, wird das Schimpfwort entweder geixt oder automatisch durch ein harmloses Wörtchen ersetzt. Aber ich schweife ab. Ich habe mit dem Bauleiter gesprochen, der für die Sonnenblume auf der himmelblauen Baustelle verantwortlich ist. Und er ist ein Liebling. Von den Versprechungen, die seine Firma meinem Vermieter schon vor Monaten gemacht hat, will der Freund nichts mehr wissen. Das bedeutet zwar keinen Stillstand (immerhin: ich darf jetzt in meiner Wohnung auf die Toilette), aber weitere Verzögerungen. Ich habe genug. Das Tagebuch eines Umzugskünstlers schließt an dieser Stelle mit einer Bitte. Mögen seine Leser dem Verfasser morgen von 8 bis 9 Uhr die Daumen drücken. Dann steht die mündliche Zwischenprüfung an. Über das Ende des Umzugskünstlerdaseins wird zu gegebener Stunde informiert. Kommt Zeit, kommt Rat.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tag neun:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Nichts neues, aber freut euch schon auf morgen!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tage sechs bis acht (Wochenende):&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Jetzt haben sie es geschafft: Ich habe Angst, nachts auf die Toilette im Erdgeschoss zu gehen. "Wohnst du jetzt schon hier?", fragte mich der Fließenleger am Freitag. Auf meiner Aggressivitätsskale befand ich mich recht weit oben, aber weit genug unten, um mich beherrschen zu können. "Hast du keine Angst?", fragte  er weiter und berichtete von nächtliche Besuchern, die man morgens erst von der Baustelle verscheuchen müsse. Ein klein wenig beruhigend ist, dass ich meine Wohnung mittlerweile abschließen kann. In der ersten Nacht nach dieser Mitteilung entschied ich mich dennoch für den doppelten Schutz - und schloss auch die Tür zum Flur ab. M., der stets bemühte Vorarbeiter, hat angekündigt, den Bauleiter vorbeizuschicken. Und den Tipp gegeben, ihm gegenüber ruhig ein bisschen energischer aufzutreten. Mal sehen, ob es dann klappt mit Heizung, Fußbodenleisten, Gegensprechanlage, eigener Toilette, Dusche, warmen Wasser (...) Ich habe derweil einen neuen Sport für mich entdeckt. Ich jage Hermes-Postboten durch die Stadt und frage sie, ob sie nicht ein Päckchen für mich haben. Der Briefkasten fehlt immer noch. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Tag fünf:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Irgendwann mittags stelle ich fest, keinen Strom mehr zu haben. Wird schon wieder wiederkommen, denke ich mir, und schlafe meinen Mittagsschlaf der Gerechten weiter. Um 18.40 Uhr ist das Haus verlassen - und mein Strom trotzdem noch nicht da. Also fahre ich in die bis tief in die Nacht geöffnete Teilbib der Juristen, plaudere mit Platon und genieße die Rückenansicht von fleißigen Juristinnen. Und sonst? Sonst nichts! Status Quo! Hmpf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Tag vier:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Was mir aufgefallen ist: ich muss immer erst dann auf die Toilette, wenn mir bewusst wird, dass ich kurz zuvor in der Uni-Bib oder am Orte der Nahrungsaufnahme hätte gehen können. Dann ist aber zu spät, und ich muss ins dunkle Erdgeschoss. Positives: Mittlerweile habe ich fließendes Wasser. Negatives: eine eigene Toilette gibt’s trotzdem nicht. Der Installateur hat falsche Teile geliefert bekommen. Beruhigendes: Der nächste Versuch kommt bestimmt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Tag drei:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Keine&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;besonderen Fortschritte, keine besonderen Vorkommnisse. Das heißt, eines: spätabends, ich war gerade von meinem Besuch auf der Toilette im dunklen Erdgeschoss zurückgekehrt, hörte ich Geräusche im Haus, die ich zunächst ignorierte. Irgendwann schaute ich doch mal nach - und identifizierte den (noch ungefüllten) Kühlschrank als Schuldigen. Das Summen, Brummen, Gurgeln und Gurren, sagt die Bedienungsanleitung, gehört aber zu den normalen Geräuschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Tag zwei:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wann beginnt Luxus? Mit Elektrizität und Licht? Oder erst mit der Kombination zwischen Elektrizität und fließendem Wasser? In dem Fall muss ich noch bis Mittwoch auf Luxus warten. Aber immerhin sehe ich mehr als gestern. Meine Schreibtischlampe brennt und über mir hängen Glühbirnen. Dumm nur, dass ich schon wieder für kleine Umzugskünstler müsste. Ob das Institut für Psychologie der Uni Wü wohl noch immer offen hat, jetzt um 21.40 Uhr? Das ist nur zwei Gehminuten von meiner Baustelle entfernt und hat eine nette Toilette. Das man die Dinge auch immer erst zu schätzen weiß, wenn man sie nicht mehr hat. Aber ich glaube, ich bleibe doch lieber im Bett. Es ist etwas frostig, so ganz ohne Heizung. "Am Donnerstag bekommen sie die", hat mein Vermieter C. versprochen und dann besänftigend gesagt: „Es ist ja noch nicht allzu kalt draußen zurzeit.“ Der Monteur, der mir zu dem Zeitpunkt gerade eine schicke Küche bastelte und in der Nähe stand, konnte nicht mehr vor Lachen. Wenn Blicke töten könnten…&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Tag eins:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Verpackungsmüll empfängt mich an der offenen Eingangstür. Es ist zwei Stunden vor Dunkelwerden, deswegen umarme ich das Licht, bevor es weg ist. Strom gibt’s heute noch nicht. Das Abendessen kommt vom Pizzaservice und wird am Ort des Zubereitens verschlungen. Das Licht dort ist zu verführerisch. Danach begleite ich D. und M. ins Kino. „Und du willst wirklich in diesem großen dunklen Haus ganz alleine schlafen? Ich hätte eine Riesenangst“, sagt D. nach dem Film. Ich bedanke mich für seine Offenheit und verkrieche mich zwischen Schlafsack und Bettdecke, die ich mit Hilfe meines Handydisplays gefunden habe. War kein großes Problem. Meine Wohnungstür ist schließlich unabschließbar. Musik will ich nicht zu laut hören, damit sie niemand im Haus hört und sich angezogen fühlt. „Ich hätte sie laut gemacht, damit ich niemandem im Haus höre“, verrät mir D. Niemanden bzw. nichts. Keine Geräusche. Ich schlummere gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3525009710349459624?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3525009710349459624/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3525009710349459624' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3525009710349459624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3525009710349459624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/10/umziehen-fr-fortgeschrittene-akt-vier.html' title='Umziehen für Fortgeschrittene, Akt vier'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-5827898822488883853</id><published>2007-10-07T00:03:00.000+02:00</published><updated>2007-10-08T15:43:32.533+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Umziehen für Fortgeschrittene, Akt drei</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es ist soweit: Morgen gehts in mein ganz persönliches Dschungelcamp. Die Herausforderung: Leben auf einer Baustelle, ohne Strom und fließend Wasser, zumindest mal für ein, zwei Tage. Bis zum 16. Oktober, so die Ansage von Vermieter C., der ich irgendwie nicht zu 100 Prozent Glauben schenken will, soll alles geregelt sein. Neun Tage noch - vielleicht mit jede Menge Stoff für Akt vier. Aber zunächst: die spektakulären Erlebnisse von 20 sensationellen Stunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Plan war schlicht, aber durchdacht. Freitagabend Fahrt nach Würzburg, mit einem Zwischenstop in Ludwigsburg zwecks Möbelkauf, Aufbau des Bettes in der Wohnung mit R. und D., Weiterarbeit bis zur Lustlosigkeit, Einweihung des Bettes mit R. allein, Entgegennahme der Küche am nächsten Morgen und entspanntes Zuendeschrauben der in der Nacht ignorierten Möbelstücke. Doch schon der Besuch beim schwedischen Möbelhaus mit den vier gelben Buchstaben auf blauen Grund, dessen Name hier aus Gründen der Rücksicht nicht genannt werden soll, machte mir einen Strich durch die Rechnung - und das nicht, weil die Schlangen an den grob geschätzt 18 Kassen jeweils gefühlte 50 Meter lang waren. Der Grund hieß &lt;a href="http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/60118365"&gt;Allak&lt;/a&gt;, von dessen Verfügbarkeit ich mich im Internet vergewissert hatte, im Laden aber vor einem leeren Regal stand. Das darauf resultierende Drama soll in Form eines kleinen Theaterstücks präsentiert werden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B. (das bin ich): Hallo, ich hätte gerne einen Allak-Stuhl. Laut Homepage haben sie den.&lt;br /&gt;Mitarbeiter 1: Haben sie in den Regalen daneben geschaut. Da müsste einer sein.&lt;br /&gt;B.: Da ist keiner.&lt;br /&gt;R.: Haben sie vielleicht in ihrem Lager noch einen?&lt;br /&gt;M1 (mitfühlend): Nein, tut uns leid. Wenn da keiner mehr ist, haben wir auch keinen mehr. Morgen müsste eine neue Lieferung kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(B. wendet sich frustriert ab, R. legt die Stirn in Falten und kontrolliert noch einmal das leere Regal und die Stockwerke darüber.)&lt;br /&gt;R. (zu B.): Ha, wusste ich es doch. Schau mal da oben, im dritten Stock. Da hast du deinen Allak. Gleiche Produktnummer.&lt;br /&gt;B. (zu M1): Wir haben Allak gefunden. Da oben, im dritten Stock (zeigt zu Allak). Bitte lassen sie ihn für uns herunterholen.&lt;br /&gt;M1: Das geht nicht. Verbot von der Berufsgenossenschaft. Dürfen wir nicht während der Öffnungszeiten.&lt;br /&gt;R.: Dann warten wir eben. Sie schließen ja eh in einer halben Stunde.&lt;br /&gt;M1 (kleinlaut): Das geht nicht.&lt;br /&gt;R.: Hören sie. Wir lassen uns nicht von ihnen anlügen. Sie sagen, sie hätten keinen Stuhl mehr da und kurz darauf finden wir ihn. Wir sind extra aus Würzburg hergefahren und das schon zum zweiten Mal. Wir wollen jetzt diesen Stuhl.&lt;br /&gt;M1 (greift zum Telefonhörer): Ja, hallo, hier ist M1. Hier sind zwei Kunden, die kommen extra aus Würzburg und wollen einen Allak. Dazu bräuchten wir aber einen Gabelstabler... Ja... Ja, ich verstehe (legt auf). Wir dürfen das nicht machen.&lt;br /&gt;B.: Ich habe vorhin im Internet geschaut. Da stand, sie hätten den Stuhl vorrätig. Nur deswegen bin ich hergefahren.&lt;br /&gt;M1: Tut mir leid. Da war wohl jemand schneller als sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(B. verdreht die Augen, geht mit R. ab und versteckt sich im Billy-Regal-Gang. B. zückt sein Handy, ruft D. an): Ich will mal was testen.&lt;br /&gt;D.: Hallo B., was gibts?&lt;br /&gt;B.: Hi D., geh mal bitte ins Internet und schau, ob **** in Ludwigsburg Allak vorrätig hat.&lt;br /&gt;(Die Zeit verstreicht. Internetprobleme verzögern die Sache. B. wird zunehmend nervöser)&lt;br /&gt;D.: Jetzt hab ichs. Ja, der Stuhl ist da.&lt;br /&gt;B.: Prima, danke. Ich melde mich später noch mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B. (geht zu M2, wild entschlossen und leicht gereizt): Ich will mit ihrem Vorgesetzten sprechen.&lt;br /&gt;M2: Warum?&lt;br /&gt;(B. erklärt die Situation)&lt;br /&gt;M2 (gelangweilt): Sie können sich gerne beschweren. Da vorne ist unser Kundenservice.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(B. und R. marschieren wild entschlossen in Richtung Kundenservice, warten zuerst und stellen dann fest, dass sie eine Nummer hätten ziehen sollen. Auf der Anzeige erscheint "Es warten vier Kunden vor ihnen". Aus den Lautsprechern tönt die Ansage, dass der Laden jetzt schließe.)&lt;br /&gt;R. (zu B.): Darf ich mit rechtlichen Schritten drohen? Bitte, bitte.&lt;br /&gt;B.: Ja, ja, okay.&lt;br /&gt;(B. und R. warten, bis ihre Nummer dran ist, gehen dann an den Schalter)&lt;br /&gt;Kundenbetreuerin (freundlich): Was kann ich für sie tun?&lt;br /&gt;(R. erklärt die Situation in ruhigem Ton, B. steht schweigend daneben)&lt;br /&gt;K.: Um welches Produkt handelt es sich und wann haben sie sich im Internet darüber informiert, dass es vorrätig ist.&lt;br /&gt;B. (unverständlich, mit geplatztem Kragen): Vor 15 Minuten&lt;br /&gt;K. (erschrocken): Wie bitte?&lt;br /&gt;B. (mit gefletschten Zähnen, aber verständlicher): Vor 15 Minuten&lt;br /&gt;(K. greift zum Hörer, spricht mit einer wichtigen Person, nickt)&lt;br /&gt;K.: Ja, ich weiß. Ich habe auch seit zehn Minuten Feierabend. Ja... Okay... Ja, ich geb das so weiter. (wendet sich B. und R. zu): Okay, sobald alle Kunden aus der Halle verschwunden sind, kriegen sie ihren Stuhl.&lt;br /&gt;R.: Vielen Dank.&lt;br /&gt;B.: Danke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich wurde kurz darauf gegabelstapelt, überwacht von der Filialleiterin oder sonst einem hohen Schichttier. Und B. konnte hinterher sogar darüber lachen, dass das "Guter Kunde, böser Kunde"-Spiel so fein funktioniert hat. Nicht mehr gelacht hat er dann, als er auf der A81 die letzte Ausfahrt rechts liegen ließ und kurz darauf auf der A3 vor Würzburg vier Kilometer vor seiner Ausfahrt mitten in einen 20-Kilometer-Stau geriet. Oder als er eine Dreiviertelstunde später in der Wohnung feststellte, dass der Strom offenbar "ausgegangen" war. Oder als er tags darauf nach knapp vier Stunden Schlaf auf D.s Matratze im "Gästezimmer" wieder aufwachte, weil er aufwachen musste, weil die Küche bald kommen sollte. (Sie kam, das nur am Rande, übrigens zwei Stunden später). Oder als die Bedienungsanleitung für sein neues Bett von fünf verschiedenen Typen sprach, aber nirgendwo verriet, welcher Typ der seinige war. Oder als die fleißigen R. und D. (denen er auf ewig für ihre handwerkliche Hilfe dankbar sein wird) vergaßen, Bettbeine anzuschrauben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was sind das schon für Probleme, wenn man sich auf das immer näher rückende Leben in einer schicken eigenen Bude vorfreut? Den fortgeschrittenen Umzieher kann nichts mehr schocken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-5827898822488883853?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/5827898822488883853/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=5827898822488883853' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5827898822488883853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5827898822488883853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/10/umziehen-fr-fortgeschrittene-akt-drei.html' title='Umziehen für Fortgeschrittene, Akt drei'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3837336430098675116</id><published>2007-10-01T22:33:00.000+02:00</published><updated>2007-10-09T10:59:34.472+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Umziehen für Fortgeschrittene, Akt zwei</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es regnete an diesem Samstagmorgen in Würzburg und ich war nicht sonderlich gut gelaunt. Ich hatte die Nacht größtenteils auf dem Boden verbracht, weil meine Kissen lieber über den Boden rutschen wollten, als mir einen Schlafplatz zu bieten. Mein Bett hatte ich für die letzte Nacht im Wohnheim R. überlassen. Der würde seinen Rücken noch brauchen. Da stand ich nun also vor dem Haus von Vermieter C., der gerade unter der Dusche stand und trotzdem nur unwesentlich nasser wurde als ich. Ich wartete auf den Schlüssel für das Haus, in dem sich meine Wohnung aufhält, starrte auf ein Schild mit der Aufschrift "Betteln und Hausieren verboten", sah zwei skeptisch dreinblickende Hausbewohner an mir vorbeischleichen und wartete. Wartete solange, bis C. endlich kam und mir den Schlüssel gab, Sekunden bevor R. einen Strafzettel wegen Parkens in der zweiten Reihe zu bekommen drohte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Wohnung angekommen wurden mir zwei Dinge auf den ersten Blick bewusst. Erstens: das Haus wird in diesem Jahr sicher nicht mehr fertig renoviert. Zweitens: meine Wohnung diesen Monat ebenfalls nicht (zur Klarstellung: es war noch September). Die Steckdosen fehlten. Konsequenz: der Aufbau der Möbel fiel von vornherein flach. Es wurde nur geschleppt. 26 Mal liefen R. und ich innerhalb der nächsten Stunden die zwei Stockwerke rauf und runter, dann waren sämtliche Umzugskartons und alle Möbel in der Wohnung platziert. Zwischendurch hatten wir lediglich 250 Kilometer fahren müssen, von Würzburg nach Bietigheim-Bissingen bei Ludwigsburg (bei Stuttgart) und wieder zurück. In Bi-Bi, bei Möbel Hofmeister, hatten wir tags zuvor die Hälfte meiner Möbel stehen lassen. Der Sprinter, den mein Vater fürs Wochenende einem Geschäftskollegen aus Oberboihingen bei Wendlingen (bei Esslingen (bei Stuttgart, und trotzdem noch 60 Kilometer von Bietigheim-Bissingen entfernt)) abgeschwatzt hatte, hatte sich bei genauer In-Augenscheinnahme dummerweise als ein Vito entpuppt. Und der kleine Bruder vom Sprinter ist irgendwie nicht ganz so belastungsfähig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Aufbau der Möbel ist nun also aufs kommende Wochenende verschoben. Bis dahin, so versprach C., als R. und ich zur Schlüsselrückübergabe am Tisch des Vermieters saßen, soll die Wohnung Türen, ein komplettes Bad und - ganz wichtig - Steckdosen haben. Sprich: fertiggestellt sein, freilich mal abgesehen von der Küche und dem warmen Wasser, die beide erst später einziehen (siehe Akt eins). Dann faselte C.  noch etwas davon, dass er die von Makler M. vermittelte (und, nebenbei gesagt, vertraglich festgelegte) Vereinbarung zur Übernahme der Küche nach meinem Auszug nicht mehr ganz so gut findet und darauf hofft, dass wir uns da anders einig werden. Womit ich  ihn vermutlich herbe enttäuschen werde. Aber damit möchte ich ihn nicht belasten, solange mein Auszug nicht ansteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch immer fasziniert vom couragierten Einsatz des Vermieters für den eigenen Geldbeutel fuhren R. und ich in Würzburg-Heidingsfeld auf die A3, die wir in Würzburg-Kist (eine Ausfahrt und rund sechs Kilometer westlich) wieder verließen - rund eine Stunde später. Die dortigen Brückenabrissarbeiten samt Vollsperrung ermöglichten es uns, ausführlich über den Tag zu debattieren. Rund drei Stunden später war der falsche Sprinter wieder bei seinem richtigen Besitzer und R. daheim bei sich im Bett. Er muss sich ausruhen. Nächsten Donnerstag beginnt Akt drei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3837336430098675116?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3837336430098675116/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3837336430098675116' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3837336430098675116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3837336430098675116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/10/umziehen-fr-fortgeschrittene-akt-zwei.html' title='Umziehen für Fortgeschrittene, Akt zwei'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3783548526560580691</id><published>2007-10-01T21:23:00.000+02:00</published><updated>2007-10-01T22:33:01.437+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Umziehen für Fortgeschrittene, Akt eins</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Schloss_%28Stuttgart%29"&gt;Neue Schloss in Stuttgart&lt;/a&gt; ist ein schöner Ort, vor dem in der Vergangenheit so manches rauschende Fest gefeiert wurde. Im Kleinen bei der Turn-WM, im Großen bei der Fußball-WM und &lt;a href="http://aames80.blogspot.com/2007/05/knige-des-freudentaumels.html"&gt;am letzten Bundesligaspieltag der vergangenen Saison&lt;/a&gt;. Die Erbauung allerdings hat dann doch etwas länger gedauert als vermutet, mehr als 60 Jahre, um genau zu sein. Vielleicht heißt es auch deswegen "My home is my castle". My Castle soll ja nun die nette neue Wohnung sein, für die ich mich vor nicht allzu langer Zeit &lt;a href="http://aames80.blogspot.com/2007/07/zeichen-und-wie-man-sie-interpretiert.html"&gt;entschieden habe&lt;/a&gt;. Die anfänglichen Zweifel sie betreffend waren dann auch schnell verflogen. Es dauerte nicht lange, da hatte die Vorfreude Besitz von mir ergriffen. Ich kaufte Möbel, fand mit der tatkräftigen Hilfe von Mom und R. schicke und preiswerte Angebote und die neue Küche stand kurz vor dem Einbau. Es war nicht tragisch, dass der ursprünglich angedachte Einzugstermin (1. September) nicht eingehalten werden konnte. Zum 22. September klappte es zwar auch nicht, aber mit Ende September konnte ich ja auch noch leben. Und ich hatte ja die feste Zusage von Makler M., der als ständiger Vermittler zwischen mir und Vermieter C. auftrat, dass meine Küche am Donnerstag (27. September) eingebaut werden könne. "Gar kein Problem, das klappt schon", hatte M. gesagt. Und ich hatte der spöttischen Aussage von meinem Würzburger Statthalter (und baldigem Ex-Nachbar) M. keine Beachtung geschenkt, dass Makler grundsätzliche solche beruhigende Dinge sagen - entgegen allen Gesetzen der Realität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, das Gespräch mit Vermieter C. zwei Tage vor dem Kücheneinbau brachte mich der Wahrheit näher: "Wieso Donnerstag? Mir hat man gesagt, die Küche käme am Freitag", sagte mir C., kurz nachdem er mir mitgeteilt hatte, dass ich mit warmen Wasser vor dem 16. Oktober leider nicht rechnen könne. "Aber ich kann doch zum 1. Oktober einziehen?", fragte ich ihn, nachdem ich den Montagetermin für die Küche um 10 Tage nach hinten verschoben hatte. C. stöhnte. "Oh, das wird knapp", antwortete er - und versprach mir doch, Druck auf seine Bauarbeiter auszuüben, damit zumindest das Gröbste fertiggestellt sei. Irgendwie auch gut so, denn die Möbel warteten auf ihre Abholung und das Wohnheimzimmer darauf, für den  Nachmieter vorbereitet zu werden. Ich war nervös, aber flüchtete mich in Optimismus. "Wird schon alles geklappt haben", dachte ich mir, schnappte mir Umzugshelfer R. und machte mich am vergangenen Freitag auf den Weg...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3783548526560580691?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='enclosure' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/07/zeichen-und-wie-man-sie-interpretiert.html' length='0'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3783548526560580691/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3783548526560580691' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3783548526560580691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3783548526560580691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/10/umziehen-fr-fortgeschrittene-akt-eins.html' title='Umziehen für Fortgeschrittene, Akt eins'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-8579922936093215470</id><published>2007-09-07T15:19:00.000+02:00</published><updated>2007-09-07T15:52:42.159+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schreiberlingedinge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><title type='text'>Versteckspiel mit Gespenstern</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Überheblich grinsend begrüßte mich der Herbst, als ich gestern Abend die Redaktion verließ und mich auf den Weg zum Auto begab. Wie ungemütlich können 40 Sekunden eigentlich sein? Das ist kein Wetter für Aktivitäten im Freien. Das ist ein Wetter, um sich daheim unter einer Bettdecke zu verstecken und in die Welt von Ally McBeal einzutauchen (dazu in Kürze mehr). Heute Morgen war der Herbst dann immer noch da. Und eigentlich hätte ich Haus und Decke nicht verlassen, hätte ich nicht diesen besonderen Termin gehabt. Im Atelier im Bollwerk, eines von zwei Stuttgarter Arthouse-Kinos, wurde der Film &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nichts als Gespenster &lt;/span&gt;der Kritikerriege vorgestellt. Es war meine zweite Pressevorführung, nachdem ich mir am 24. September 2004 für die Stuttgarter Zeitung &lt;a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/832745"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Head in the Clouds&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; angetan hatte. Und im Kino, bei diesen warmen Bildern von der Wüste Nevadas, dem Strand Jamaicas, ja selbst vom "Sommer" in Island, war der Herbst sofort vergessen, zumindest für zwei Stunden. Das Problem war nur: ich musste irgendwann wieder raus, um nach Haus(e) zu kommen, zurück zu meiner Bettdecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rezension gibt es demnächst bei &lt;a href="http://www.moviemaze.de/"&gt;Moviemaze&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-8579922936093215470?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/8579922936093215470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=8579922936093215470' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8579922936093215470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/8579922936093215470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/09/gespenster-und-kollegen.html' title='Versteckspiel mit Gespenstern'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-3451546308991796287</id><published>2007-09-03T23:08:00.000+02:00</published><updated>2007-09-04T00:02:03.347+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Filzballfieber</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es gab eine Zeit, da saß Deutschland vor dem Fernseher und hat Menschen - meistens zwei, gelegentlich auch vier - dabei zugesehen, wie sie sich kleine gelbe Filzbälle entgegen geprügelt haben. Wobei: geprügelt wurde damals noch nicht so wie heute. Tennis war ein anderes Spiel, als Boris Becker zum ersten Mal Wimbledon gewann. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor, vielleicht trübt die Erinnerung. Aber eines ist sicher: etwas war anders. Als das deutsche Davis-Cup-Team 1988 mit Niki Pilic als Coach im Finale gegen Schweden gewann, war ich sieben Jahre alt und seit ein, zwei Jahren selbst Tennisspieler. Fortan nannte ich mich in den vielen Fünf-Satz-Duellen mit M. Charly Steeb. Mein spanischer Kumpel war, ganz nationalstolz, meistens Sergi Brugera. Und wir fühlten uns so groß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist Tennis ein Zeitvertreib, der von mir zuletzt zu wenig vertrieben wird, weil die Zeit fehlt. Und auch sonst ist, wie erwähnt, einiges anders geworden. In den vergangenen Jahren gab es kaum Anlässe, vor dem Fernseher zu sitzen und Menschen dabei zuzusehen, wie sie sich  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;kleine gelbe Filzbälle entgegen prügeln. Die Identifikationspunkte sind nicht mehr da, die Deutschen hecheln in der Weltrangliste den anderen häufig hinterher, sind verletzungsanfällig, nicht stark genug. Aber ab und zu fühlt es sich wieder an wie früher. Und dann wächst die Lust, selbst einmal wieder zum Racket zu greifen, ins Unermessliche. Was der junge &lt;a href="http://www.philippkohlschreiber.de/"&gt;Philipp Kohlschreiber&lt;/a&gt; und der aufblühende &lt;a href="http://www.tommyhaas.com/"&gt;Tommy Hass&lt;/a&gt; in diesen Tagen bei den US-Open in New York zeigen, lässt das Herz eines jeden Tennisfans höher schlagen. Und schneller. Mit Schlägen, die sie irgendwo gefunden haben müssen, aber nicht auf dieser Erde. Mit couragierten Auftritten, die einem einfach nur die volle Sympathie und den vollen Respekt abgewinnen müssen. Man sitzt wieder vor dem Fernseher, geht mit dem Oberkörper mit, zittert und  zappelt, drückt die Daumen, leidet, jubelt, schüttelt fassungslos den Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es spielt keine Rolle, dass Kohlschreiber in der Nacht zum Montag irgendwann gegen 3.46 Uhr gegen den Spanier Moya verlor, weil er zuvor seine vielen Breakchancen nicht hatte nutzen können. Es ist auch egal, wie das Spiel zwischen Haas und dem US-Amerikaner Blake ausgeht, bei dem gerade der Tie-Break im entscheidenden fünften Satz beginnt. Für solche TV-Erlebnisse ist man nur dankbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-3451546308991796287?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/3451546308991796287/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=3451546308991796287' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3451546308991796287'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/3451546308991796287'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/09/filzballfieber.html' title='Filzballfieber'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-5170029591113882302</id><published>2007-08-31T12:18:00.000+02:00</published><updated>2007-08-31T15:11:09.028+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><title type='text'>Cinema Paradiso</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Ich zitiere mal ganz dreist aus einem der Artikel, die ich kürzlich veröffentlicht habe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,Times;"&gt;Das abendliche Leben in Giancaldo, einem kleinen sizilianischen Nest, spielt sich im Cinema Paradiso ab. Dort verprassen die Dorfkinder das Geld, das ihnen ihre Mama gab, weil sie eigentlich Milch kaufen sollten. Dort lachen Alt und Jung über Charly Chaplin, dort teilen sie Stofftaschentücher, wenn ihnen ein trauriger Film die Tränen in die Augen treibt. Und dort arbeitet der grimmige, aber gutherzige Alfredo, Meister der Magie - Filmvorführer. "Du freust dich, wenn die Leute lachen. Du glaubst, dass du sie zum Lachen gebracht hast", verrät er dem kleinen Toto, der so gerne so wäre wie er.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Kinos wie das Cinema Paradiso gibt es heutzutage nicht mehr viele. Wir leben in einer Multiplex-Gesellschaft, in der der Zauber des Kinos häufig zu einem berieselnden Konsum degradiert wird. Kino ist dort nicht mehr ein Ort der Träume, ein Zufluchtsort vor der rauhen Realität. Aber es gibt sie durchaus noch, die kleinen sympathischen Kinos, in denen nicht alles perfekt sein muss, um schön zu sein. Von Würzburg aus führt eine Straße zwischen Weinbergen und dem stolzen Main nach Ochsenfurt und natürlich auch weiter. Aber wer würde weiter fahren wollen, wenn er in Ochsenfurt ist, einem dieser schnuckeligen Orte, in dem die Straßen noch so klein sind, dass höchstens ein Auto durchpasst, in dem die Menschen noch barfuß durch die Altstadt laufen, in dem sich das &lt;a href="http://www.casa-kino.de/"&gt;Casablanca &lt;/a&gt;befindet, Kino und Kneipe, wo es noch eine Empore im einzigen Saal gibt, wo sich die Regentschaft der digitalen Welt noch nicht durchgesetzt zu haben scheint, wo Jazzmusik einen auf den folgenden Film einstimmt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: justify;font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Kino kann so schön sein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-5170029591113882302?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/5170029591113882302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=5170029591113882302' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5170029591113882302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5170029591113882302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/08/cinema-paradiso.html' title='Cinema Paradiso'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2058651286083438698.post-5298434602885695071</id><published>2007-08-28T22:11:00.000+02:00</published><updated>2007-08-28T22:41:34.545+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leinwandträume'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben und so'/><title type='text'>Zivildienst am Ort ohne Worte</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aus meinem alten Blog, veröffentlicht am 18. Juli 2006, 18.48 Uhr:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:Verdana,Tahoma,Arial;font-size:78%;"  &gt;&lt;b style="font-weight: bold;"&gt;Idyllische Hölle&lt;/b&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;     &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein Wölkchen am babyblauen Himmel, die Sonne strahlt tapfer und ergiebig und der Wind streift sanft Gesichter und Bäume. Fast könnte man glauben, man sei an einem Ort des Glücks und der Idylle, doch diese Idylle ist die Hölle - und die Feuersbrunst bedrückt einen noch immer, obwohl sie schon seit mehr als 60 Jahren als gelöscht gilt. Und an der Tür steht "Jedem das Seine", von innen, damit man es auch lesen kann, als "Bewohner" dieser Idylle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man befindet sich in Buchenwald, auf dem Ettersberg nahe Weimar, in der Gedenkstätte Buchenwald, in einem ehemaligen Konzentrationslager, in dem die Nazis willkürlich Menschen zu Unmenschen degradiert haben, im Kampf der Arier für das Gerechte. Und später die Russen auf einer Reinigungstour durch die sowjetische Besatzungszone ähnliche Greueltaten begingen, auf &lt;i&gt;ihrem&lt;/i&gt; Kampf nach Gerechtigkeit. Trauer und Wut überkommt einen. Trauer, weil dieses unglaubliche Leid von politischen Gefangenen und Juden an jeder Ecke zu spüren ist, in den kleinen Zellen, in denen aufsässige Insassen an den Füßen aufgehängt wurden bis sie starben. In den Genickschussanlagen, in denen Kriegsgefangene in einem Moment starben, in dem sie annahmen, ihre Körpergröße werde gerade gemessen. Oder im Krematorium, dessen Schornstein Überlieferungen zufolge stets rauchte. Trauer, tiefe Trauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch Wut. Wut darüber, dass keiner etwas gewusst haben wollte von Buchenwald, von Dachau, von Auschwitz. Dort, auf dem Ettersberg, auf dem Platz, auf dem die Gefangenen morgens und abends zum Appell hatten antreten müssen, konnte ein Blick auf Weimar erhascht werden. Doch in der Stadt, so heißt es, wussten die Menschen nichts von den Geschehnissen, die in ihrer direkten Umgebung stattfanden. Warum ist es so, dass Menschen nicht aufstehen und kämpfen, wenn ihnen die Ungerechtigkeit förmlich ins Gesicht springt? Warum stehen Menschen schweigend daneben und schließen die Augen? Warum belegen wissenschaftliche Studien, dass Menschen einem Hilfsbedürftigen weniger helfen, wenn viele Menschen daneben stehen und die Hände in die Hosentaschen stecken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hoffnungslosigkeit, die einen in Buchenwald noch heute an jeder Ecke überlegen grinsend grüßt, lässt einen niedergeschmettert zurück.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich habe soeben den Film &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Am Ende kommen Touristen&lt;/span&gt; gesehen über einen jungen, anfangs emotionslos-distanzierten Deutschen, der seinen Zivildienst in Auschwitz macht, weil er die Stelle in Amsterdam nicht bekommen hat. Sensibel und zurückhaltend erzählt der Regisseur Robert Thalheim, der selbst als Zivi in Auschwitz war, von einem Ort der Hilflosigkeit, an dem die Vergangenheit niemals eine Gegenwart zulassen wird. Und ich musste wieder an Buchenwald denken... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;script type="text/javascript" src="http://www.moviemaze.de/media/trailer/external/trailer.js?id=5150"&gt;&lt;/script&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2058651286083438698-5298434602885695071?l=aames80.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://aames80.blogspot.com/feeds/5298434602885695071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2058651286083438698&amp;postID=5298434602885695071' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5298434602885695071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2058651286083438698/posts/default/5298434602885695071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://aames80.blogspot.com/2007/08/zivildienst-am-ort-ohne-worte.html' title='Zivildienst am Ort ohne Worte'/><author><name>Aames80</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03399487596230305584</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
